Nachtrag vom 2.8.2017: "Wiederholte Vorfälle mit mutwillig gelockerten Radbolzen an Fahrzeugen im gesamten Bundesgebiet haben das Landesverwaltungsamt mit Sitz in Halle zu einer Vorsichtsmaßnahme veranlasst. Die Behörde hat in einem Rundschreiben Rettungsdienste und Katastrophenschutzeinheiten zu erhöhter Wachsamkeit aufgefordert." 

30.12.2016

Gelöste Radmuttern

 

Bei einem Wagen des Deutschen Roten Kreuzes (DRK) lösten sich am Donnerstag bei einer Verletztenfahrt die Reifen, berichtet der Focus. „Wir hatten gerade zwei weitere Fälle von gelösten Radmuttern bei unseren Rettungswagen in Hamburg. Nicht auszudenken, was auf der Autobahn hätte passieren können“, so ein geschockter DRK-Mitarbeiter. Kurz zuvor waren Rettungswagen in Kiel, bei Segeberg und in Norderstedt ähnlich manipuliert. Eine Recherche zu gelösten Radmuttern an Fahrzeugen, die zur Anzeige und ins Blaulicht Presseportal kamen, ergibt allein für den Zeitraum August bis Dezember mehr als weitere 40 Fälle. Wer es sich antun will, kann Näheres dazu unter den verlinkten Ortsnamen erfahren:   

 

Betroffen waren: Ein Rettungswagen in Leutkirch im Allgäu, drei LKWs in Hamm, ein LKW in Hachenburg, ein LKW in Ladenburg, mehrere Autos in Koblenz, drei Autos in Göttingen, jeweils zwei Autos in Freiburg und Girkenroth sowie einzelne PKWs in Walsrode, in Coesfeld, in Werther, in Hamm, in Delmenhorst, in Gifhorn, in Rottweil, in Meppen, in Ramsloh, in Lohne, in Uslar, in Crailsheim, in Friesoythe, in Horb am Neckar, nochmal in Coesfeld und wieder in Friesoythe, in Hachen, in Stolzenau, in Büdingen, in Wangen im Allgäu, in Erkelenz, in Damme, in Neunkirchen-Vörden, in Kehl, in Linden, in Ortenberg, in Seitingen, in Münsingen, in Siegen, in Bielefeld, in Wolfsburg und in Gütersloh. Manipulationen gab es auch bei Fahrrädern in Freiburg. Es ist anzuraten, jeden Fall sofort der Polizei anzuzeigen.

 

Nachtrag 2017: In Niederweimar wurden zwei Radmuttern an einem Bus gelöst. In Bielefeld trifft es einen geparkten PKW. In Hilden nahm eine 25-Jährige ihren Pkw nach längerer Standzeit wieder in Betrieb und fuhr auf die Autobahn, wo sich plötzlich das linke Vorderrad komplett ablöste. Der "geschockten Fahrerin" gelang es, ihr Fahrzeug anzuhalten. Eine Überprüfung ergab: An drei Reifen waren die Radbolzen gelockert und losgeschraubt. In Bad Dürrheim wurden alle Radmuttern eines PKW-Rades gelöst. In Heinsberg wurden die Radmuttern am vorderen linken Rad eines Fahrschul-LKW offensichtlich gelöst. In Villingen wurden zum zweiten Mal Radmuttern an einem Tanklaster gelöst. In Niedereschach-Kappel wurden "absichtlich die Radmuttern eines Autos gelöst": bei der Fahrt löste sich das Rad. Gelöste Radmuttern außerdem in Albstadt-Ebingen, im Westerwaldkreis, bei einem Omnibus in Weimar, in Heinsberg. ...


28.12.2016

Diese Nachsichtigkeit provoziert

 

An der Sprache ist die Ernsthaftigkeit zu erkennen, mit der dieser schockierenden Tat an Weihnachten begegnet wird: „An einer U-Bahn-Haltestelle in Berlin-Neukölln versuchten Jugendliche in der Weihnachtsnacht einen Obdachlosen anzuzünden…Die Täter waren nach ihrer Tat zumindest nicht betroffen“, heißt es bei der Welt. Die Bild formuliert: „Auf dem Video war zu sehen, wie die jungen Männer vor der Abfahrt noch aus der offenen Tür auf den Bahnsteig schauen, sie lachen, feixen und unterhalten sich. Es scheint, als feierten sie in diesem Moment ihre ekelhafte Tat!“ Der Schweizer Blick drückt sich am deutlichsten aus: „Schon wieder Attentat in Berlin – Unbekannte zünden schlafenden Obdachlosen an.“ 

 

Sechs der sieben inzwischen gefassten Tatverdächtigen, die als Flüchtlinge nach Deutschland kamen, waren bereits vor der Tat polizeibekannt. Es gab Ermittlungen unter anderem wegen Körperverletzung. Wer so gepolt ist, nach einer mörderischen Tat zu feixen, der verachtet auch jene deutsche Polizisten und Juristen, die ihn nach diversen Delikten immer wieder auf freien Fuß setzen. Diese Nachsichtigkeit provoziert doch solche Zeitgenossen geradezu, ihren Aggressionstrieben weiter freien Lauf zu lassen. Wie etwa aktuell in Augsburg: Dort kam es in einem Bus zu einer brutalen Schlägerei unter Syrern, bei der anschließend ein Kind durch Rettungskräfte erstversorgt werden musste, weil einer der Beteiligten mit der Sohle voraus in einen Kinderwagen gesprungen sei. Der moralische Schock bei Beobachtern solcher bis dato hierzulande nicht vorstellbaren Szenen wird ähnlich groß sein wie bei angegriffenen Frauen und Mädchen, die sich von Politikern und Medienleuten ein schlechtes Gewissen haben einreden lassen und deshalb einer inneren Konfrontation mit diesen reellen Gefahren ausgewichen sind.

 

Aktuelles Beispiel in Düsseldorf: Am Weihnachtsmorgen wird eine 23-Jährige im Beisein eines Freundes von sechs Männern aus Nigeria bedrängt und begrapscht. Sowohl der Freund als auch ein hinzu gekommener Polizist in Ausbildung werden aggressiv bedroht. In Trier wird eine 33-Jährige genötigt und in Herborn wird eine 17-Jährige am Bahnhof belästigt und eine eingreifende Helferin geschlagen, gewürgt, getreten und bespuckt. Der Jugendliche aus Lybien, untergebracht in einer Unterkunft für unbegleitete minderjährige Asylsuchende, wurde in Wetzlar festgenommen. „Nach seiner Vernehmung und der erkennungsdienstlichen Behandlung wurde er in Absprache mit dem Jugendamt wieder entlassen.“

 

Rein sachliche Beiträge zur Lage – ohne den penetrant vermittelten Rassismusvorwurf – sind kaum zu finden, aber möglich: hier äußert sich eine Vorsitzende des Weißen Rings.

 

Nachtrag vom 29.12.: "Die Polizei hat zwischenzeitlich Anhaltspunkte, dass es sich vielleicht doch nicht um einen gezielten Tritt gehandelt hat", heißt es jetzt. Ein Video zur Auswertung sei angefordert. Außerdem könnten sich die Tatverdächtigen auf ihr Aussageverweigerungsrecht berufen, denn schließlich gilt: "Keiner muss sich selbst belasten." Die Presse Augsburg zitierte indessen einen Augenzeugen: "Vier syrische Männer hangelten sich offenbar an den Haltestangen des Busses entlang und schlugen mit den Füßen um sich und trafen dabei auch unbeteiligte Fahrgäste, darunter Frauen und ältere Menschen." Ein Kind wurde dabei "durch einen Tritt im Gesicht verletzt". Die Rettungskräfte wurden "mit Gürteln von den Männern angegriffen". Die StadtZeitung Augsburg zitierte ebenfalls einen Augenzeugen: "Vier Täter hingen sich wie Affen an die Haltestangen und hangelten sich auch so durch den Bus, um anschließend mit Füßen auf Personen zu springen, die unbeteiligt waren...Einer der Täter sprang mit der Sohle voraus in einen Kinderwagen, in dem ein Baby schlief, und hat diesem mit voller Breitseite ins Gesicht gestampft." Der Kinderwagen sei offenbar Stein des Anstoßes gewesen. Nach der Attacke auf die Sanitäter hätten sich diese hinter ihrem Auto verschanzt, bis die Polizei eintraf. 

 

Nachtrag vom 31.12.: Auch in Kaiserslautern wurde ein Wohnsitzloser von mehreren Personen angegriffen. Ein 20-Jähriger, der ihm helfen wollte, wurde von der Gruppe niedergeschlagen und mit Tritten attackiert. Er kam mit Gehirnerschütterung in die Klinik.


27.12.2016

Kriminelle Energie: Kein Einreisehindernis

 

Als Reaktion auf den Anschlag in Berlin demonstrierten am Samstag in Tunis rund 1.500 Menschen gegen die Rückkehr tunesischer Jihadisten und mutmaßlicher Terroristen wie Anis Amri ins eigene Land, berichtet die NZZ. Anlass für die Proteste waren Äußerungen von Präsident Béji Caid Essebsi, wonach die Behörden die Rückkehr von Jihadisten nicht verhindern könnten. Mehrere Nichtregierungsorganisationen (NGOs) hatten zu der Demonstration aufgerufen. Die Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift „Verschließt dem Terrorismus die Türen“ und „Keine Toleranz, keine Rückkehr“. Andere schwenkten tunesische Fahnen und sangen die Nationalhymne. So was kann man dort offenbar sogar unter Billigung von NGOs tun. 

 

Anstatt sich ausreichend zu bemühen einem gesunden und menschenrechtsbasierten Anspruch auf Sicherheit Genüge zu tun, wie es anderswo ganz selbstverständlich ist, scheint man sich hierzulande an der kriminellen Energie etlicher Einreisender nicht sonderlich zu stören. Das sieht dann zum Beispiel so aus: Die Bundespolizei in Kehl stellt in einem aus Mailand kommenden Fernlinienbus fest, dass sich ein 29-jähriger ghanaischer Staatsangehöriger mit einem gefälschten italienischen Pass ausweist. Zur Herkunft des falschen Ausweises macht er keine Angaben. Weil er dann einen Asylantrag stellt, wird er an die Landeserstaufnahmestelle nach Karlsruhe weitergeleitet.

 

Ein weiterer Fall bei Lindau Anfang November: Die Bundespolizei stoppt einen italienischen Reisebus und ermittelt, dass neun Afrikaner ohne oder mit gefälschten Papieren reisen. Fünf von ihnen sind minderjährig und werden „der Obhut des Jugendamtes anvertraut“. Die anderen vier werden der zuständigen Aufnahmestelle für Flüchtlinge zugewiesen. „Nur einen Tag zuvor nahmen die Bundespolizisten in Lindau drei Kosovaren und zwei Somalier aus einem anderen Reisebus fest, der ebenfalls in Italien gestartet war. Auch diese fünf Personen verfügten nicht über die für den geplanten Aufenthalt in Deutschland erforderlichen Papiere. Unter den Sitzen der Afrikaner fanden die Beamten einen gefälschten italienischen Pass. Einer der Somalier stellte ein Schutzersuchen und konnte an eine Aufnahmeeinrichtung weitergeleitet werden.“ 

 

Und genau einen Monat später wieder bei Lindau: Bundespolizisten kontrollieren sechs somalische Staatsangehörige in einem in Italien zugelassenen Bus, die gefälschte italienische Reiseausweise vorzeigen. Drei weitere Männer aus Somalia, Nigeria und Afghanistan haben unzureichende Dokumente für den beabsichtigten Aufenthalt in Deutschland dabei. „Nur einen Tag zuvor trafen die Lindauer Bundespolizisten in einem anderen Reisebus auf sechs Afrikaner und drei Albaner. Alle neun Personen konnten sich nicht ordnungsgemäß ausweisen.“ Ein Großteil zeigte kein Interesse an Asyl und musste das Land wieder verlassen. „Da zwei von ihnen noch minderjährig waren, wurden sie der Obhut des Jugendamtes anvertraut. Die anderen unerlaubt Eingereisten sind nach Abschluss der polizeilichen Maßnahmen an die zuständige Aufnahmestelle weitergeleitet worden. Am Wochenende wurden im südlichen Abschnitt des deutsch-österreichischen Grenzgebiets insgesamt etwa 170 unerlaubte Einreisen registriert.“ 

 

Es werden wohl alle bleiben. Doch keine Sorge: „Die Asylbewerber von heute werden bald unsere Rente zahlen", ist die Frankfurter Rundschau überzeugt; Fake News hin oder her.

 

Nachtrag: „Heute Nacht wurde zwei ghanaischen Staatsangehörigen im Rahmen der grenzpolizeilichen Einreisekontrollen durch die französischen Behörden die Einreise nach Frankreich verweigert und sie wurden der Bundespolizei übergeben. Als Insassen eines Fernreisebusses zeigten sie bei der Kontrolle am Grenzübergang Kehl Europabrücke falsche italienische Ausweise vor.“ Weil sie Asylanträge stellten, weilen sie nun in der Landes-erstaufnahmestelle Karlsruhe. Zu Schleusungen während der Weihnachtstage siehe hier.

 

Nachtrag vom 29.12.: "Somalier mit falschen italienischen Ausweisen muss das Land verlassen": Der 26-Jährige wurde bei Appenweier im Fernbus von Mailand erwischt. Er wurde "unter einer Fristsetzung aufgefordert, das Land zu verlassen". Ob er das tut? 

Siehe auch: Alle nach Karlsruhe.


27.12.2016

Nato-Rechnungsprüfer tot aufgefunden

 

Medien in Belgien und Luxemburg sind informativer: Wie die DWN diese zitieren, wurde der hochrangige Nato-Rechnungsprüfer Yves Chandelon im belgischen Andenne tot mit einer Kugel im Kopf aufgefunden. „Die Familie bestreitet die erste Arbeitshypothese der Ermittler, dass es sich um Selbstmord gehandelt haben soll.“ Chandelon war tätig für eine Beschaffungsbehörde und zuständig für die Finanzprüfung der Nato und den Bereich Terror.

 

Nachtrag vom 22.3.2017: "Es sprechen eine Menge Gründe dafür, warum der Mann, der... bei der NSPA gearbeitet hat, kaum selbst seinem Leben ein Ende bereitet haben kann."


21.12.2016

Deutsche Zustände

 

Der israelische Terrorismusexperte Shlomo Shpiro war noch kurz vor dem Terroranschlag auf dem Berliner Weihnachtsmarkt. Der Deutschlandfunk hat ihn interviewt. „Es war vorhersehbar“, dass dies früher oder später passiert, so dessen Meinung. Er habe auch sofort an einen Anschlag gedacht. Shpiro kritisiert mangelnde Ernsthaftigkeit der Verantwortlichen im Land: Er habe auf dem Weihnachtsmarkt bei der Berliner Gedächtniskirche kaum Polizisten und Sicherheitsleute gesehen, obwohl gerade dieser geschichtsträchtige Platz potenziell gefährdet ist. Außerdem ist der Terrorismusexperte der Ansicht: Je mehr die Behörden versuchen die Vorkommnisse schön zu reden mit Begriffen wie Amokläufer oder Verwirrung, desto stärker verursachen sie nur noch mehr Verzweiflung in der Bevölkerung. Man solle klipp und klar sagen, dass Deutschland ein Problem mit dem Terrorismus hat und man diesen mit allen Mitteln bekämpfen werde. 

 

Der mehrfach geäußerte Ratschlag aus der ZDF-Redaktion, man solle sich nicht unterkriegen lassen, nutzt indessen wenig bis gar nichts angesichts der weiteren Vorfälle im Land. Die folgende Aufzählung dient dazu, einer oberflächlichen respektive gespielten Sorglosigkeit nicht anheimzufallen. Wer um drohende Gefahren weiß, der ist prinzipiell vorsichtiger und in einer Notlage reaktionsfähiger als jemand, der bei einem Übergriff erst mal aus allen Wolken fallen und den moralischen Schock überwinden muss: 

 

In München wird eine Joggerin so schwer misshandelt und vergewaltigt, dass sich eine Mordkommission gebildet hat. In Wiesbaden wird eine Kioskbesitzerin getötet. In Kirchhain wird eine Spaziergängerin von vier Männern niedergeprügelt. Bei Stockstadt wird eine Zugbegleiterin mit dem Messer angegriffen. In Korbach wird nach dem Muster des Berliner U-Bahn-Treters eine 45-Jährige die Treppe runtergestoßen.  In Pinneberg wird eine Seniorin belästigt und attackiert. In Hamburg wird ein Mädchen auf dem Schulweg sexuell genötigt. In Krefeld werden Kinder von einem Exhibitionisten belästigt. In Mannheim wird ein 14-Jähriger von einem Kopftreter zusammengeschlagen. In Mönchengladbach werden Kunden eines Supermarkts mit Flaschen beworfen und verletzt. In Walsrode wird ein fahrender Zug beschossen. In Ludwigsfelde wird ein Bahnmitarbeiter mit Reizstoff besprüht; ähnliches betrifft unter anderen ein Kind in Mettmann, Mitfahrer eines Linienbusses in Osnabrück, Wartende an einer Straßenbahnhaltestelle in Frankfurt, Berufsschüler in Hamburg, ein älteres Ehepaar in Berlin, eine 43-Jährige in Hamm, Straßenbahnfahrer in Freiburg, einen Straßenmusiker in Verden und eine Hotelrezeptionistin in Wiesbaden. Es ist anzuraten jede noch friedliche Lebensminute bewusst zu genießen und sie fest in das rationale und emotionale Gedächtnis einzubrennen. Beizeiten wird das von Nutzen sein.   


20.12.2016

Etliche Tote auf Berliner Weihnachtsmarkt

 

Nachdem in Berlin ein LKW in den Weihnachtsmarkt raste, projizierten diverse Kommentatoren im Fernsehen mal wieder ihre eigenen verantwortungslosen Maßstäbe pauschal auf die Bevölkerung; von wegen man hätte mit so etwas nicht rechnen können oder „niemand hätte gedacht, dass das wirklich passiert, obwohl ja vor Anschlägen gewarnt wurde“ (n-tv). Zum Tathergang schreibt der österreichische Standard: „Der Beifahrer war Pole“, ein Cousin des Eigentümers der polnischen Spedition. Entgegen vorerst lancierter hiesiger Vermutungen, der getötete Beifahrer könnte der eigentliche Fahrer gewesen sein, berichtet der Standard: Laut Eigentümer gegenüber einem polnischen Sender sei sein Cousin ganz sicher kein Attentäter: „Ihm muss etwas angetan worden sein.“  Der Fahrer „könnte Pakistaner oder Afghane sein, wie die Deutsche Presse-Agentur aus Sicherheitskreisen erfuhr. Er sei wohl im Februar als Flüchtling eingereist. Letzte Gewissheit gab es zunächst nicht, da der Mann unterschiedliche Namen verwendet habe.“ Mit den Folgen der unkontrollierten Einwanderung ohne Identitätsprüfung ist man ja inzwischen vertraut.

 

Nachtrag 1: Laut rbb reiste der tatverdächtige Pakistani am 31.12.2015 über Passau ein.

 

Nachtrag 2: Es bestehen Zweifel, dass der festgenommene Pakistani der Fahrer des LKW ist. Man könne nicht ausschließen, dass der Attentäter flüchtig und bewaffnet ist. Einen aktuell gehaltenen Newsticker zur Weiterverfolgung bietet zum Beispiel mdr.  


8.12.2016

Strafmildernde Umstände

 

Über lasche Urteilssprüche in Verfahren mit ausländischen Straftätern braucht man sich nicht wundern. Die Ausländereigenschaft rechtfertigt für sich genommen zwar keine Strafmilderung, besondere Umstände tun es aber schon; wie Sprachprobleme, abweichende Lebensbedingungen oder erschwerte familiäre Kontakte. Immerhin kann sich nicht darauf berufen, wer diese strafmildernden Umstände absichtlich herbeiführt: Das Oberlandesgericht Hamm wies deshalb die Revision eines ausländischen Angeklagten gegen ein Strafurteil des Landgerichts Essen zurück. Der Angeklagte beklagte, seine Ausländereigenschaft sei nicht strafmildernd berücksichtigt worden. Er sei der deutschen Sprache nicht mächtig und daher besonders haftempfindlich. Da er im Vorfeld einen angebotenen Deutschkurs nur einige Male besuchte und diesen dann abbrach mit der Begründung, im wöchentlichen Umfang von nur 1,5 Stunden könne man die deutsche Sprache nicht erlernen, fand der Umstand des Sprachproblems in diesem Urteilsspruch keine Berücksichtigung. Quelle


7.12.2016

Man will es partout nicht wahrhaben

 

Beschwichtigung auf fast allen Kanälen: „Keine erhöhte Gefahr durch Zuwanderer“ heißt es wieder mal bei n-tv nach der Verhaftung eines Flüchtlings aus dem Irak, dem versuchte und vollendete Vergewaltigung an zwei chinesischen Studentinnen in Bochum vorgeworfen wird. Referenz:  Kriminologe Christian Pfeiffer. „Die Festnahmen in Freiburg und Bochum befeuern alte Ängste. Diese sind jedoch unbegründet“, folgert der Nachrichtensender aus Pfeiffers rein persönlicher Behauptung, durch Flüchtlinge gebe es „keine erhöhte Gefahr von Sexualstraftaten, nur weil viele von ihnen aus Macho-Kulturen stammen“. Schließlich seien auch die Sexualmorde in Deutschland seit Mitte der 80er Jahre stark zurückgegangen. „Dies sei der Fall, obwohl die Zahl der Menschen mit Migrationshintergrund in Deutschland immer mehr zugenommen habe. Deswegen gebe es auch keinen Zusammenhang zwischen der Zahl der Zuwanderer und der Entwicklung von Sexualstraftaten.“ Man muss schon genau lesen: Der Kriminologe bezieht sich zuerst auf vollendete Sexualmorde, um dann einen Nicht-Zusammenhang von Zuwanderung und Sexualstraftaten – hierzu gehören auch sexuelle Nötigung und Vergewaltigung ohne anschließenden Mord – zu postulieren. 

 

Interessant ist, was Pfeiffer im August 2014 der Badischen Zeitung sagte: „Generell hat der Rückgang der Gewalt in Deutschland auch damit zu tun, dass die Vergreisung der Republik die innere Sicherheit fördert. Weil unsere Gesellschaft älter geworden ist, passiert weniger Gewalt.“ Seit 2000 habe die Zahl vollendeter Morddelikte um 44 Prozent abgenommen, auch deshalb, weil der Anteil junger Männer gesunken ist. Seit der Wiedervereinigung – bis 2014 – sei in allen Sektoren die Häufigkeit und Brutalität von Gewalttaten zurückgegangen. „Gerade bei den brutalsten Delikten, den Tötungsdelikten oder auch bei der Zahl der an Schulen krankenhausreif geprügelten Kinder und Jugendlichen, lässt sich dies am deutlichsten feststellen. Unsere Gesellschaft wird friedlicher.“ Pfeiffer sagte außerdem: „Es gibt importierte Machokultur. Das ist deutlich an den höheren Zahlen gewaltbelasteter Jugendlicher zu sehen, die aus türkisch- oder arabischstämmigen Familien stammen.“ Fälle von Sexualmord gebe es kaum noch: „sie sind zur großen Ausnahme geworden. Das ist eine einmalige Entwicklung in ganz Europa, auf die wir stolz sein können.“ So viel zum Stand 2014. Ein Faktencheck zur Polizeilichen Kriminalstatistik: Zwischen 2007 und 2014 ging die Gewaltkriminalität insgesamt zurück, seit 2015 steigt sie wieder an. 

 

Zum Stichwort "unbegründete Ängste" noch ein Auszug jüngster Vorfälle: In Malsch wird ein 12-jähriges Mädchen vor der Asylunterkunft sexuell genötigt. In Rostock gibt es einen sexuellen Angriff auf eine 71-jährige Frau. Ebenfalls in Rostock versucht ein Mann eine gehörlose Frau zu vergewaltigen. Versuchte Vergewaltigung in Neubrandenburg und sexuelle Nötigung in Mannheim. In Köln vergewaltigen und berauben zwei Männer eine Frau in der Kölner Innenstadt. In Wanheimerort versucht ein Mann eine Frau ins Gebüsch zu ziehen. Eine 50-Jährige wird in den Weinbergen von Traben-Trarbach vergewaltigt.


6.12.2016

„Blassgesichtige Harmlosigkeit“

 

Die Vogel-Strauß-Taktik öffentlich-rechtlicher Medien hat mit dem Freiburger Mord wohl ausgedient. Die schreckliche Nachricht hat sich längst bis Übersee verbreitet. Neben der englischsprachigen Wikipedia, Dailymail, The Sun, diversen Schweizer Portalen und dem italienischen Libero berichtete auch die New York Times darüber. 

 

Bei der Bild nähert man sich zumindest der richtigen Fragestellung: „Diese junge Frau wäre nicht gestorben, wenn ihr mutmaßlicher Mörder nicht nach Deutschland gekommen wäre. Die Frage, die sich ergibt, heißt nicht: Stimmt der Satz? Sie lautet: Wie gehen wir damit um, dass er stimmt.“ Abgesehen von einem vielleicht unumkehrbaren Verlust zivilisatorisch erkämpfter Freiheiten wird man aus pragmatischer Sicht über kurz oder lang auch damit konfrontiert sein, dass für etliche Frauen, die sehr früh zur Arbeit müssen oder sehr spät Schluss haben, eine Lösung gefunden werden muss. Es ist zumindest schwer vorstellbar, dass sich etwa die von vier Männern umringte und sexuell genötigte 23-jährige Pinnebergerin weiterhin um 5.20 Uhr alleine an die Bushaltestelle stellt.

 

Aus emotionaler Sicht gibt es zum Umgang mit der Situation freilich weit mehr zu sagen, als es der oben verlinkte Bild-Kommentar vermittelt. Es gibt keineswegs nur schwarz oder weiß nach dem Motto: „Jeder neue Fall trennt die, die vom Einzelnen auf alle (Flüchtlinge) schließen, von denen, die das absolut zu Recht ablehnen.“ In den weitflächigen Nuancen finden sich kritische Bürger, die seit Monaten vor einer einwanderungsbedingten neuen Dimension gewalttätiger Übergriffe warnen und trotzdem die Integrationsbemühungen vieler Flüchtlinge wertschätzen. Wer das nicht sehen kann, der ist selbst wohl unfähig zu solcher Differenzierung. Nur: Da niemand wissen kann, wer einem nachts über den Weg läuft, trägt diese Unterscheidung rein gar nichts zur Sicherheit bei.  

 

Das macht wütend und: ja, auch ohnmächtig. Ein Zitat aus einem Gottesdienst vor über zehn Jahren, als das Abhalten tiefgängiger Predigten noch Usus war, gibt den Erzürnten durchaus mehr Recht als heutigen Kirchenfunktionären: „Es gibt eine Gutmütigkeit, die von Übel ist … Sanftmut bedeutet nicht, dass die ursprüngliche Kraft des Zürnens geschwächt oder gar abgetötet werde. Im Gegenteil: Sanftmut als Tugend setzt die Kraft des Zürnens voraus. Sanftmut heißt, diese Kraft zu ordnen, nicht, sie zu schwächen. Jene blassgesichtige Harmlosigkeit, die sich – leider oft mit Erfolg – für Sanftmut ausgibt, soll doch niemand für eine christliche Tugend halten; die Unfähigkeit zu zürnen hat mit Sanftmut nicht das Mindeste zu tun.“ Dies also bleibt der eigenen Macht zumindest erhalten: Mit der Wut so umzugehen, dass die eigene Seele oder die von Unbeteiligten keinen Schaden nimmt.

 

Es bleibt vorerst zu sagen: Wer sich heute bemüht die eigene Feinfühligkeit zu bewahren und trotzdem der gewalttätigen Realität schonungslos  ins Auge blickt, der hat sich auf eine aufwühlende Gratwanderung begeben. Man ist dabei dem Leben sehr nahe. Wenigstens das.


5.12.2016

Mord in Freiburg: Alter wird überprüft

 

Das Alter des Tatverdächtigen wird überprüft, berichtet die Badische Zeitung. Was davon alles abhängen kann - etwa Strafmaß oder Ablauf des Strafprozesses sowie Informationspflicht gegenüber der Öffentlichkeit -, kann hier nachgelesen werden.

 

Nachtrag vom 7.12.: Wie kann das Alter festgestellt werden? "Gar nicht, sagt der Bundesfachverband Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge." Es handle sich immer um eine Schätzung. "In einer Vielzahl von Studien wurde festgestellt, dass es keine Methode gibt – weder medizinisch noch psychologisch – ein genaues Alter festzustellen. Fazit: Das genaue Alter ist nicht feststellbar." So die Badische Zeitung. Nach Lektüre dieses Artikels darf man fragen, wo die Taskforce der Bundesregierung zur Bekämpfung von Falschmeldungen bleibt.


24.11.2016

Resozialisierung?

 

Das Bemühen der Stuttgarter Nachrichten um Differenzierung nach der Kritik von Rainer Wendt an der Justiz ist sicherlich redlich. Es wird dabei dennoch vernachlässigt, dass sich die Lage hierzulande geändert hat. Wolfgang Molitor schreibt: „Denn wehrhafte Rechtsstaatlichkeit spiegelt sich nicht in drakonischen Strafen, sondern auch im ehrlichen Bemühen um Resozialisierung.“ In den westlichen Demokratien hat man sich diesen zwischenmenschlichen Luxus über lange Zeit hinweg erkämpft. In diesen Zeiten wird man aber irgendwann nicht mehr um die Frage herum kommen, wie jemand resozialisiert werden soll, der hier niemals sozialisiert gewesen und dazu auch nicht willens ist.   


22.11.2016

Kurdische Gemeinde: „Kein kultureller Rabatt im Strafmaß“

 

Der grauenvollen Tat in Hameln folgte die Meldung, es handle sich bei Täter und Opfer um deutsche Staatsangehörige kurdischer Abstammung aus verschiedenen Großfamilien. Die Kurdische Gemeinde in Deutschland widersprach jetzt dieser Darstellung: Sie gehörten zu einem arabischen Clan aus dem Libanon und der Türkei, der unter dem Namen Mhallami-Kurden auftritt, aber kein Teil der kurdischen Gemeinschaft in Deutschland sei, berichtet N24. „Unabhängig davon dürfe eine derartige Tat ‚nicht mit kulturellem Rabatt im Strafmaß gemildert werden‘, erklärte der Vizevorsitzende Mehmet Tanriverdi. Wer keine Achtung vor seinen Mitmenschen und dem Grundgesetz hat, hat auch keinen Platz in der Mitte der Gesellschaft. Behörden müssten energischer gegen derartige Clans vorgehen.“ Über das „gewaltige Problem“ der Clans berichtete Focus bereits im März 2015: „Jedem ist klar, sagt der Kriminalbeamte, wenn sie das Problem der kriminellen Großfamilien angehen wollen, muss das mit massiver Manpower geschehen. Es wären sehr lange und sehr aufwändige Ermittlungen notwendig – mit absolut ungewissem Erfolg. Deshalb hätten die Verantwortlichen unter Umständen gar kein Interesse an Aufklärungsarbeit."

 

Nachtrag vom 23.11.: Polizeigewerkschaftschef Rainer Wendt: Der Täter hat eine lange Gewaltkarriere hinter sich, war aber nicht im Gefängnis. "Es wird sich ein Richter finden, der ihm auch jetzt wieder eine positive Sozialprognose geben wird." Ausbildung und Berufung von Richtern solle überprüft werden. Der Richterbund wirft Wendt darauf hin Populismus vor und beweist sogleich, dass er selbst dümmlichsten Populismus pflegt: Wendt sei der "Donald Trump der deutschen Innenpolitik" im "postfaktischen" Bereich.  

 

Nachtrag vom 31.5.2017: Der Täter muss für 14 Jahre in Haft. "Weil Nurettin B. sich aber schon kurz nach der Tat bei der Polizei stellte, zu Prozessbeginn ein Geständnis ablegte und 137.000 Euro Schmerzensgeld zahlen will, sei trotz der Brutalität des Verbrechens von einer lebenslangen Haftstrafe abzusehen."


11.11.2016

Passt auf euch auf!

 

Im Gegensatz zur Bagatellisierung berechtigter Ängste, die der Bundespräsident und weitere Sprachkanonen ständig in die Welt trompeten, äußert sich die Freiburger Polizei endlich realitätsgerecht: Es gibt viele besorgte Frauen in der Region. „Die Beunruhigung ist nachvollziehbar.“ (Focus) Es bedurfte dafür eines weiteren grausamen Sexualmordes in der Gegend. Nach dem Dreisammord an einer Freiburger Medizinstudentin wurde jetzt die Leiche der vermissten Joggerin gefunden, die alleine aufbrach und ihren Angehörigen sagte, sie werde nach einer Stunde zurück sein. Schlimm. Aufgrund der notwendigen erhöhten Achtsamkeit steht es nicht weiter an, die Gefahrenlage für Mädchen und Frauen zu verharmlosen. Die Flüchtlingsarbeit mit jenen, die bestrebt sind sich zu integrieren, wird weitergehen. Das ist ein anderes Thema. Die Zeit des unbeschwerten Joggings im Wald ist trotzdem vorbei. Und zwar seit der unkontrollierten Einwanderung. Vorher war es auch undenkbar, dass Rentnerinnen etwa in Heroldsberg oder in Eichstätt sowie hochbetagte Frauen auf dem Friedhof oder nach einem Kirchbesuch vergewaltigt werden. Diese brutalen Schamlosigkeiten könnten durchaus als Kriegserklärung aufgefasst werden.


2.11.2016

Über Bildung und Amtsträger

 

Man klopft sich wieder gegenseitig auf die Schultern bei der Präsentation des Berichts „Bildung in Deutschland 2016“. Eine „Vielzahl positiver Entwicklungen über alle Bildungsbereiche hinweg“ ist zu vermelden. Da wirkt der Vorgang der „Abitur-Affäre“ in Neutraubling umso sonderbarer: Die schriftliche Deutschprüfung eines Abiturienten lag derart nah an der Musterlösung, dass die Schulleitung dies dem Kultusministerium mitteilte. Dieses stellte Strafanzeige gegen Unbekannt, wie es am 1. Juli hieß. Am 6. Oktober war zu lesen, der Direktor eines anderen Gymnasiums in Bayern rücke nun in den Fokus: nämlich der Vater des Abiturienten, der bereits früher in einem ähnlichen, folgenlos gebliebenen Fall auffällig war; damals als Mitglied der Kommission des Kultusministeriums, die Abiturprüfungen auswählt. Trotzdem titelte dann BR am 11. Oktober: „Staatsanwaltschaft stellt Verfahren vorläufig ein.“ Begründung: Ein Täter konnte „trotz intensiver Bemühungen bislang nicht ermittelt werden“. Das Verfahren werde bei neuer Erkenntnislage wieder aufgenommen, da weiterhin der Verdacht besteht, dass ein „Amtsträger“ in den Fall involviert sei. Das Ganze macht eher den Eindruck, dass man sich intensiv darum bemüht, die pikante Angelegenheit im Sande verlaufen zu lassen. Deutsche Justiz 2016.

 

Der 384 Seiten starke Bildungsbericht mit Fokus auf 2014 und 2015 steht hier im Netz.


31.10.2016

Deutsches Eldorado für Kriminelle

 

Der Begriff Kultursensibilität bedeutet keineswegs ausschließlich Rücksicht zu nehmen auf alles, was aus anderen Kulturen kommt. Im Kulturglossar heißt es: „Ziel einer kultursensiblen Sicht sollte es sein, die Wahrnehmung für die eigenen Normen und Werthaltungen zu schärfen und den Blick für das Fremdverstehen zu öffnen. Dies bedeutet einen respektvollen, feinfühligen, aber auch auseinandersetzenden, distanzierenden Umgang mit der eigenen und der anderen Kultur.“

 

In Bezug auf den hiesigen Umgang mit zugewanderter Kriminalität kann bisher nur von erheblichem Mangel an Kultursensibilität gesprochen werden. Die Folgen von fehlendem Sachwissen über andere Kulturen und distanzloser Rücksichtnahme verdeutlichte gestern Ulf Küch, Leiter der Kriminalpolizei Braunschweig, bei Phoenix „Im Dialog“: Es sei eine „Katastrophe“, dass sich Straftäter über die deutsche Justiz kaputt lachen. „Handeln muss Konsequenzen haben“ und die Justiz müsse – auch um den Rechtsfrieden zu wahren – erklären, warum sie häufig nicht bestraft. Wer härtere Strafen fordert, werde allerdings gleich in eine bestimmte Ecke geschoben.

 

Als „gefährliche Entwicklung“ bezeichnet der Kriminalpolizist die zunehmende Gewalt gegenüber Polizisten, die mitunter schon mal zusammengeschlagen werden, wie etwa hier. Die Justiz greife aber auch diesbezüglich nicht durch. Aktuelles Beispiel: Die Eskalation am Sonntagmorgen am Münchner Ostbahnhof im Rahmen einer Personalienfeststellung, bei der 40 bis 50 Heranwachsende „massiv verbal, äußerst aggressiv und provozierend gegen die Beamten“ vorgingen. Bezeichnenderweise beginnt die polizeiliche Pressemeldung mit folgenden Worten: „Einmischen in Amtshandlungen ist für die Bundespolizei an Münchner Bahnhöfen leider ein gewohntes Bild geworden.“ 

 

Die Polizei könne die Entwicklung nicht steuern und die Politik ziehe sich an entscheidenden Punkten zurück, aus Sorge unpopulär zu wirken. Auch deshalb fühle sich die Organisierte Kriminalität in Deutschland „sauwohl“. Für Geldwäscher sei Deutschland ebenfalls ein „Eldorado“ und Opfer des „Enkeltricks“ interessiere „keine Sau“. Eine Problemlösung ist offenbar nicht in Sicht: Denn weil jeder „so vor sich hin wurstelt“, hopple man der Zeit hinterher. Derweil laviere die Politik um Mehrheiten. Laut Küch mache es im Übrigen keinen Sinn, die Bevölkerung im Unklaren über diese Entwicklung zu lassen.

 

Siehe auch: Das Phänomen der von Männergruppen begangenen massenhaften Sexualdelikte „war bis dato in Deutschland völlig unbekannt“ (Bundespolizeichef Dieter Romann). Die Welt schreibt: "Kriminelle kapern Deutschlands Bahnhöfe. Rainer Wendt, Deutsche Polizeigewerkschaft, warnt: Es hat sich eine gewaltbereite Szene etabliert. Zudem komme durch die Flüchtlingskrise reichlich 'Verstärkung'." Zum Dortmunder Fall: Ein Mann wirft ein Trinkpäckchen gegen einen Streifenwagen. Zwei Beamte stellen ihn zur Rede. "Daraufhin umzingeln rund 100 Menschen die Polizisten." 


16.9.2016

Täteradaption: Dunkler – heller – mitteleuropäisch

 

Dieser Vorgang sollte festgehalten sein: Nachdem am Freitag in Aschaffenburg einem Fußgänger von einem vorbeifahrenden Radfahrer ein Messer in den Rücken gerammt wurde, gibt das Polizeipräsidium Unterfranken eine Erstmeldung heraus. Darin heißt es: Von dem Radfahrer liegt folgende Beschreibung vor: Männlich, ca. 20 Jahre alt, kräftige, pummelige Figur, dunklere Hautfarbe, kurze dunkle Haare. So auch im O-Ton des Pressesprechers, der sich bei der Täterbeschreibung auf Zeugenaussagen beruft. In einer nachfolgenden Meldung, ebenfalls am heutigen Tag, nur diesmal in Kooperation mit der Staatsanwaltschaft Aschaffenburg, heißt es nun: Zur Hautfarbe des Täters liegen aktuell noch keine gesicherten Erkenntnisse vor. Und die Welt macht daraus Folgendes: „Zunächst hieß es, der Täter sei dunkleren Hauttyps. Dieser Verdacht habe sich jedoch nicht bestätigt, wie die Polizei der ‚Welt‘ mitteilte. Nach Auswertung erster Videoüberwachungsaufnahmen hätte der Täter eine hellere Hautfarbe. Typ: Mitteleuropäer.“ Polizeisprecher Fabian Hench sagt im Interview auf br.de: Der Radfahrer ist auf dem Video nur schemenhaft zu sehen, die dunklere Hautfarbe sei nicht bestätigt, man könne keine belastbaren Angaben dazu machen. Trotzdem zieht sich die Formulierung "hellhäutiger Mann mitteleuropäischen Typs" inzwischen quasi durch sämtliche lokale und überregionale Printmedien.

 

Nachtrag vom 17.9.: Bei Main-Echo heißt es jetztDas "Videomaterial lässt keine genauere Beschreibung des Täters zu und ist für eine Öffentlichkeitsfahndung nicht geeignet".

 

Nachtrag vom 19.9.: Ein Tatverdächtiger wurde festgenommen: Es handelt sich „mit an Sicherheit grenzender Wahrscheinlichkeit“ um den Täter. Er ist in Deutschland geboren, hat die türkische Staatsangehörigkeit und habe psychische Probleme, so der BR. Die restliche Presse verschweigt bisher weitgehend die türkische Staatsangehörigkeit, nachdem es ihr zunächst so wichtig war, den hellhäutigen Mitteleuropäer als Täter zu transportieren.

 

Nachtrag vom 24.9.: Zu frisierten Polizeistatistiken im Übrigen: hier klicken.  


15.9.2016

Schwindende Gemütlichkeit beim Bahn fahren

 

Nach den diversen Attacken in Zügen wie jene bei Würzburg oder Salez kommt nun in der Schweiz die Diskussion um eine Aufrüstung der dortigen „Transportpolizei“ auf. Konkret geht es um eine Anfrage von Sicherheitsverantwortlichen der Schweizerischen Bundesbahn zu den rechtlichen Voraussetzungen der Ausstattung ihres Personals mit Maschinenpistolen, Elektroschockpistolen und Sturmgewehren. Eine entsprechende Aufrüstung wäre allerdings nur über eine Gesetzesänderung möglich, berichtet die Luzerner Zeitung. Zunehmend muss in den Zügen auch mit sexuellen Überfällen gerechnet werden, gerade wieder in zwei Zügen Richtung Bremen, in einem Regionalzug nach Düsseldorf und im Zug nach Laufenburg

 

Nachtrag vom 16.9.: Wegen zunehmender Angriffe auf Bahnmitarbeiter - über 1.100 Fälle im ersten Halbjahr - werden Zugbegleiter mit Pfefferspray und Alarmgeräten ausgerüstet. Geplant sei auch der Einsatz hunderter Schutzhunde für Sicherheitskräfte, schreibt die FAZ. 


13.9.2016

Sozialbetrug: Kriminalität statt Humanität

 

Aktuell wird darüber berichtet, dass in zahlreichen Städten „Sozialbetrugs-Netzwerke“ aufgeflogen sind. „Jahrelang sollen Gelder aus der Sozialhilfe auf illegalen Wegen in die Taschen des Bremer SPD-Bürgerschaftsabgeordneten Patrick Öztürk geflossen sein“, schreibt etwa der Focus. Es handle sich um einen Millionenschaden, die Rede ist von organisierter Kriminalität. Die Staatsanwaltschaft ermittle gegen ihn wegen Beihilfe zum gewerbsmäßigen Betrug. Der Abgeordnete soll durch ein Vereinsnetzwerk mit fingierten Arbeitsverträgen für Rumänen und Bulgaren Provisionen kassiert haben. Die SPD hat ein Parteiordnungsverfahren gegen Öztürk, der übrigens auch Mitglied der Arbeiterwohlfahrt sowie der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft ist, eingeleitet.

 

Wer sich frühere Meldungen zu dem Fall anschaut, erfährt noch mehr: Radio Bremen klärte Ende April darüber auf, dass die Stadtverordnetenversammlung in Bremerhaven einen Sonderausschuss zum massenhaften Sozialbetrug ablehnte, denn sie „könne dagegen keine Befragungen – etwa von Verwaltungsmitarbeitern – anordnen, so Koalitionspartner SPD“. Bereits im April wurden Räume des Vereins „Agentur für Beschäftigung und Integration“ durchsucht. Der Verdacht gegen den Vereinsvorsitzenden Selim Öztürk – Vater von Patrick Öztürk, der zeitweise im Vereinsvorstand mitarbeitete: Abrechnungsbetrug von Nachhilfeangeboten zu Lasten des Jobcenters Bremerhaven. „Es gebe Zweifel, ob die Leistungen in vollem Umfang erbracht wurden, so die Staatsanwaltschaft.“ Der Schaden könnte sich auf mehr als eine halbe Million Euro belaufen. Im Fall der Vereine, die durch fingierte Arbeitsverträge abkassierten, ermittle die Polizei und Staatsanwaltschaft auch gegen rund 180 Zuwanderer. Beachtenswert ist das Video „Insider spricht über umstrittenen Verein“ unten auf der Seite von Radio Bremen. Darin heißt es, gerade Bulgaren, die nicht lesen und schreiben können, wurden gezielt nach Deutschland gelockt. 

 

Über das Berlin Journal erfuhr man bereits Mitte April, dass auch die Räume des Vereins „Gesellschaft für Familie und Gender Mainstreaming“ durchsucht wurden. Rund 20 Menschen hätten den Betrug organisiert. Von Selim Öztürks Konten seien 800.000 Euro ins Ausland überwiesen worden. Außerdem: „Die Zuwanderer mussten ohne Gesundheitsschutz Schiffe lackieren, und sie mussten weit unter dem Mindestlohn arbeiten.“  

 

Und nord24 berichtete im August: „Der SPD-Bürgerschaftsabgeordnete Patrick Öztürk hat am Freitag alle seine Fraktionsämter niedergelegt, darunter das Amt des medienpolitischen Sprechers. Grund dafür sind die staatsanwaltschaftlichen Ermittlungen  gegen ihn im Zusammenhang mit dem massenhaften Sozialbetrug in Bremerhaven.“ Die Fraktionen von CDU und Linken hätten einen parlamentarischen Untersuchungsausschuss beantragt. Bemerkenswerterweise ist dabei von „sozialdemokratischen Netzwerken“ die Rede.

 

Der Sozialbetrug ist seit März dieses Jahres publik, bislang wurden über 200 Zeugen vernommen und über 500 Ermittlungsverfahren eingeleitet. Anzeige erstattete das Jobcenter. Patrick Öztürk beteuert seine Unschuld, wie der Weser-Kurier kürzlich titelte.


8.8.2016

Der absurde Gewalttäterschutz bröckelt

 

Tübingens grüner Oberbürgermeister (OB) Boris Palmer ist jetzt angeblich der „Donald Trump der Grünen“. Warum? Weil er gewalttätige Zuwanderer nicht zum bevorzugt gehätschelten Klientel avanciert wissen will und die Sicherheit der Bürger im Blick hat. 

 

Palmer – sein Motto: „Eigensinn und Glauben lass ich mir nicht rauben“ – plädiert dafür, gewaltbereite Flüchtlinge notfalls auch nach Syrien abzuschieben. Seine Begründung: „Es gibt Verhaltensweisen, die dazu führen, dass man sein Aufenthaltsrecht und Schutzbedürfnis verwirkt. Wenn sich jemand nicht an elementare Regeln hält, sind wir berechtigt zu sagen, für euch greift das Asylrecht nicht mehr.“ Seine ideologisch programmierten Genossinnen halten solch klare Aussagen für „Nonsens“ und finden sie „zynisch“. Tatsächlich zeigt ein Blick in die Genfer Flüchtlingskonvention, dass der Tübinger OB durchaus richtig liegt: 

 

Artikel 1

F. Die Bestimmungen dieses Abkommens finden keine Anwendung auf Personen,…die sich Handlungen zuschulden kommen ließen, die den Zielen und Grundsätzen der Vereinten Nationen zuwiderlaufen.

 

Artikel 2

Jeder Flüchtling hat gegenüber dem Land, in dem er sich befindet, Pflichten, zu denen insbesondere der Verpflichtung gehört, die Gesetze und sonstigen Rechtsvorschriften sowie die zur Aufrechterhaltung der öffentlichen Ordnung getroffenen Maßnahmen zu beachten. 

 

Artikel 9

Keine der Bestimmungen dieses Abkommens hindert einen vertragschließenden Staat…daran, gegen eine bestimmte Person vorläufig die Maßnahmen zu ergreifen, die dieser Staat für seine Sicherheit für erforderlich hält, bis dieser vertragschließende Staat eine Entscheidung darüber getroffen hat, ob diese Person tatsächlich ein Flüchtling ist und die Aufrechterhaltung dieser Maßnahmen im vorliegenden Falle im Interesse der Sicherheit des Staates notwendig ist.

 

Artikel 32:

1. Die vertragschließenden Staaten werden einen Flüchtling, der sich rechtmäßig in ihrem Gebiet befindet, nur aus Gründen der öffentlichen Sicherheit oder Ordnung ausweisen.

 

Artikel 33

1. Keiner der vertragschließenden Staaten wird einen Flüchtling auf irgendeine Weise über die Grenzen von Gebieten ausweisen oder zurückweisen, in denen sein Leben oder seine Freiheit wegen seiner Rasse, Religion, Staatsangehörigkeit, seiner Zugehörigkeit zu einer bestimmten sozialen Gruppe oder wegen seiner politischen Überzeugung bedroht sein würde. 2. Auf die Vergünstigung dieser Vorschrift kann sich jedoch ein Flüchtling nicht berufen, der aus schwer wiegenden Gründen als eine Gefahr für die Sicherheit des Landes anzusehen ist, in dem er sich befindet, oder der eine Gefahr für die Allgemeinheit dieses Staates bedeutet, weil er wegen eines Verbrechens oder eines besonders schweren Vergehens rechtskräftig verurteilt wurde.


27.5.2016

Man scheint nervös zu werden

 

Sofern man der Berichterstattung der Mitteldeutschen Zeitung trauen will, ging es dem im Fall der ermordeten Studentin aus China zuständigen Oberstaatsanwalt bei einer Pressekonferenz erst mal um eine „verunreinigte Behörden-Toilette“ und dem „Respekt vor dem Anderen“, bevor er auf Yangjie Li zu sprechen kam. Geständnisse der beiden Tatverdächtigen fehlen noch, in vier Wochen folgt der erste Haftprüfungstermin. „Und mittlerweile gibt es sogar eine Anzeige der Staatsanwaltschaft gegen Unbekannt: wegen Geheimnisverrats.“ Es geht um eine inoffizielle Mitteilung über die Identifizierung einer fremden DNA an der Leiche. Ein Polizeisprecher soll gesagt haben: „Adressat der Anzeige ist kein einzelner Mitarbeiter, sondern die Polizeidirektion Sachsen-Anhalt Ost insgesamt.“ Über die entsetzten Eltern bezüglich Verunglimpfungen über ihre Tochter und dem im Ausland erschütterten Glauben an das deutsche Rechtssystem berichtet die Mitteldeutsche: hier. Die Behörden stehen unter Druck, einen Täter zu präsentieren. Die chinesische Botschaft forderte die lokale Polizei auf konkret zu handeln, den Fall schnell zu untersuchen und die Sicherheit chinesischer Studenten zu garantieren.


24.5.2016

Tatmotiv: Hass auf die freie Gesellschaft

 

Beim Focus ist zu lesen: Die Polizei Karlsruhe erzielte mit dem eingerichteten Ermittlerteam „Mehrfachtäter Zuwanderung“ (MTZ) erste Erfolge gegen kriminelle Flüchtlinge. 21 Intensivtäter kamen in Haft. „Polizeipräsident Günther Freisleben betonte aber, dass nur ein sehr kleiner Teil der Flüchtlinge Probleme mache.“ Bei ka-news.de bekommt man schon einen differenzierteren Eindruck: Der Schwerpunkt der Ermittlungsgruppe liege „auf Mehrfachtätern, die innerhalb von sechs Monaten mindestens zehn Mal straffällig geworden sind. Würde die Ermittlungsgruppe sich auch auf Täter mit fünf statt zehn Straftaten konzentrieren, müssten die vier Beamten 139 Fälle bearbeiten - was für das kleine Team von Grether deutlich zu viel wäre.“ Die Ermittlungsgruppe sei „nicht auf die Masse bedacht“; die es semantisch gesehen angesichts des „sehr kleinen Teils“ gar nicht geben dürfte.

 

Über die Berliner Soko „Antänzer“ berichtet shz.de, die Ratschläge von BKA-Sprecher Markus Koths an Frauen übermittelt: „Wenn Frauen ein beklemmendes Gefühl dabei haben, wenn sie auf eine Gruppe Männer stoßen…, sollten sie ihrer Intuition auf jeden Fall vertrauen und vermeiden, in diese Situation hineinzugeraten.“ Man müsse dann auch bereit sein, Umwege in Kauf zu nehmen. Weitere Warnungen, wegen solcher sich übrigens schwedische Medien und Politiker empören, ohne Alternativen aufzuzeigen: Mindestens zu zweit oder dritt gehen, Turnschuhe statt High Heels tragen, damit man weglaufen kann, Alkohol meiden, nicht nur auf das Handy schauen, sondern aktiv die Gegend observieren.

 

Beim BKA scheint man also zu begreifen, dass es zuvorderst um Schutz der Bevölkerung gehen muss. Gewalttäter aus kulturellen Regionen, in denen zum Hass auf freie Gesellschaften erzogen wird, werden sich jedenfalls weder von einer rehabilitativ konzipierten Justiz noch von Sozialarbeit beeindrucken lassen. Eher ist davon auszugehen, dass deren Verachtung gegenüber unserer Mentalität in dem Maße steigt, in dem sich Verantwortliche auf das irrelevante Umrühren ihrer rechtspopulistischen Süppchen konzentrieren, während die sicherheitsrelevante Lage für die eigene Bevölkerung längst überkocht. Einige, allein um der Gewalttat willen jüngst geschehene Vorfälle:  

 

In Mettmann wurde ein 27-Jähriger plötzlich von einer Gruppe vorbeikommender Männer „offenbar grundlos angegriffen“ und mit Schlägen und Tritten traktiert. Der Rettungsdienst brachte ihn ins Krankenhaus. In Bad Homburg wurde eine 24-Jährige auf offener Straße „brutal zusammenschlagen“ und eine 57-Jährige „an den Haaren aus dem Bus gezogen und anschließend brutal verprügelt“. In Lörrach wurde ein Passant „grundlos mit Schlagstock niedergeschlagen“. In Aschaffenburg erlitt ein junger Mann durch Angriff und Kopftritte eine Gesichtsfraktur; er kam in eine Spezialklinik. Im Raum Bonn heißt es: „Beunruhigende Häufung von brutalen Überfällen“; ein 38-Jähriger starb in der Folge. In Hamburg wurden „Mitarbeiter und Besucher im Sportstudio verprügelt“. In Bad Friedrichshall wurde eine 70-Jährige getötet. „Noch völlig unklar ist für die Ermittler das Tatmotiv.“ 

 

Weitere Fälle folgen, weil man an entscheidenden Stellen mit der Pflege eines naiven Weltbildes und dem Hass auf Whistleblower, die Missstände aussprechen, beschäftigt ist. 


14.5.2016

Straftat mit Todesfolge: Migrationshintergrund egal?

 

Ein 17-jähriger Junge wurde in Bad Godesberg brutal zusammengeschlagen und starb kurze Zeit später im Krankenhaus. Es ist eine nie wieder gut zu machende Tragödie.

 

In den vergangenen Monaten gab es mehrere Vorfälle dieser Art, die genauso hätten enden können: In Köln-Deutz wurden zwei Jugendliche überfallen. Die Angreifer setzten Pfefferspray und Elektroschocker ein. Einer der Jugendlichen wurde durch die Attacke schwer verletzt. Ebenfalls im Rheinpark bedrohten Unbekannte drei junge Kölner mit Baseballschlägern und Elektroschocker. Kurz darauf wurde ein weiterer Jugendlicher mit einem Messer niedergestochen. Im Alten Botanischen Garten begrapschte ein 20-jähriger Afghane eine 17-Jährige zuerst an der Brust, dann im Genitalbereich. Als ihn die 17-Jährige wegschubste, drohte er ihr. Später schlug der 20-Jährige mit Fäusten auf die 17-Jährige ein, die daraufhin zu Boden ging. Danach trat er mit den Füßen mehrfach massiv auf sie ein und traf sie auch am Kopf. Die 17-Jährige erlitt unter anderem ein Schädel-Hirn-Trauma. In Bad Segeberg wurde ein achtjähriger Schüler auf dem Weg von der Schule nach Hause plötzlich von drei Männern festgehalten, geschlagen, getreten und mit einem Taschenmesser bedroht. „Anschließend ließen die drei Männer ihn wieder los, ohne etwas gefordert oder weggenommen zu haben.“ In einer Münchner S-Bahn gerieten sechs Männer in Streit. Ein 16-jähriger Afghane schlug einem 18-jährigen Landsmann direkt ins Gesicht und die Schneidezähne heraus. Einer der Beteiligten ging bewusstlos zu Boden. Später, am Bahnsteig, versuchte ein 26-Jähriger die Situation zu beruhigen, einer der Täter schlug ihm dann mit dem Ellenbogen ins Gesicht. „Alle Beteiligten wurden nach den polizeilichen Maßnahmen auf freien Fuß belassen.“ Zwei minderjährige Täter kamen in eine Unterkunft für unbegleitete jugendliche Flüchtlinge, auf dem Weg dorthin beleidigte und bedrohte einer der beiden die Beamten fortlaufend. Und eine Schule in Berlin-Hellersdorf wird gerade wegen gewalttätiger Übergriffe durch ehemalige Schüler eingezäunt. Wöchentlich gibt es neue Meldungen dieser Art.

 

Der General-Anzeiger schreibt aktuell zum Tod des 17-Jährigen: Neben Fassungslosigkeit über die Tat gebe es auch „Unverständnis und Abscheu. Und zwar mit Blick auf die für Samstag geplante Veranstaltung unter dem Motto ‚Stoppt die Gewalt‘.“ Initiatoren der Demo seien „rechtsextreme Kräfte“, die den Tod eines Jugendlichen „für ihre fremdenfeindliche Hetze“ instrumentalisierten. Das sei „widerlich und pietätlos“. Dass die Täter Migrationshintergrund haben „mag vielleicht so sein – vielleicht aber auch nicht“. Wenn die Täter gefasst sind, sei eines wichtig: „Es ist egal, aus welchem Land sie stammen, ob sie einen Migrationshintergrund haben oder nicht. Es ist auch unerheblich, welchen Pass, welche Staatsbürgerschaft sie besitzen. Es geht einzig und allein darum, dass sie kriminelle Gewalttäter ohne Empathie und Gewissen sind.“ 

 

Es ist nicht das erste Mal, dass sich diejenigen Akteure, die sich selbst stets der moralisch richtigen Seite zuordnen, nach dem Tod eines deutschen Gewaltopfers über angemeldete Anti-Gewalt-Demos echauffieren, weil sie von der „falschen Seite“ kommen – ohne ihrerseits jemals in solchen Fällen gegen Gewalt auf die Straße zu gehen. Immer wieder wichtiger ist ihnen der „Kampf gegen Rechts“, mag passieren, was will. Auf welcher Seite die Pietätslosigkeit eher zuhause ist, mag jeder für sich entscheiden. Klärungsbedürftig wäre auch einmal die Frage, warum den selbst ernannten Moralaposteln die Herkunft gewalttätiger Ausländer egal ist, nicht aber die Herkunft gewalttätiger Deutscher, auf die sich politisch korrekte Medien etwa im Fall von Grafing stürzten. In konsequenter Logik müsste ihnen auch der Hintergrund der Initiatoren der Demo am Samstag egal sein. Dann dürfte es auch nur „einzig und allein darum“ gehen, dass man sie für pietätslose Demonstranten hält. Und warum ist es ihnen nicht egal? Weil sie sich die Sache – hier allein in ihrem und nicht in journalistischem Sinne – erklären und diese einordnen wollen. Wozu will man eine Sache erklärt und eingeordnet haben? Um damit möglichst passend und effektiv umgehen zu können.  

 

Nichts anderes will die Polizei, die längst weiß, dass es sowohl bei der Prävention als auch bei der Strafverfolgung keineswegs egal ist, welchen Hintergrund die Täter haben. Das Hamburger Landeskriminalamt schrieb bereits 2014, das „Verhalten der Gruppe der hochdelinquenten minderjährigen unbegleiteten Flüchtlinge“ (MUFL), auch gegenüber Beamten, „ist als aggressiv, respektlos und herablassend zu charakterisieren“.  Ein Viertel der 115 dort bekannten schwerkriminellen Intensivtäter seien MUFL, von denen viele bereits Heranwachsende sind. Im Dossier des LKA heißt es: Erfahrungsgemäß legen die MUFL bei Polizeieinsätzen „regelhaft ein nicht normengerechtes Verhalten auf alltägliche Situationen an den Tag. Kleinste Anlässe führten „schnell zu aggressiv geführtem Angriffs- und Verteidigungsverhalten, wobei sich die betroffenen Jugendlichen zu Gruppierungen zusammenfinden und gegenseitig unterstützen“. Der Umgang mit anderen Menschen sei „häufig respektlos und geprägt von fehlender Anerkennung hiesiger Werte und Normen. Dieses wiederkehrende Muster lässt in der Einzelfallbetrachtung eine Ursächlichkeit in den fehlenden familiären und sozialen Bindungen, herkunftsbedingten Mentalitäten sowie traumatischen Erfahrungen der Jugendlichen in Krisengebieten vermuten.“ Asylanträge stellen sie häufig nur zur Vermeidung von Inhaftierungen wegen Straftaten. „Als Problem stellt sich immer wieder die Verweigerungshaltung der Jugendlichen dar, sich ausländerrechtlich überhaupt registrieren zu lassen. Ferner befolgen sie Meldeauflagen eigentlich nie. Sie verbleiben bewusst im illegalen Aufenthalt.“ Der Landesvorsitzende der Deutschen Polizeigewerkschaft warnte: „Wir brauchen dringend Maßnahmen, die diesem Phänomen gerecht werden und den Tätern Einhalt gebieten. Wir werden sonst einen signifikanten Anstieg der Straftaten durch die Gruppe erleben müssen.“

 

Im Februar dieses Jahres klärte ebenfalls Die Welt darüber auf, dass Ermittler von Straftaten im Kölner Raum im Januar 2013 ein Analyse- und Maßnahmenprojekt für nordafrikanische Intensivtäter (Nafri) starteten, etwa um eventuelle Bandenstrukturen festzustellen. „Bisher war die Rede von 17.000 registrierten Tatverdächtigen aus den Maghreb-Staaten wie Marokko, Algerien und Tunesien. Inzwischen aber wurden 18.311 Personendaten sowie fast 22.000 Straftaten in ihren Datenbanken erfasst.“ Auffallend sei der Anteil an MUFL: „2015 sind vor allem Marokkaner und Algerier aufgefallen, dahinter rangieren Tunesier, aber auch ein sichtbarer Anteil an Syrern und Staatsbürgern anderer arabischer Nationen.“ Laut Abschlussbericht 2015 der Polizeibehörde seien „fast täglich polizeilich noch nicht bekannte und meist jugendliche Täter nordafrikanischer Herkunft“ bei Straftaten involviert. Die Täter hielten sich verstärkt an Wochenenden und in den frühen Morgenstunden an Haltestellen und vor Bars und Diskotheken auf, „um nach alkoholisierten Opfern zu suchen“. Die Zahl der Körperverletzungen steige stark an, das Dunkelfeld „dürfte hoch sein“. Immerhin habe das Präventionsprojekt „klarkommen“ einen Rückgang der Straftaten gezeigt.

 

Da eine Abschiebung der MUFL in ihre Heimatländer als „unmöglich“ eingestuft wird, muss es unbedingt auch darum gehen, Jugendliche, die nach Discobesuchen oder Feiern unterwegs sind, über die in unserem Kulturkreis so bisher nicht gewohnten Gefahren aufzuklären; um die Chance zu erhöhen, weitere Tragödien zu verhindern. Wer sich dieser Aufklärung verweigert, wie es etwa die fragwürdigen Moralapostel unserer Zeit tun, macht sich indirekt mitschuldig. Im Übrigen wäre es das Wenige, das man den Hinterbliebenen des 17-jährigen Opfers von Bad Godesberg mitgeben könnte: dass unsere toleranzbesoffene Gesellschaft etwas gelernt hätte und Konsequenzen zieht.

 

Nachtrag vom 18.5.2016:

Der Express berichtet über die Festnahme des Hauptverdächtigen, der bislang die Tat bestreitet: "Walid S. wurde in Italien, Piacenza, geboren, hat aber marokkanische Wurzeln." In Bonn lebe er seit einigen Jahren und ist bereits wegen Gewaltdelikten polizeibekannt.    


8.3.2016

Bisher ist die Lösung außereuropäisch

 

„Tief verwurzelt“ ist ein „Stammesdenken“; alles außerhalb der Sippe ist „Feindesland“. Die Rede ist nicht vom Bundestag, sondern von arabischen Clans, die bereits in den 1980er Jahren unter anderem von Ostanatolien nach Deutschland kamen. Papiere entsorgen und sich als Bürgerkriegsflüchtlinge ausgeben hat offenbar Tradition im deutschen Schlaraffenland: „Polizisten fanden an den Flughäfen Frankfurt/Main und zu DDR-Zeiten in Schönefeld in den Papierkörben Zehntausende türkische Pässe, die von den Inhabern weggeworfen wurden“, berichtet die Berliner Zeitung in einer Rückschau

 

Und heute: „Die Clans tanzen dem Staat auf der Nase herum.“ Rund 9.000 Mitglieder stehen im Verwandtschaftsverhältnis zu den Großfamilien, aktuell eingereist auch aus Syrien. „Die Familien  betreiben miese Geschäfte mit  Flüchtlingen.“ Etwa durch Immobilieninvestition mit Geld aus illegalen Geschäften, das somit legal angelegt wird; die Polizei weiß darum. Die Schaffung von Flüchtlingsunterkünften werde „mit allen Mitteln durchgesetzt“. Dem Berliner Landeskriminalamt sind Fälle bekannt, in denen Vormieter "auf üble Art und Weise aus ihren Wohnungen gedrängt wurden“.

 

Mit dem tausendfachen Zuzug weiterer „Bürgerkriegsflüchtlinge“ vervielfacht sich die – hervorragende – Vernetzung der Clans, inzwischen auch aktiv in Niedersachsen, Bremen und Nordrhein-Westfalen. Die deutsche Politik wird es damals wie heute geschehen lassen und weiterplappern. Fakt ist indessen: Solange sie sich nicht am nationalen Alleingang der Araber mitten in Europa stört, arbeitet sie automatisch einer außereuropäischen Lösung zu. 


12.2.2016

Gebrochene Gerechtigkeit

 

Die Gefängnisse in NRW stehen wegen Überfüllung vor dem Kollaps, wie rp-online berichtet. Einige Gefangene brächten "eine neue Form von Gewalt in die Gefängnisse." In bayrischen Justizvollzugsanstalten ist die Kapazitätsgrenze erreicht, Personalnotstand aber bereits eingetreten, etwa in Würzburg. Sachsen baut seine Gefängniskapazität gerade aus.

 

Auf was hat man sich in absehbarer Zeit einzustellen? In den USA gab es im letzten Herbst Planungen, 6.000 Häftlinge wegen dortigem Platzmangel vorzeitig zu entlassen. In Europa hingegen erhält ein Mann wegen menschenunwürdiger Unterbringung in einer überfüllten ukrainischen Strafanstalt 10.000 Euro Schadensersatz. Der Europäische Gerichtshof für Menschenrechte in Straßburg verurteilte außerdem Ungarn und Rumänien wegen Überfüllung ihrer Gefängnisse. Eine Folge davon: Für das Oberlandesgericht Bremen besteht deshalb ein Auslieferungshindernis bezüglich zweier Europäischer Haftbefehle.  

 

Kommende Zustände werden ganz sicher nicht zur propagierten Gerechtigkeit führen. Hierzulande war man einstmals klüger:

"Wo man die Gerechtigkeit zurechtbiegen will, bricht sie." (Deutsches Sprichwort)


5.2.2016

Geheimniskrämerei auch in der Schweiz

 

Verschlusssache Ausländerkriminalität mit schier unglaublich ehrlichen Begründungen bei blick.ch: "Allerdings sei es schwierig, die Zahlen so aufzubereiten, dass sie vom Volk nicht missverstanden würden." Oder: Eine Publikation "würde suggerieren, dass die Nationalität das kriminelle Verhalten beeinflusst." Deshalb: keine Veröffentlichung.

 

Nachtrag vom 27.7.: Zur Praxis der deutschen Kriminalitätsstatistik siehe auch Folgendes: "Ausländer, die eine Doppelstaatsbürgerschaft besitzen, werden ausschließlich als Deutsche Straftäter registriert." Offenbar geht auch die Erfassung als Student vor Nationalität. 


22.1.2016

Gegängelte Polizei

 

Lasche Justiz und politische Besserwisserei: "Da melden sich manche zu Wort, denen man im Ernstfall nicht mal die Organisation eines Kindergeburtstages anvertrauen würde." Aus einem lesenswerten, weil schonungslos ehrlichen Interview von mittelstand-nachrichten.de mit Rainer Wendt, Bundesvorsitzender der Deutschen Polizeigewerkschaft. 


21.1.2016

„Sie zündeln!“?

 

Nachdem Spiegel online jetzt über den Geheimhaltungscode "291" der schwedischen Polizei bezüglich Flüchtlingskriminalität berichtet, könnte das Schweigekartell endlich einbrechen. Für ehrliche Informationspolitik in Deutschland gibt es allerdings bisher nur wenige Kämpfer. Einer von ihnen ist Michael Kluth von den Kieler Nachrichten: "Der Mut zur Realität hat sich in Polizei und Politik offenbar noch nicht hinreichend durchgesetzt", schreibt er nach einer Aufforderung der schleswig-holsteinischen Landespolizei an die Redaktion, nicht über die "Lagebilder Flüchtlingsthematik" zu berichten. „Sie zündeln!“, hieß es von dort. Kluth kontert eindeutig: "Das sehen wir anders." Aus Hessen und NRW wird Ähnliches berichtet: "Polizei darf Vergehen von Flüchtlingen nicht öffentlich machen", titeln etwa die Deutschen Wirtschafts-Nachrichten

 

Alltag: Kürzlich bin ich in einem politisch völlig unverfänglichen Arbeitskreis gewesen und gab nur ansatzweise wieder, was mir zu Ohren kam: dass auch behinderte Frauen verstärkt mit Übergriffen rechnen müssen. Sofort wurde sich distanziert und es folgte die allseits übliche Verharmlosung der Flüchtlingskriminalität mit dem Argument der örtlichen Polizei, Deutsche würden genauso häufig oder noch öfter straffällig werden. Durch die monatelange Indoktrination dieser falschen "Wahrheit" ist diese Sicht immer noch bei vielen Bürgern fest verankert. Es wird schwer genug sein, nun ein realitätsgerechtes Bild zu vermitteln, ohne die Bürger in übermäßige Aufruhr zu versetzen. Max Frisch soll gesagt haben: "Man sollte dem anderen die Wahrheit wie einen Mantel hinhalten, dass er hineinschlüpfen kann, und sie ihm nicht wie einen nassen Lappen um die Ohren schlagen." Ob das in diesem Fall gelingt?

 

Jedenfalls sollte man sich aus meiner persönlichen Sicht nicht allzu lange an diesem Skandal - das ist sicherlich der richtige Begriff für dieses Schweigekartell - aufhalten. Es gibt Wichtigeres zu tun. Sollten bald alle Fakten offen auf dem Tisch liegen, dann überlege ich mir, ob ich mich an der Integrationsarbeit beteilige. Schwer erziehbare oder aggressive Jugendliche waren mein Metier allerdings noch nie. Ich könnte mir eher vorstellen, die beiden afrikanischen Mädels zu unterstützen, die kürzlich, wissbegierig stöbernd, in der Bibliothek anzutreffen waren. Oder die junge Frau im Bus, die so unglücklich aussah. Sollte ich allerdings in einem Willkommensteam mit marxistisch geprägten Frauen zwischen 50 und 60 mitarbeiten müssen, dann würde ich schreiend davon rennen. Dieses Vorurteil kann mir niemand nehmen; aus Erfahrungsgründen bin ich diesbezüglich unbelehrbar. 


15.1.2016

Rassistische Flüchtlingspolitik?

 

Mein Eindruck erhärtet sich zunehmend, dass Politiker speziell Syrer, Iraker und Afghanen in Deutschland haben wollen und Flüchtlinge anderer Bevölkerungsgruppen bezüglich Einreise diskriminieren. Konkret gibt es für diesen Eindruck zwei Gründe: 

 

Erstens: Bei meiner regelmäßigen Recherche zu sexuellen Übergriffen in Deutschland sind die Täter auffallend oft gerade jene aus den drei willkommen geheißenen Bevölkerungsgruppen. Wer das überprüfen will: Bei Google News als Schlagwort "sexuell" und in einem zweiten Suchdurchlauf "Vergewaltigung" eingeben, nach Datum sortieren und dies eine Zeit lang regelmäßig betreiben. Meine Gesamtschau in diesem Recherchesegment steht jedenfalls diametral der Aussage des Bundeskriminalamts sowie des Bundesinnenministers entgegen, die in aller Nachdrücklichkeit versichern, dass Syrer, Iraker und Afghanen in der Kriminalitätsstatistik deutlich unterrepräsentiert seien.

 

Zweitens: Hierzu lese man gerne selbst den Beitrag der Deutschen Welle, in dem sich ein somalischer Journalist äußert wie folgt: "Menschenrechte sind eben nicht für alle da." Dabei dürfe eigentlich keiner sagen: "Ihr seid keine Syrer, also habt ihr keine Menschenrechte." 


8.1.2016

Widersprüchliche Zufälle gibt's...

 

Die Welt zitiert am 13.11.2015 aus dem BKA-Lagebild zur Kriminalität:

"Unterrepräsentiert sind Staatsangehörige aus Syrien und dem Irak", hingegen gebe es bezüglich Opfer einen starken Anstieg bei "Geschädigten aus Syrien und Afghanistan".

 

Der Westen schreibt am 7.1.2016 zum Silvestergau:

"...soll der Polizei bereits früh in der Nacht klar gewesen sein, dass es sich bei vielen der jungen Männer am Bahnhof um Syrer, Iraker und Afghanen handelte." 

 

Never mind, denn am 1.12.2015 schreibt n-tv:

"Ein Drittel der syrischen Flüchtlinge in Deutschland kommt gar nicht aus Syrien, das behauptet Bundesinnenminister Thomas de Maizière", was dort wiederum bezweifelt wird.

 

Merke: Widersprüchliche oder scheinbar absichtliche Zufälle können ebenso gut, entweder zufällig oder absichtlich, zufällige Absichten sein und umgekehrt, falls man das meinen will.