8.12.2016

Kinderpornographie: Lehrer bleiben im Schuldienst

 

Konsequent ist man ja in Berlin: Nachdem die Lehrpläne sexuell angereichert wurden und die Kinderehe trotz gegenteiliger vollmundiger Ankündigungen nun doch nicht bekämpft wird, setzt man jetzt auf entsprechendes Personal in sogenannten Bildungseinrichtungen: "Zwei Berliner Lehrer dürfen aufgrund des Besitzes pornografischer Bilder im Moment zwar nicht unterrichten, dem Verbleib im Schuldienst steht ihr Verhalten allerdings nicht entgegen", berichtet LTO. Auch zwei Klagen der Senatsverwaltung für Bildung wurden abgewiesen, teilte Gerichtssprecher Stephan Groscurth mit. Der ist der Ansicht, Missbrauch sei auf den Bildern mit den nackten Kindern ja nicht zu sehen. Die Neue Deutsche Moral. 


25.11.2016

Internationaler Tag gegen Gewalt an Frauen 

 

Wie jedes Jahr seit 1981 wird am 25. November der Internationale Tag gegen Gewalt an Frauen begangen. Diesjähriges Motto des Aktionstags: „Wir brechen das Schweigen.“ Dies sei im Folgenden getan mit einer Auflistung entsprechender hiesiger Vorfälle, die allein am gestrigen Tag vom Blaulicht-Presseportal gemeldet, also zur Anzeige gebracht wurden: 

 

In Köln-Weiden wird eine Frau mit Spuren von Gewalteinwirkung tot aufgefunden.

In Kassel entblößt sich ein Unbekannter vor einer 33-Jährigen.

In Neuss-Hammfeld belästigt ein Mann eine 45-Jährige in schamverletzender Weise.

In Mettmann greift ein Unbekannter einer 70-jährigen Frau in den Schritt. 

In Goch belästigt ein Exhibitionist eine 40-Jährige, die mit ihrem Kind unterwegs ist. 

In Heidelberg wird eine junge Radlerin von zwei Männern sexuell belästigt.

In Wedel entblößt sich ein Exhibitionist vor einer jungen Frau.

In Verden wird ein Schulmädchen von einem Exhibitionisten belästigt.

In Bellheim wird eine Frau von einem Unbekannten bis zur Haustür verfolgt.

 

Über die schlimme Situation für Frauen und Mädchen vor allem im Nahen Osten berichtet etwa Cicero: Von „sozialem Krebs“ spricht das „Ägyptische Zentrum für Frauenrechte“.

 

Das Hilfetelefon „Gewalt gegen Frauen“ ist rund um die Uhr an 365 Tagen im Jahr erreichbar. Unter der Nummer 08000 - 116016 und über die Online-Beratung unter www.hilfetelefon.de erhalten Betroffene anonym und kostenlos in 15 Sprachen Beratung.


8.11.2016

Es geht um sexuelle Macht

 

Während diverse Medienvertreter mittels Verteidigung der Kinderehe auf einen weiteren Tabubruch hinarbeiten, darf sich parallel bei der ARD zur Hauptsendezeit eine „flammende Anhängerin der Vielweiberei“ vom IZRS in Anne Wills Talkshow setzen. Die Schweiz am Sonntag schrieb 2015: „Im Islamischen Zentralrat Schweiz (IZRS) geht es nicht nur um Ideologie und religiösen Fundamentalismus, sondern auch stark um Sex und Frauen. Das sagt eine nahe Verwandte eines IZRS-Aktivmitglieds.“ Der Zentralrat trage „Züge einer Sex-Sekte“,  das „perverse“ Weiterreichen von Frauen sei Usus. Etlichen Aktivisten in Medien und Politik geht die Achtung vor der Religion doch sonst wo vorbei. Die Berufung auf Rücksicht vor islamischer Tradition dient der feuchtfröhlichen Durchsetzung polygamer und pädophiler Wachträume. In der Schweiz gab es bereits 2014 ein empfehlendes Gutachten im Auftrag des Justizdepartements zur Einführung der Mehrehe. Der Tagesanzeiger zitiert: „Das Inzestverbot sowie das Verbot polygamer Ehen sei kritisch zu hinterfragen.“ Und die steigende Zahl islamisch Gläubiger werde die Diskussion über Polygamie ohnehin erfordern: so das Gutachten, für das die deutsche Rechtswissenschaftlerin Ingeborg Schwenzer – auch schon mal im hiesigen Bundestag vertreten – verantwortlich zeichnet. 

 

Nachtrag: Focus: "Wussten die Verantwortlichen, wen sie da auf ein Millionenpublikum loslassen? Die Antwort lautet: Ja...Die Bundesanwaltschaft der Schweiz ist irritiert darüber, dass dem IZRS im öffentlich-rechtlichen Fernsehen eine Plattform geboten wird.“ Sie teilte der ARD vorgängig auf Anfrage hin mit, dass ein Strafverfahren anhängig ist gegen ein Vorstandsmitglied des IZRS und gegen Unbekannt. Die Beschuldigten stehen im Verdacht, islamistischen Terrorgruppen wie Al-Kaida und der Terrormiliz IS nahe zu stehen.

 

Nachtrag vom 10.11.: Eine Anwältin hat Strafanzeige gegen Anne Will gestellt, mehr: LTO.


5.11.2016

Signale und Konsequenzen

 

Wer sich am Wochenende nochmal mit dem Thema Kinderehe auseinandersetzen möchte, kann sich die Kurzreportagen aus Jordanien, aus Jemen, aus Afghanistan, aus dem Libanon und aus Rumänien ansehen. Anschließend empfiehlt sich zur Gegenüberstellung diese Reportage unter anderem zur Vermarktung von Reizwäsche für Vierjährige. Sodann kann eine Reflexion darüber erfolgen, was geschieht, wenn diese Welten aufeinanderprallen. Darauf aufbauend könnte man sich schon mal die Frage stellen, welche Interessengruppen von welchen künftigen Rollenverteilungen am meisten profitieren. Denn schließlich gilt: „Unser Zusammenleben muss täglich neu ausgehandelt werden.“ 

 

Zeitbudget insgesamt für die Videos: rund 70 Minuten.    


22.9.2016

Elternrecht: Was gilt denn nun und für wen? 

 

„Was in Baden-Württemberg zu heftigen Protesten führte, ist unter Schwarz-Grün in Hessen nahezu unbemerkt in Kraft getreten: ein Lehrplan, der Akzeptanz sexueller Vielfalt zum Thema im Schulunterricht macht“, berichtet die Hessenschau. Zehn- bis zwölfjährige Kinder sollen sich künftig mit Hetero-, Bi-, Homo- und Transsexualität befassen; auch in Fächern wie Sprachen, Geschichte, Politik und Wirtschaft. Schüler-, Lehrer- und Kirchenvertreter stimmten dem neuen Lehrplan zu. Der Landeselternbeirat lehnte ihn mehrheitlich ab. Dass er trotzdem in Kraft trat, erklärt die FAZ wie folgt: „Das Beteiligungsverfahren hat nur beratende, keine bindende Wirkung.“ Da würde man doch gerne wissen wollen, wie das nun wieder zusammenpasst mit Claus Klebers Aussage im Interview mit Sabatina James zur Kinderehe: „Nun gehört es zu unserem Wertesystem auch, dass die Eltern über ihre Kinder entscheiden können, was sie machen, was sie nicht tun…und dieses Recht würden Sie den Eltern einfach ungefragt und ohne auf Einzelheiten zu schauen wegnehmen wollen.“ 

 

Nachtrag: Art. 26 AEMR: "Die Eltern haben ein vorrangiges Recht, die Art der Bildung zu wählen, die ihren Kindern zuteil werden soll." Art. 13 (3) Sozialpakt: "Die Vertragsstaaten verpflichten sich, die Freiheit der Eltern...zu achten...sowie die...sittliche Erziehung ihrer Kinder in Übereinstimmung mit ihren eigenen Überzeugungen sicherzustellen." 


11.7.2016

Köln: Gewürfelte Wahrheit

 

Da Fernsehen und Medien gerade zum wiederholten Male breit berichten, es habe sich bei den Sexattacken an Silvester vorwiegend um Nordafrikaner gehandelt und „Syrer seien praktisch nicht beteiligt gewesen“, sei an den Artikel in der Welt vom 7. Januar erinnert: „Die meisten waren frisch eingereiste Asylbewerber.“ Am Einsatz beteiligte Polizisten warfen der Polizeispitze Falschaussagen vor: „Es wurden, anders als öffentlich dargestellt, sehr wohl von zahlreichen Personen die Personalien aufgenommen.“ Und: „Nur bei einer kleinen Minderheit handelte es sich um Nordafrikaner, beim Großteil der Kontrollierten um Syrer.“ Hat sich nun herausgestellt, dass Letztere allesamt gefälschte Pässe hatten? Die – wenn man es genau nimmt auch rassistische – Mär von den hauptsächlich übergriffigen Nordafrikanern und den rundherum anständigen Syrern ist jedenfalls dank Internet leicht widerlegbar. Zum Beispiel durch Recherche zu sexuellen Übergriffen in Düsseldorf, Unna, Weiden, Mittweida, Schwerin, Freiburg, Kiel, Wismar, Neubrandenburg, Würzburg, Peine, Meppen, Kühbach, Augsburg, Ramersdorf, Dresden, Bad Reichenhall, Straubing, Aalen, Altenberge, Wiesbaden oder Mudersbach. Die Fakten fügen sich wohl nicht gut in politische Planspiele ein und werden daher auf Biegen und Brechen zwangsintegriert. 


7.7.2016

Profiteure sexuell riskanten Verhaltens

 

Heute beginnt im Berliner Rathaus der dreitägige, hoch wissenschaftlich daher kommende und vom Bundesgesundheitsministerium geförderte STI-Kongress „Sexuelle Lebenswelten – Wege der Prävention“. Neben der medizinischen Sicht werden diesmal auch sexualpädagogische Konzepte sowie die „Community“ eingebunden. 

 

In einem der Eröffnungsvorträge geht es um die neue Kampagne der Bundeszentrale für gesundheitliche Aufklärung „Liebesleben: zur Prävention von HIV und anderen sexuell übertragbaren Infektionen”, gegen die bereits eine Onlinepetition von entsetzten Eltern im Netz steht. In den „Sessions“ gibt es dann diverse medizinische Vorträge, aber auch etwa diesen: „Sex ist überall. Vor allem nach dem Tod. Der Islam und sexuelle Diskriminierung.“ Außerdem wird das Webportal „Zanzu“ – Sexuelle Gesundheit für Migranten vorgestellt und mit Protagonistinnen der „Sexarbeit“ über das neue Prostituiertenschutzgesetz gesprochen. 

 

Revival: „Neoemanzipatorische Sexualforschung“

 

Zum Thema „Kindheit und Sexualität – empirische Befunde und pädagogische Konsequenzen“ referiert Uwe Sielert, Professor in Kiel und inzwischen Vorstandsmitglied der STI. Er plädiert für Sexualerziehung als Bildungsauftrag in Kindertagesstätten. Die FAZ schrieb 2014: „Sielert kommt aus der Schule der sogenannten neoemanzipatorischen Sexualforschung, die der Sozialpädagoge und früher in breiten Kreisen verehrte Sexforscher Helmut Kentler begründet hat. Kentler nahm Jungen bei sich auf. Anfang der siebziger Jahre ließ er verwahrloste Jugendliche bei vorbestraften Päderasten unterbringen. Die bekamen Pflegegeld vom Senat, und Kentler schaute regelmäßig vorbei - zur 'Supervision'. Es gab nie einen Aufschrei. Kümmern gegen Sex, das war der Deal.“ Im Abstract-Band zum aktuellen Kongress ist von Sielert zu lesen: Erfahrungen von Lust und Erregung seien für Kinder ebenso wichtig wie schützende Fürsorge: „Es wächst die Notwendigkeit, das Recht von Kindern auf ‚Freiheit vor sexueller Fremdbestimmung‘ und einen angemessenen Kinder- und Jugendschutz durch Sexualerziehung umzusetzen.“ 

 

Stefan Timmermanns, dessen Literatur laut Socialnet Verpflichtung wie Anspruch der emanzipatorischen Sexualpädagogik nach Helmut Kentler, Fritz Koch und Uwe Sielert beibehält, „über die vorgestellten sexualpädagogischen Methoden bewusstseinsbildende Prozesse zu initiieren, um Menschen jeden Alters zu einem selbstbestimmten und verantwortungsvollen Umgang mit Sexualität zu befähigen“, wird beim Kongress in Berlin über „Bedingungen für eine gelingende Prävention im Kontext sexueller und geschlechtlicher Vielfalt“ sprechen. Im Rahmen der Beratungsarbeit für Migrantinnen in der Sexarbeit wird es auch um die von NRW mit 92.000 Euro geförderte „Lola-App“ gehen; nicht zu verwechseln mit der Lola-App für Kinder. Astrid Gabb, Sozialarbeiterin beim Verein Madonna, wird diese auf dem Symposium erläutern. Außerdem Thema: Ein Fortbildungscurriculum zum Thema Sexualität in der ärztlichen Praxis. An dessen Entwicklung wirkte unter anderem die Deutsche Gesellschaft für Sexualforschung mit.

 

Schwuler Sex ruft Pharmariese auf den Plan 

 

Sanofi Pasteur MSD wirbt im Programmheft mit einer ganzseitigen Einladung für ihr Symposium „Potential und Praxis der HPV-Impfung bei Männern“ (HPV = Humane Papillomviren). Das Pharmaunternehmen erhielt 2014 auf EU-Ebene eine Zulassungserweiterung zur Prävention des Analkarzinoms. Dr. Martin Hirte schrieb 2015 zum Thema: „Für die Behauptung ‚die HPV-Impfung verhütet Krebs‘ steht der wissenschaftliche Beweis bisher aus.“  Die Impfung könne sogar einen negativen Einfluss auf „Safer Sex“ haben: „Impfungen gegen sexuell übertragene Krankheiten vermitteln das trügerische Gefühl von Sicherheit und begünstigen riskantes Sexualverhalten (Mullins 2012).“ Die Zulassungserteilung von HPV-Impfungen 2006 und 2007 seien „äußerst ungewöhnlich“ gewesen: „bis dahin war keine Studie zum klinischen Nutzen abgeschlossen - ein glatter Verstoß gegen die europäische Grundrechtecharta. Kein Wunder allerdings, wenn man weiß, dass sich die europäische Zulassungsbehörde EMA ebenso wie die nationalen Zulassungsbehörden mit Geldern der Pharmahersteller finanziert.“ Direkt nach Zulassung der Impfstoffe „traten die Hersteller eine intensive Marketingkampagne los, um Druck auf die Öffentlichkeit und Impfkommissionen auszuüben. In Deutschland liefen Werbespots für HPV-Impfstoffe im Rundfunk und im Privatfernsehen. Sanofi unterstützte die vom Grünen Kreuz lancierten Werbeaktionen mit zweistelligen Millionenbeträgen.“ Es lohnt sich, den Artikel von Dr. Martin Hirte in Gänze zu lesen. Im Abstract-Band wird die HPV-Impfung bereits auf Seite 10 im Rahmen der Vorstellung der Kampagne „Liebesleben“ nachdrücklich beworben. Das „Projekt zur Erprobung und Implementierung einer freiwilligen HPV-Schulimpfung in Deutschland“ ist auf Seite 24 beschrieben. 

 

Mit Ganzkörperkondomkostümen auf Freierfang

 

Schlussendlich werden im Abstract-Band noch diverse Poster vorgestellt, etwa jenes zur „Akzeptierenden Freierarbeit – eine Aufgabe auch des Öffentlichen Gesundheitsdienstes“. Hierzu arbeiten „Präventionsakteure“ der Arbeitsgemeinschaft „Gesunder Kunde“ mit auffälligen Ganzkörperkostümen in Form von Kondomen, die teils Bezug nehmen auf Veranstaltungen wie die Fanmeile, hier mittels des Fußball-Trikot-Kondoms. „Aktiv Agierende“, die sich „in jeder Funktion als Kontaktmachende“ verstehen, begleiten die Kondome. „Als Gesprächsöffner dienen give-aways wie Postkarten mit Safer-Sex-Berlin Motiven und Freier-Regeln, sowie Kondome mit dem Logo der AG.“ Ein Kurzfilm der Präventionsakteure steht auf Youtube im Internet.

 

Ein Spiel mit der Gesundheit

 

Die Veranstaltung wurde breit beworben, unter anderen vom Robert-Koch-Institut. Die Sexualisierung der Gesellschaft wird nicht diskutiert, sondern institutionalisiert – mittels Riesensummen aus Steuergeldern und geschäftlicher Liaison mit der Pharmaindustrie. Durch Einbindung der „Community“ betreibt der STI-Kongress implizit Bedarfslenkung in Richtung sexuell riskantes Verhalten, das bis dato dem Gros der Bevölkerung überhaupt nicht entspricht und dessen Folgen eben jene übertragbaren Infektionen sein können, die Veranlassung für das Abhalten dieses Kongresses sind und der Pharmaindustrie ein weiteres Forschungsfeld eröffnen. Es drängt sich der Verdacht auf, dass die breit angelegten Öffentlichkeitskampagnen zu sexueller Identitätspolitik und grenzenloser Sexualerziehung ebenfalls nicht frei von dieser Motivation sind. Es wäre ein schier unglaublich gewissenloses Spiel mit der Gesundheit der Bevölkerung und der seelischen Entwicklung ihrer Kinder.  

 

Das Programmheft ist hier einsehbar und der Abstract-Band dort

 

Anm.: Ältere Beiträge zur Pädophilie sind durch Runterscrollen auf dieser Seite nachlesbar. 


14.6.2016

Immerhin: Eine Bitte um Verzeihung

 

Das tut einmal gut zu lesen: Der in den vorzeitigen Ruhestand versetzte Kölner Polizeipräsident Wolfgang Albers entschuldigte sich jetzt im Untersuchungsausschuss bei den Opfern der Übergriffe an Silvester. Die Polizei habe die Frauen unter seiner Führung nicht genug schützen können; dabei seien die Taten „in ganz besonderem Maße“ verletzend und demütigend. „Ich bitte die betroffenen Frauen um Verzeihung“ – so seine Worte. Wie die Welt weiter berichtet, habe der fehlende Druck auf die Täter auch sexuelle Übergriffe in anderen Großstädten begünstigt. Die Zeitung beruft sich dabei auf eine vertrauliche Analyse des Bundeskriminalamts, die jetzt bekannt wurde und der Welt vorliegt. Die Realität bezeugt es: Nach Sexattacken bei Straßenfesten in Berlin, Darmstadt, Erlangen und unzähligen Einzelfällen gab es solche Übergriffe gerade wieder beim Stadtfest in Ahrensburg.  


3.6.2016

Der Balken im eigenen Auge

 

Völlig von der Hand zu weisen ist der Einwand bei der gestrigen Illner-Talkshow nicht, die Armenien-Resolution sei zur Unzeit gekommen. Außerdem hat auch hierzulande einiges „mit den europäischen Werten überhaupt nichts mehr zu tun“, wie es der CDU-Politiker Franz J. Jung mit Blick auf die Türkei mehrfach einwarf. An oberster Stelle der politischen Agenda muss die erodierende Sicherheitslage für Mädchen und Frauen stehen:  Die Deutsche Polizeigewerkschaft warnt inzwischen vor weiterer Eskalation. „Sex-Attacken wie in Darmstadt werden sich häufen“, so Verbandschef Rainer Wendt. Man könne diese grundsätzlich auch „künftig kaum verhindern“, etwa wegen Personalmangel. Und Vorsitzender Heini Schmitt: Selbst wenn Festnahmen gelingen, könne damit „das Phänomen keineswegs aus der Welt geschafft werden“. Es scheint sich kaum jemand einen Kopf zu machen über die langfristigen Folgen für die Geschädigten und ihr Umfeld. 


1.6.2016

Gnadenlose Ignoranz

 

Angesichts der Leugnung kulturbezogener Umstände scheinen manche geradezu einen Sprung in der Platte zu haben. Nach über 1500 Straftaten an Silvester in Köln, mindestens acht sexuellen Übergriffen beim Karneval der Kulturen in Berlin sowie 14 Übergriffen bei der Kirchweih in Erlangen und inzwischen unzähligen „Einzelfällen“ fragt der Focus: „Neuer Fall Darmstadt: Haben wir aus der Horrornacht in Köln gar nichts gelernt?“ Und Oliver Malchow, Vorsitzender der Gewerkschaft der Polizei, widerspricht – nur um gleich in der Folge zu beweisen, dass er tatsächlich kaum etwas gelernt hat: „Einen Zusammenhang zwischen der Zuwanderung der vergangenen Monate und dem Anstieg von Straftaten, der gerade in sozialen Netzwerken immer wieder hergestellt wird, sieht der Gewerkschaftler nur indirekt.“ Im Zusammenhang mit Großveranstaltungen gebe es keine Hinweise darauf, dass Flüchtlinge eine wachsende Tätergruppe sind. Und außerdem gehe es nicht um die Frage, woher die Menschen kommen. Man kann diese abgespulten Worthülsen durchaus auch als Präventionsvereitelung solcher von Männergruppen begangener Sexattacken, die hierzulande bis vor einiger Zeit keineswegs üblich waren, interpretieren. 


25.5.2016

„Was die Kinder wollen, fragt keiner.“

 

Wie das nun wieder zusammenpasst?

 

Autoren der Gesellschaft für Sexualpädagogik, die laut FAZ vom Oktober 2014 „besonderen Einfluss“ auf die „Aufklärungswelle“ der sexuellen Vielfalt hat, meint, dass Kinder zeigen sollen, was sie sexuell immer schon mal ausprobieren wollten; während die Pädagogen moderieren und je nach Wunsch an der Übung teilnehmen sollten. Um den Aspekt der Vielfalt deutlich zu machen, solle Kindern und Jugendlichen durch „Praxismethoden“ beigebracht werden wo der „Penis sonst noch stecken“ könnte. Zehnjährige Schüler sollten üben Puffs zu planen und ihre „Lieblingssexualpraktik“ mitzuteilen oder in Kleingruppen auf der Erde verbotene „galaktische Sexpraktiken“ inklusive „lautem Stöhnen“ und „Dirty Talk“ zu erfinden respektive Gruppensex-Konstellationen in Rollenspiele einzubauen. 

 

Das Verwaltungsgericht Stuttgart scheint diese pädagogischen Zielsetzungen entweder nicht zu kennen oder nicht für rechtens zu erachten. Aktuell entschied man dort für den Schulausschluss eines 12-jährigen Schülers, der sich vor einer 11-jährigen Schülerin die Hosen herunterzog und sie aus „Spaß“ aufforderte, „ihm einen zu blasen“, mit folgender Begründung: Mit seinem Fehlverhalten habe er die Schülerin sexuell belästigt und beleidigt und so das Recht auf deren sexuelle Selbstbestimmung und Ehrgefühl verletzt. Das „Verhalten des Schülers kann nicht als alterstypisches (vor-)pubertäres Verhalten angesehen werden“. Denn es müsse ihm klar gewesen sein, dass ein solches Verhalten die Grenze zum „Spaß“ bei weitem überschreite. Ein Verbleib des Schülers an der Schule lasse auch eine Gefahr für „die sittliche Entwicklung“ der Mitschüler befürchten.

 

Während also Sexualpädagogen in der Konsequenz die Kinder dazu anhalten, erfundene Bedürfnisse rücksichtslos auszuleben und sämtliche Schamgrenzen fallen zu lassen, mahnen Richter zur Achtung der Sittlichkeit, Selbstbestimmung und des Ehrgefühls Anderer. Dann muss ja nur noch die Frage geklärt werden, wer in diesem Land letztlich das Sagen hat.   

 

Eine Aufklärungsgrenze nach unten bezüglich sexueller Vielfalt gibt es inzwischen nicht mehr, so zumindest nachlesbar auf Seite 25 der Dokumentation „Vielfalt fördern von klein auf. Sexuelle und geschlechtliche Vielfalt als Themen frühkindlicher Inklusionspädagogik“: Krippenerzieher „wünschen sich“ auch „Bilderbücher für Kinder unter drei Jahren, die Familien in ihren vielfältigen Lebensweisen darstellen“.


26.4.2016

Vorgezogen: Asylverfahren von Sextätern

 

„Das kann doch nicht wahr sein“: Wenigstens wird dieser Satz nun ausgesprochen. Er deutet darauf hin, dass es einigen langsam dämmert: die Sexattacken gegenüber Mädchen und Frauen sind nicht länger zu verharmlosen. Zum zweiten Mal im April wurde ein minderjähriges Mädchen im Meppener Hallenbad von einem syrischen Flüchtling sexuell übergriffig begrapscht. Während die Meppener schockiert sind, hat der offenbar realitätsüberforderte Bürgermeister immer noch die Hoffnung, es handle „sich hierbei um zwei höchst bedauerliche, nicht zu entschuldigende Einzelfälle“.   

 

Weitere „Einzelfälle“, veröffentlicht in den vergangenen Tagen: Ergolding, Freiburg, Untergrombach, Krefeld. Im schweizerischen Stans zwang ein Tamile eine 16-Jährige brutal zum Oralsex: „Er war laut Bericht der Zeitung geständig und es drohte keine Flucht- und Wiederholungsgefahr, weshalb er zwei Tage nach der Tat mit Auflagen wieder auf freien Fuss kam. Kurz nach seiner Entlassung wurde der perverse Mann aber wieder straffällig.“ 

 

In österreichischen Medien hat man sich die Schönfärberei dieser kaum fassbaren Taten inzwischen weitgehend abgewöhnt. Nach der grausamen Vergewaltigung am Wiener Praterstern – das Opfer, eine „strebsame Studentin aus der Türkei“, lebt auf Anraten ihrer Familie erst seit kurzem in Österreich, da sich dort „alle mehr Sicherheit für eine junge Frau versprachen als in der Heimat“ – gehen auch dort die Sexattacken unvermindert weiter.

 

Zum Überfall in Traiskirchen schreibt die Krone: „Ein vermeintlich hilfsbereiter afghanischer Asylwerber aus dem Flüchtlingslager Traiskirchen wollte ihr über eine Böschung zum Gartenhäuschen helfen - das grauenvolle Ende ist bekannt: Der 17-Jährige drückte Christine F. mit dem Kopf in den Boden, verging sich an der 72-jährigen Pensionistin.“ Der Täter bekam 20 Monate Gefängnis, wo er sich laut Anwalt des Opfers „erholen“ kann, während dieses keine Kraft mehr hat und in der Psychiatrie behandelt wird.

 

Abgeschoben wird der minderjährige Täter nicht. Indessen können auch volljährige Sextäter profitieren; wenn sie die Richter überzeugen, mildernd zu urteilen, indem sie sich geständig und einsichtig geben: Um „rasch Klarheit zu haben“ werden dann Asylverfahren vorgezogen, während nicht straffällige Flüchtlinge mitunter sehr lange warten müssen. 

 

Hinweis: Die Recherche zu diesen Fällen geht an die Nieren; einigen mag es beim Lesen der im Text verlinkten Artikel ähnlich ergehen. An der Aufklärung aber kommt man letztlich nicht vorbei. Es gilt, die Situation ernst zu nehmen und Vorsicht walten zu lassen.    


9.3.2016

Nun also…

 

…wurden auch zwei geistig behinderte Mädchen im Schwimmbad sexuell begrapscht. Eine Lobby haben sie hierzulande nicht, ebenso wenig die Schülerinnen im Erlebnisbad in Norderstedt, die jungen Frauen im Oldenburger Stadtpark und in Grevenbroich, der neunjährige Junge in Weinböhla, die zwei Mädchen in Bietigheim oder die Schülerin in Bremen. In Österreich sieht es ähnlich aus.

 

Die Opfer und ihre Eltern wird es wohl kaum entlasten, wenn Straftaten von Flüchtlingen in Hamburg nun gesondert ausgewiesen werden. Zumal dies nur geschieht, um zur „Versachlichung“ der Debatte beizutragen. Die größte Sorge von Politikern und vorgeblichen Frauenrechtlerinnen besteht nach wie vor in der befürchteten „Stigmatisierung“ von Flüchtlingen. Das wirkt angesichts der täglichen Sexattacken auf einheimische Mädchen und Frauen zunehmend fanatisch.


3.3.2016

Gute Mädchen kommen fast überall hin

 

In einer schleswig-holsteinischen Kleinstadt prangt gerade ein Plakat am Busbahnhof: eine Veranstaltungsankündigung des Deutschen Gewerkschaftsbundes zum Internationalen Frauentag am 8. März. Wie in bester DDR-Manier wird dabei der Frauentag ganz unverblümt politisch instrumentalisiert. Geladen sind zwei Referentinnen, eine vom ver.di-Arbeitskreis Offensiv gegen Rassismus und Rechtsextremismus, die andere vom Landesausschuss der Gewerkschaft Erziehung und Wissenschaft zum Themenkomplex Migration, Diversität und Antidiskriminierung. Im Internet wird die Ankündigung konkret: „Wenn sich die Sylvester-Ereignisse in Köln, Hamburg und anderswo so abgespielt haben wie berichtet, dann signalisieren sie auch mögliche Defizite in den Konzepten und Maßnahmen zur Integration von Migranten und Flüchtlingen…Geradezu übergangslos aber werden die Übergriffe von der Bundesregierung und rechten Kräften für Angriffe auf das Asylrecht und auf Asylsuchende missbraucht. Wir wissen jedoch, dass Gewalt und sexuelle Übergriffe kein ‚Flüchtlingsproblem‘ sind, sondern in dieser Gesellschaft fast täglich stattfinden und eine grundsätzliche Herausforderung darstellen.“

 

Die besorgte Parteinahme ist klar. Sie gilt jedenfalls nicht in erster Linie den Opfern sexueller Übergriffe durch Migranten, sondern den Tätern. Es ist an Zynismus kaum zu überbieten, gerade den Frauentag für diesen Zweck zu instrumentalisieren. Niemand stellt in Abrede, dass sexueller Missbrauch auch häufig in deutschen Familien stattfindet. Schlimm genug. Die neue, zusätzliche Dimension von Sexattacken durch ausländische Männergruppen aber bedarf auch einer anders gearteten therapeutischen Aufarbeitung. Es bleibt zu hoffen, dass sich Psychologen oder Psychiater vor Ort in ihrer Arbeit nicht beeinflussen lassen und die Opfer mit ihren Erfahrungen ernst nehmen.

 

Es ist einige Jahre her, als der Bestseller „Gute Mädchen kommen in den Himmel, böse überall hin“ durch die Buchläden tingelte. Fast überall hin kommen heute die guten Mädchen, die sich brav einreihen und stramm stehen für die rassistische Ideologie „Deutsche sind schlecht, Ausländer aus nichteuropäischem Ausland sind gut“. Böse Mädchen von heute mit realistischem Blick und eigener Meinung brauchen hingegen weder Frauenvereine und Gewerkschaften noch sonstige Gruppenzugehörigkeiten. Das mag aus Sicht zwischenmenschlich übermäßig bedürftiger Frauen beneidenswert sein. Es würde die bösen Mädchen allerdings nur anspornen. Denn „in Deutschland ist die höchste Form der Anerkennung der Neid“ – soll Arthur Schopenhauer gesagt haben.   


1.3.2016

Mangelnde Menschenkenntnis

 

Zum Auftritt der Kanzlerin bei Anne Will sagt der Politologe Jürgen Falter: „Sie glaubt so fest an ihren Plan, so habe ich das verstanden, dass sie gar nicht merkt, oder zumindest das nicht zeigen will, dass da bestimmte Axiome dahinter stehen, bestimmte Annahmen, die erfüllt sein müssen, wenn der Plan aufgehen muss, und er kann nur aufgehen, indem andere mitmachen.“ Merkels Flüchtlingspolitik wird meines Erachtens aufgrund ihrer mangelnden Menschenkenntnis scheitern. Axiomatisch davon auszugehen, dass frauenverachtend sozialisierte Migranten ihr Verhalten in Deutschland plötzlich ablegen, zeugt davon.

 

Meldungen aus den vergangenen paar Stunden:

 

In Hamburg wurde ein 14 Jahre altes Mädchen im Stadtteil Harburg von mehreren Tätern sexuell missbraucht und im Hinterhof "abgelegt". Aktualisierung 

 

„Im Erlebnisbad Arriba im deutschen Norderstedt sollen zwei Flüchtlinge aus Afghanistan über ein Mädchen und eine junge Frau hergefallen sein. Die beiden Täter befinden sich wegen des dringenden Tatverdachts der Vergewaltigung in Haft.“ 

 

„Ein 22-jähriger Mann, der im vergangenen Jahr aus Somalia nach Deutschland geflüchtet ist, muss sich vor der ersten Schwurgerichtskammer des Landgerichts Ravensburg verantworten. Er soll im September eine Frau im Isnyer Kurpark vergewaltigt und anschließend versucht haben, ihr die Handtasche zu entreißen.“ 

 

Eine 23-jährige Frau wurde am Sonntag im Kölner Hauptbahnhof unsittlich berührt . 

 

Im Sommer wird es noch schlimmer werden.


19.2.2016

Unverantwortliche Desinformationskampagne

 

Die regierungsfreundlichen Medien werden ihrer Anstrengungen nicht müde, die Sicherheitslage für Mädchen und Frauen zu beschönigen und die neue Dimension sexueller Übergriffe zu negieren. Aktuell wieder die Süddeutsche: Laut Polizei sei die Unsicherheit vieler Frauen nur "gefühlt" und "nicht real". Als Argument hierfür soll die – für Frauen wohl kaum tröstliche – Aussage der Polizeigewerkschaft dienen: "Steigen die Zahlen der Straftaten durch Flüchtlinge, dann weil ihre absolute Anzahl steigt." Übergriffe sexueller Art kämen vorrangig in Familien vor und "öffentliche, überfallartige Sexualdelikte" seien "absolute Einzelfälle. Daran habe sich auch nach Köln nichts geändert."

 

Was seit Köln in München und Umkreis in punkto Sexualdelikte passiert ist:

 

Erding: Zwei Frauen werden von pakistanischem Flüchtling sexuell angegriffen. 

 

Wolfratshausen: Asylbewerber aus Eritrea (21) nötigt eine 28-Jährige sexuell.

 

München: 27-jährige wird von einem Mann massiv sexuell bedrängt.

 

Münchner Schwimmbad: Es kommt vermehrt zu sexuellen Übergriffen durch Asylbewerber.

 

Freispruch für mutmaßlichen Vergewaltiger in München.

 

München: „Brutale Angriffe auf Frauen“.

 

Candidplatz: Mutmaßliche Vergewaltigung. 

 

Dingolfing: Männer attackieren 47-Jährige sowie 18-Jährige sexuell. 

 

Münchner Fußgängerzone: 19-jähriger Afghane grapscht 15-Jährige an.

 

Waldkraiburg: Frau belästigt und geschlagen, 30 Männer seien tatenlos daneben gestanden.

 

Unterschleißheim: 26-Jährige wird von drei Männern betatscht.

 

Münchner U-Bahn: Afghanische Asylbewerber belästigen Fahrgäste mit Fortsetzung.

 

München-Nord: 27-jährige Münchnerin wird sexuell angegriffen.

 

Oberbayern: Afghane wird gegenüber Patientin im Rollstuhl sexuell übergriffig.

 

Erding: Großeinsatz wegen Gruppe afghanischer Flüchtlinge. 

 

Hinweis: Es sind lediglich Fälle, die erstens bekannt und zweitens veröffentlicht wurden.


25.1.2016

Griff in den Genitalbereich

 

Abartiges Verhalten mal wieder in einem Schwimmbad: und wieder mal von Tätern aus Syrien und Afghanistan, die ja laut Bundeskriminalamt und Staatsmedien kaum straffällig werden. Ich will mal wissen, wie solch ein unterirdisches Verhalten zu erklären ist. Sind diese Leute wirklich so notgeil? Oder empfinden sie sadistischen Spaß daran? Kopfschüttel.

 

Ergänzung: Elfjährige wird von afghanischem Flüchtling im Hallenbad begrapscht: hier.


23.1.2016

Schule unter Polizeischutz 

 

Besser wird es erst mal nicht: Im Bereich einer Hamburger Schule ist aufgrund sexueller Übergriffe Polizeipräsenz nötig. Das berichtet sowohl das Abendblatt als auch harburg-aktuell.de. Eine erste Stellungnahme der Schule findet sich hier. Trotz dieser fast allerorten bedrohlichen Lage für Mädchen und Frauen ist es etlichen Zeitgenossen immer noch wichtiger, vermeintliche "Hetzer" an den öffentlichen Pranger zu stellen. Die oben genannte Nachricht wurde der öffentlichen Facebookgruppe "Hetze" zur Prüfung gemeldet. Wie man sich dort dreht und windet, kann hier nachverfolgt werden.  


19.1.2016

Ein realistischer Blick aus Bawü

 

"Bereits während des arabischen Frühlings wurde von Frauenrechtsverbänden immer wieder auf die sexuelle Gewalt gegen Frauen auf dem Tahirplatz hingewiesen." Die Gewalt spiegele die frauenverachtende Haltung "wie sie im ganzen arabischen Raum allgegenwärtig ist“. Das schreiben die Vorsitzenden des Singener Frauenhauses in einer gemeinsamen Erklärung. Claudia Zwiebel und Susanne Biskoping erinnern auch an frühere Warnungen baden-württembergischer Frauenverbände, die sich "immer wieder mit sexuellen Übergriffen in den Erstaufnahmeeinrichtungen auseinandersetzen mussten". Jedem Zuwanderer müsse klar werden: an der Gleichberechtigung ist nicht zu rütteln. 


17.1.2016

Realitätsverweigerung auch bei Frauenvereinen

 

Aus der Stellungnahme zu den Übergriffen in der Silvesternacht des Bundesverbandes Frauenberatungsstellen und Frauennotrufe: 

"Die Herkunft, Religion oder das Aussehen eines Täters sollten in den Debatten nicht von Belang sein." Eine Problemlösung ist also auch von dieser Seite nicht zu erwarten. 

 

Schwimmbadsituationen mit Ergänzung

 

Bornholm (das Verbot gilt nur noch bis heute), Netphen und Zweitversion, Dresden, ScheinfeldAnsbachDüsseldorf, Hildesheim, Bad NeustadtKarlsruheMünchen

Norderstedt auch mehrmals, Zellerau, Neu-UlmWolfsburg, SchorndorfKönigsbrunn, PfarrkirchenStuttgart, Hassfurt, Schwäbisch Gmünd, MarlVeitshöchheim, Kirchheim unter Teck, KorbachHilchenbach, Rosenheim etc. In letztgenanntem Fall ist von einem Deutschen als Täter auszugehen: Da "kein Haftgrund bestand, wurde er wieder auf freien Fuß gesetzt. Natürlich nicht ohne ihm ein Betretungsverbot für das Freibad auszusprechen."

 

Ergänzung vom 18.1.2016

 

Man scheint die Sache nun endlich ernst zu nehmen: Nach erneuter sexueller Belästigung, diesmal im Flensburger Campusbad, heißt es unmissverständlich: "Täter würden umgehend des Bades verwiesen, es werde Hausverbot erteilt und die Polizei eingeschaltet."

Nachlesbar unter anderem beim Newsticker der ksta.de   


14.1.2016

Frage an die Redaktion von "Christ in der Gegenwart"

 

Sehr geehrte CIG-Redaktion,

 

"Die andere (Seite) ist das Image größter sexueller Freizügigkeit von Männern und Frauen, das unsere Kultur ständig präsentiert...Vielleicht denken die Deutschen männlich/weiblich auch über die zweite Seite des Problems einmal nach", schreiben Sie in Bezug auf die Sexüberfälle in Köln.

 

Auf meiner Homepage unter http://www.luftwurzel.net/sexualisierung/ können Sie nachlesen, dass ich nicht nach, sondern bereits vor Silvester darüber schrieb - unter anderem im Beitrag mit dem Titel "Bumsfidele Nächstenliebe?". 

 

Vielleicht sollte man auch mal darüber nachdenken, warum immer nur dieselben, offenbar nicht gerade lebenserfahrensten Deutschen männlich/weiblich zu Gehör kommen. Konkret gefragt: Hätten Sie diese "zweite Seite des Problems" auch schon vor Silvester veröffentlicht, wenn die Medien noch dagegen polemisiert hätten?

 

Auf eine ehrliche Antwort, die ich dann gerne auf meine Homepage stelle, freue ich mich.

 

MfG S. Baumstark    

15.1.2016

Die erfrischend klare Antwort des Chefredakteurs

 

Sehr geehrte Frau Baumstark,

 

freundlichen Dank für Ihre Anfrage. Wenn Sie Leserin von CHRIST IN DER GEGENWART sind, wissen Sie, dass wir zum ganzen Themenkomplex seit eh und je klar Stellung bezogen haben.

 

Mit freundlichen Grüßen 

Johannes Röser  


13.1.2016

Wir "feiern den Rock und die Freiheit"

 

Als Frau sage ich hierfür danke an die unterstützenden Männer.


10.1.2016

Wir brauchen euch

 

Bevor ich weiterarbeite, möchte ich gerne etwas aussprechen. Es sind drei Wünsche, die ich an die Opfer der sexuellen Überfälle an Silvester richte.

 

Erstens: Die Überzeugung, dass kein Mensch anderen Menschen die Würde nehmen kann, weil nicht er es war, der sie ihnen verliehen hat.

 

Zweitens: Den festen Glauben an die eigene Resilienz bei gleichzeitigem Erhalt der Sensibilität, um nicht in Verbitterung zu fallen.

 

Und drittens: Ein verständnisvolles Umfeld.

 

Menschen, die sich aus schlimmen Erlebnissen herausarbeiten konnten, sind in der Regel weit- und umsichtiger. Im Moment fällt mir nichts ein, was die Gesellschaft nötiger hätte.  


10.1.2016

Es geht gerade so weiter

 

Tja, was soll man dazu noch sagen -

außer, dass nun wenigstens die Nachrichtenübermittlung funktioniert:

Paderborn, Leipzig, Oldenburg, Hamburg, nochmal Hamburg, wieder Hamburg und eine Zehnjährige als Opfer in Hamburg etc.


10.1.2016

"Wie Fleischköder für Hunde"

 

Vor einigen Jahren bekam ich in meiner Funktion als kurzfristige Mitarbeiterin bei einem Frauenverein einen Text zugesandt, der nun anonym im Internet steht. Die absendende Person ist meiner Einschätzung nach seriös und verfügt über profundes Wissen durch jahrzehntelange Beobachtung der Angelegenheit.

 

Ich selbst habe mich mit dem Islam nicht ausreichend beschäftigt, um mir ein Urteil darüber zu bilden. Es ist aber aller Wahrscheinlichkeit nach realitätsgerecht davon auszugehen, dass erstens viele seit langem in Deutschland integrierte Muslime sich in diesem Text nicht (mehr) wiederfinden und zweitens viele in ihren Heimatländern sozialisierte Muslime die Dinge so sehen wie in diesem Text beschrieben.

 

Angesichts der Gefahrenlage insbesondere für Mädchen und Frauen halte ich es inzwischen für unbedingt notwendig, die Fakten auf den Tisch zu legen und sich mit der Realität zu konfrontieren. Denn solange die Kausalzusammenhänge nicht bekannt sind und ernst genommen werden, fruchtet auch keine Problemlösung - wenn es denn eine geben sollte. 

 

Den bereits 2010 erstellten Text findet man hier.

 

Zur Homepage der im Text erwähnten Phyllis Chesler Organization - aktueller Beitrag: "When twisted Islamist ideas and lethal Jew-Hatred are protected in the name of diversity" - geht es hier entlang.