10.7.2019

Sicherheitspolitische Ignoranz

 

Die Dimension der Unverantwortlichkeit ist kaum in richtige Worte zu fassen: Während sich niemand für die Identität der durch „Seenotretter“ angeschifften Migranten zu interessieren scheint, können sich Hardcore-Kriminelle in aller Ruhe bandenmäßig vernetzen. Die DWN informieren aktuell über die „kriminelle Kooperation“ von nigerianischen mit italienischen Mafiagruppen. Der Bundesnachrichtendienst warnte laut Welt schon Anfang des Jahres „vor einem Erstarken der äußerst brutalen Banden“: „Der starke Zuzug nigerianischer Asylbewerber, die vermehrt aus Italien in die Bundesrepublik einreisten, werde zu einem Aufwuchs der ‚äußerst brutal agierenden nigerianischen Strukturen der organisierten Kriminalität führen‘.“ Wohlge-merkt: zusätzlich zu den Clans und Großfamilien, die sich einen feuchten Dreck darum scheren, welche Regeln hier gelten. Die strunz-naive deutsche Bevölkerung hat keine Ahnung, was auf sie zurollt. Sämtliche Beschwichtiger des stets nur populistisch herum labernden politmedialen Klüngels, die Ignoranz und Untätigkeit vorleben, gehörten sofort aus ihren Posten gejagt. 

 

Nachtrag vom 5.8.: Bayerns Innenminister Herrmann: "Gewaltrisiko ist bei Migranten erhöht ... 'Jetzt kommen unübersehbar Menschen aus anderen Kulturkreisen zu uns, in deren Heimat die Gewaltlosigkeit, wie wir sie pflegen, noch nicht so selbstverständlich ist ... Man muss das ganz deutlich aussprechen: Da kommen Leute zu uns, die sehr viel schneller Konflikte mit Gewalt austragen. Die folglich auch selbst ein deutlich höheres Niveau an Gewalt erlebt haben als wir. Wir haben hier ein erhöhtes Risiko, das zeigen die Kriminalstatistiken ganz eindeutig'."

 

Nachtrag vom 7.8.: "Boris Palmer fordert Debatte über Gewaltkriminalität von Asylbewerbern ... Boris Palmer kritisiert die AfD, da sie Gewalt von rechts bagatellisiere. Gleichzeitig würden viele Menschen Straftaten von Asylbewerbern als Einzelfälle verharmlosen." 

 

Nachtrag vom 9.8.: Die Basler Zeitung fragt: "Wie ideologisch verblendet muss man sein, um die Zusammenhänge zwischen der unkontrollierten Einwanderung und dem Flüchtlingsschlamassel nicht zu sehen? Mit einem Großaufgebot musste die Polizei das Düsseldorfer Schwimmbad zweimal räumen, weil der Sicherheitsdienst der Lage nicht mehr Herr wurde. In beiden Fällen bedrohten große Gruppen Randalierer Personal und Badegäste. Der Sprungturm und die Wasserrutsche wurden von ­aggressiven Migranten aus Nordafrika und Afrika 'beschlagnahmt'. Als erste Maßnahme müssen sich nun die Freibadbesucher ausweisen, und somit wird die fehlende Grenzkont­rolle an der Badekasse nachgeholt ... Vor wenigen Tagen hat nun ein in der Schweiz bestens integrierter Vorzeigeflüchtling aus Eritrea auf dem Frankfurter Bahnhof einen 8-jährigen Knaben und seine Mutter vor einen einfahrenden Zug gestoßen, worauf das Kind verstarb und sich die Mutter in letzter Sekunde retten konnte. Und vergangenen Freitag hat in Stuttgart ein unter falscher Identität registrierter Flüchtling auf offener Straße einen ehemaligen Mitbewohner mit einem Säbel in Stücke zerhackt ... Die Regierungskoalition in Berlin produziert seit Jahren Schrott ... Wer von den EU-Regenten Deutschland und Frankreich in Migrationsfragen Intelligenz und Logik erwartet, wird bitter enttäuscht." Ein Leserbrief dazu: "Wenn man die Video-Bilder in den besagten deutschen Freibädern anschaut, wird einem anders. Eine krasse Ansammlung von Menschen rund um die Springbretter, die alle keine Deutschen sind, die scheinbar keine Rücksicht und zivilisiertes Verhalten kennen. Ohne zu schauen, springen diese Menschen einer nach dem anderen (ohne jegliche Intelligenz walten zu lassen) von diesen Sprungbrettern und kümmern sich keinen Deut darum, ob sie jemandem auf den Kopf springen oder nicht. Rücksichtnahme: komplette Fehlanzeige. Das lässt nur sehr Böses erahnen, wie das noch weiter gehen wird. So etwas kennen wir nicht in Europa - bis jetzt. Krass."

 

Nachtrag vom 17.8.: "Offene Haftbefehle - Hunderte Straftäter laufen in Hamburg frei herum!"


16.4.2019

Anschlag auf die mobile Infrastruktur 

 

Es wird allen Ernstes geprüft, ob es sich bei dem Gullydeckel-Anschlag auf einen Zug am Samstag in NRW auch um einen „Streich“ handeln könnte.  Beim Merkur erhebt man diese schwachsinnige Idee sogar zur Schlagzeile: „War es ein Streich Jugendlicher - oder steckt etwas anderes dahinter?“ Die Welt schreibt zum Fall: „Die Täter hängten (mehrere) kiloschwere Gullydeckel an Seilen von einer Brücke.“ Die „perfide Konstruktion“ durchschlug die Frontscheibe der Fahrerkabine und hätte den Lokführer das Leben kosten können. Ein Gullydeckel wiegt zwischen 30 und 50 Kilogramm und erforderte hier professionelles Vorgehen. Wie muss man geistig gestrickt sein, um da auf einen dummen Jungenstreich zu kommen? Inzwischen wertet man die Tat nun als Mordversuch.

 

Das Geschäft der hiesigen Verantwortungsträger, die Bevölkerung mittels ihres propagandistischen „Kampfs gegen Rechts“ dumm zu halten und von Terroranschlägen abzulenken, fruchtet allerdings nicht zuverlässig, erinnert man sich etwa an die jüngste Festnahme „unter Terrorverdacht“ eines Irakers in Wien: Der „offensichtliche“ IS-Sympathisant „sei dringend verdächtig, im Oktober und Dezember in Deutschland terroristische Anschläge auf Bahnstrecken verübt zu haben. Nur aufgrund eines technischen Fehlers sei der Plan nicht aufgegangen, Menschen zu töten. Auch seine Frau wurde wegen Verdachts auf Beihilfe festgenommen … Bei dem Anschlag im Oktober auf der Strecke zwischen Nürnberg und München wurde ein dickes Drahtseil über die Gleise zwischen zwei Strommasten gespannt.“ 

 

Noch im November ratterte es quer durch die Presse: „Stahlseil-Anschlag auf ICE – Neue Erkenntnisse: Ist der Täter doch ein Rechtsextremer?“ Ein Ermittler – anonym gehalten: warum? – habe den Zeitungen des Redaktionsnetzwerk Deutschland gesagt: „Wir halten es für möglich, dass es sich um einen radikalisierten Einzeltäter aus dem extrem rechten Milieu handelte, der kurz vor der Landtagswahl in Bayern Stimmung gegen Flüchtlinge provozieren wollte.“ Die später gefundenen Zettel und Flugblätter „mit arabischen Schriftzeichen“ in der Nähe der Trasse, die mit weiteren Anschlägen gegen die Bahn drohen, seien im Netz „frei verfügbar und könnten leicht von jedem anderen verwendet werden … Ein Bezug zur Dschihadistenmiliz Islamischer Staat sei aber ‚sehr unwahrscheinlich‘. Möglich sei dagegen, dass diese Schreiben verwendet wurden, um eine Verbindung zur islamistischen Szene vorzugaukeln.“ Wie war das noch gleich mit den Desinformationskampagnen? Und wird der Ermittler nun versetzt? Oder befördert?

 

Das sind übrigens nicht die einzigen Attacken auf das öffentliche Schienennetz. Einen fahrenden ICE hat man am Donnerstag auf der Fahrt von Berlin nach Saarbrücken neun Mal beschossen. Anfang des Monats wurde in Brandenburg eine Regionalbahn während der Fahrt mutmaßlich beschossen. Im Februar berichtete man von mehrmaligen Beschüssen einer Straßenbahn in Jena. Letztes Jahr im Juli schossen drei Personen mit einer Druckluftwaffe auf einen Zug. Weitere Taten sind über Google recherchierbar. Man wird einfach alles weiterlaufen lassen wie bisher.

 

Nachtrag: T-Online titelt: "Gullydeckel-Attacke war wohl kein Terroranschlag" und zitiert später den Polizeisprecher: "Wir schließen momentan nichts aus." Bei WR heißt es: "Allein einen Terroranschlag schließt die Polizei aus: 'Dazu gibt es keinerlei Hinweise'." Auf andere Tatmotive gibt es offenbar auch keine Hinweise, sie werden aber deshalb nicht ausgeschlossen. (?)  

 

Nachtrag vom 19.4.: Sprecherin der Hessischen Landesbahn: "Das war ein ungeheuerlicher Anschlag, bei dem bewusst der Tod eines Menschen in Kauf genommen wurde. Es handelt sich um keinen sogenannten Dumme-Jungen-Streich. Da ist jemand geplant und mit krimineller Energie vorgegangen." Den Lokführer mit mittelschwerem Schock betreut Notfall-Management.

 

Hinweis von Jörg Plath aus Rostock: Rostock heute: "Regionalbahnen in Rövershagen mit Steinen beworfen." Der Fahrzeugführer machte "in unmittelbarer Tatortnähe eine Gruppe von vier bis fünf Personen" aus, die vom Ereignisort flüchteten. Tags darauf wurden auf derselben Bahnstrecke abermals vier Fensterscheiben eines Zugs mittels Steinwürfen beschädigt. 

 

Nachtrag vom 26.4.: Zeitungen schreiben: Der am Steuer des Zuges sitzende Lokführer steht jetzt selbst unter Verdacht, die Gullydeckel an der Brücke angebracht zu haben. DNA-Spuren deuteten darauf hin. Der Lokführer bestreitet die Tat. Sollte der Vorwurf ein Fake-Verdacht sein, hätte das zusätzlich zum Schock beträchtliche Folgen für die seelische Lage des Lokführers. 

 

Nachtrag vom 18.5.: Lokführer bestreitet nach Ermittlungsverdachtsaspekten die Tatvorwürfe.

 

Nachtrag vom 11.7.: Schock: Unbekannte werfen Einkaufswagen vor fahrende S-Bahn


4.2.2019

Wo führt das hin?

 

Jetzt also dort, wo ich selbst kürzlich gewesen bin: Im Ikea in Hamburg-Schnelsen wird „ein völlig unbescholtener junger Mann“ hinterrücks niedergestochen. Auf die merkwürdige und kaum aussagekräftige dpa-Meldung hin, die auch die Welt übernommen hat, reagiert das Gros der Leser nur noch zynisch. Hier einige der Zuschriften, um die Stimmung im Land, aber auch das Erfahrungsrepertoire informierter Leser zu dokumentieren:  

 

„Das wichtigste im Artikel fehlt wieder, die Biographie des Ikea Gründers Ingvar Kamprad.“ – „Wenn ohnehin schon alle relevanten Informationen weggelassen werden, dann bitte auch das Geschlecht. Das tut nämlich zur Tat nichts zur Sache und ich fühle mich als Mann pauschal verdächtigt. Künftig also bitte: ‚Mensch sticht Mensch nieder‘.“ – „Ist der Urheber des Artikels auch wirklich ganz sicher, dass es ein Mann war? Heutzutage gibt es ja viele verschiedene Geschlechter…“ – „Warum geniert sich Welt Online so sehr, die zur Fahndung ausgegebene Personenbeschreibung zu veröffentlichen? Möchte man denn nicht dazu beitragen, dass der Täter erwischt wird?“ – „Ist ja nicht das erste Mal. Besser, wir gewöhnen uns schnell daran, dann ist es nicht mehr schlimm.“ – „Das Opfer hat den Täter bestimmt provoziert...“ – „Samstag im Möbelhaus, wenn das nicht strafmildernd bewertet wird, was dann?“ – „Man wird der auffallend häufig anzutreffenden Gewaltbereitschaft unter Einmännern nicht dadurch Herr, dass man Statistiken fälscht, sondern einzig durch harte Strafen und konsequente Abschiebungen. Deutsche Behörden und einige wohlmeinende Mitbürger versenden seit 2015 immer wieder falsche Signale an diese Klientel, die als Schwäche und Freifahrtschein wahrgenommen werden. Für die gesellschaftliche Akzeptanz des wichtigen Asylrechts ist das eine Katastrophe.“ – „Es bedarf mittlerweile offenbar nicht mal mehr eines Streits, um Opfer einer solchen Attacke zu werden. Es geschieht einfach so, grundlos, aus dem Nichts heraus, hinterrücks.“ 

 

Die Hamburger Polizei reagiert für die Öffentlichkeit im politkorrekten Stil: „Bislang stellt es sich als eine völlig ungewöhnliche Tat dar“, so ein Kripomann. „In der Regel stehen bei solchen schweren Verbrechen Täter und Opfer in irgendeiner Beziehung.“ Wenn man ansonsten in allen Lebensbereichen präventiv agiert, gerade hier aber nicht zu Achtsamkeit aufruft, dann wirkt diese Beschwichtigung der neu eingetretenen Gefahrenlage geradezu makaber. Unvermittelte Attacken auf Leib und Leben sind keine „völlig ungewöhnlichen Taten“ mehr. Beispiele:

 

Bad König: „Ein Mann spaziert abends alleine durch den Park, als er plötzlich grundlos attackiert wird … Der 64-Jährige ... musste in einem Krankenhaus behandelt werden.“

 

Heimersdorf: „Jugendliche prügeln Schüler in Köln krankenhausreif.“

 

Köln: „Die Polizei sucht einen Mann, der einem 26-Jährigen beim Aussteigen aus der KVB-Bahn Linie 4 gegen den Kopf getreten hat … schlug der unbekannte Angreifer den 26-Jährigen unvermittelt von der Seite nieder und trat ihm auf dem Bahnsteig ins Gesicht.“

 

Bremen: „Mann sticht 33-Jährigem in Bremer Innenstadt unvermittelt ins Bein.“

 

Schwenningen: „Heute Morgen ... ist ein Mann an der Volksbank in der Bärenstraße im Beisein seiner Freundin von einem Fremden ins Gesicht geschlagen worden. Der Täter war mit einem weiteren Unbekannten unterwegs, als er unvermittelt auf den 21-Jährigen losging.“

 

Duisburg: „Wie die Polizei berichtet, war der Mann nach eigenen Angaben gegen 22 Uhr in der Parkanlage am Franz-Lenze-Platz unterwegs, als das Quartett unvermittelt auf ihn einschlug. Erst, als das Opfer am Boden lag, ließen die Schläger von ihm ab.“

 

Rinteln: „Gefährliche Körperverletzung am helllichten Tag … Das Opfer wartete demnach im Bereich des Unterstandes der Haltestelle auf seinen Bus, als die beiden Täter an ihn herantraten. Während einer der Täter den 40-Jährigen von hinten festhielt, schlug ihn der andere nach Angaben des Opfers ins Gesicht. Anschließend entfernten sich beide Täter. Als besonders verwerflich ist laut Polizei anzusehen, dass man sich hier offensichtlich gezielt an einem gesundheitlich eingeschränkten Opfer vergriffen hat.“

 

Sinsheim: „Ein 20-jähriger Mann wurde am frühen Dienstagmorgen in Sinsheim grundlos von einem unbekannten Mann geschlagen … kamen ihm auf dem Gehweg zwei unbekannte Männer entgegen. Als er mit diesen auf gleicher Höhe war, rempelte ihn der größere der beiden bewusst an und schlug ihm anschließend mit der flachen Hand ins Gesicht.“ 

 

Jügesheim: „An der Schulbushaltestelle ... wurde ein 15-jähriger Schüler am Mittwoch gegen 7. 30 Uhr krankenhausreif geschlagen … Der Jugendliche kämpft um sein Augenlicht … ‚Aus dem Nichts heraus‘ sei ihr Sohn angegriffen worden, berichtet die Mutter des Opfers. Ein Junge, der mit ausgestiegen sei, habe seinen Schulranzen abgesetzt und ihren Sohn unvermittelt ins Gesicht geschlagen … Die Mutter des Opfers berichtet von einem Gefühl der Ohnmacht: ‚Wir sind verzweifelt und fühlen uns allein gelassen. Wo soll das alles noch hinführen‘?“

 

Werl: "Gegen 16:30 Uhr beobachteten Zeugen einen augenscheinlich alkoholisierten Mann in der Werler Fußgängerzone, der im 'Vorbeigehen' einen älteren Herrn mit einem gezielten Faustschlag niederstreckte. Ein couragierter Zeuge sprach den Täter auf sein Verhalten an, worauf dieser ein Messer aus seiner Jackentasche zog und den Zeugen damit bedrohte." 

 

Die Frage der Mutter ist punktgenau: Wo soll das alles noch hinführen? Und warum interessiert das nicht alle Mütter, Väter, Politiker und Verantwortliche? Zählt nur die eigene kleine Welt?

 

Nachtrag: Die Polizei Hamburg teilt mit: "Die Polizei hat am heutigen Tage einen 26-jährigen Deutschen vorläufig festgenommen, der im Verdacht steht, am vergangenen Samstag einen 22-jährigen Mann in einem Möbelgeschäft in Hamburg-Schnelsen schwer verletzt zu haben. Der Tatverdächtige offenbarte sich einem Betreuer gegenüber, der darauf die Polizei verständigte."

 

Nachtrag vom 5.2.: "Abgelehnte Asylbewerber ziehen prügelnd durch Regensburg ... Ein 75-Jähriger wird schwer verletzt. Die Attacken erinnern an den Fall von Amberg, aber auch vor einen Übergriff auf einen Polizisten vor einem Jahr."