Was bisher geschah: Impfung


24.9.2020: "Im Rennen um einen Impfstoff gegen das Coronavirus greifen einige Forscher offenbar zu ungewöhnlichen Mitteln: Sie testen an sich selbst und sogar an Verwandten. Eine Gruppe von Wissenschaftlern warnt nun vor einem solchen Vorgehen." Das widerspricht übrigens auch der Aufarbeitung nach der NS-Zeit - s. dazu den Beitrag "Medizin: Aufarbeitung erwünscht?" Außerdem: "Pharmakonzerne werden bei unerwarteten Nebenwirkungen ihrer Corona-Impfstoffe von der EU in Schutz genommen. Die Mitgliedsstaaten sollen die Hersteller für bestimmte Haftungen entschädigen." Die EU-Steuer winkt ja schon. Erst Tübingen, jetzt: "Corona-Impfstoff soll aus Frankfurt kommen." USA: "Johnson & Johnson will Anfang 2021 Corona-Impfstoff anbieten." Corona: "Das Geschäft mit dem Impfstoff." Wegen Corona: "Vor allem für Privatpatienten könnte Grippe-Impfstoff knapp werden." Ein Impfstoff ist: "keine Erlösung, das Leben mit Corona geht auch dann weiter, so wie die Grippe nicht durch die Impfungen ausgerottet wurde, nur eingedämmt." Rufmord-Kampagne gegen den österreichischen Biologen Clemens Arvay, "der mehrfach verkürzte Zulassungsverfahren bei der Entwicklung der Corona-Impfstoffe kritisierte".

 

19.9.2020: "Sanofi und GSK haben heute einen erweiterten Kaufvertrag mit der Europäischen Kommission über die Lieferung von bis zu 300 Millionen Dosen eines Covid-19-Impfstoffs, nach Zulassung, abgeschlossen und unterzeichnet." Siehe auch: "Das für die Zulassung von Impfstoffen in Deutschland zuständige Paul-Ehrlich-Institut zeigt sich mit Blick auf die Suche nach einem Corona-Impfstoff weiter zuversichtlich. Auch EU-Gesundheitskommissarin Stella Kyriakides geht von ersten Impfstoff gegen Covid-19 bereits zum Jahresende aus." Hingegen: "Ein russisches Vakzin hingegen erntete internationale Kritik, weil für seine Entwicklung unzureichende Tests vorliegen." Biologe: "Einen Impfstoff herzustellen, dauert normalerweise mehrere Jahre. Manchmal sogar Jahrzehnte. Es handelt sich um komplexe wissenschaftliche Zusammenhänge, die ausreichend erforscht werden müssen, bevor es zu einer marktreifen Lösung kommen kann ... beschleunigte Entwicklung innerhalb der EU birgt Risiken: Hier werden wichtige Schritte der Klinik ausgelassen ... derartige Beschleunigung geht entweder auf Kosten der Sicherheit oder der Wirksamkeit ... Die Impfstoffentwicklung in so einer Geschwindigkeit ist nur möglich, wenn relevante ... Forschungsschritte übersprungen werden."  

 

18.9.2020: Viele Arbeitsplätze und gigantische Produktion - Corona-Impfstoff Made in Germany vor Durchbruch? Geheimplan von deutschem Pharma-Riesen durchgesickert ... plant Biontech mit Blick auf das Coronavirus Spektakuläres: Insgesamt 750 Millionen Dosen Impfstoff, davon schon 250 Millionen im ersten Halbjahr 2021 und noch 100 Millionen Dosen in diesem Jahr. Zu diesem Zweck hat das Biotech-Unternehmen die Produktionsstätte des Marburger Werkes der Firma Novartis gekauft, um seine Kapazitäten nochmal deutlich auszuweiten. Laut Bild sei damit eine Produktion von bis zu 1,3 Milliarden Dosen Corona-Impfstoff jährlich möglich." Was am Aushecken eines "Geheimplans" demokratisch sein soll wird nicht erläutert. Trotzdem: "Um die Entwicklung von Coronavirus-Impfstoffen zu beschleunigen, will der Bund drei deutsche Pharmafirmen mit Millionenbeträgen fördern ... wird das Mainzer Unternehmen BioNTech 375 Millionen Euro Förderung erhalten. Das Tübinger Unternehmen CureVac erhält 252 Millionen Euro für die Forschung an einem Impfstoff ... soll außerdem das in Dessau-Roßlau ansässige Unternehmen IDT Biologika Förderung erhalten ... Bei Bedarf ist eine Erhöhung möglich." WHO warnt: "vor zu hohen Erwartungen an Impfstoffe ... dass der Impfstoff das Ende der Pandemie sein werde. Das sei natürlich nicht der Fall. Bisher sei noch unklar, ob ein Impfstoff allen Bevölkerungsgruppen helfen könne, betonte Kluge. Es gebe Anzeichen dafür, dass ein Impfstoff möglicherweise einigen Gruppen helfen könne, anderen wiederum nicht."

 

9.9.2020: "Der Impfstoff von AstraZeneca befindet sich in der entscheidenden Studienphase mit Zehntausenden Teilnehmern und gilt als große Hoffnung. Aber nun muss der Pharmakonzern seine Tests unterbrechen. Ein Proband ist offenbar ernsthaft erkrankt ... AstraZeneca werde die Untersuchung beschleunigen, damit sich das Zulassungsverfahren für den Impfstoff so wenig wie möglich verzögere ... Die „New York Times“ berichtete unter Berufung auf eine informierte Person, dass es sich bei dem gesundheitlichen Problem um Transverse Myelitis handele – eine Entzündung, die das Rückenmark treffe und von Vireninfektionen ausgelöst werden könne. Der von AstraZeneca hergestellte Wirkstoff AZD1222 beruht auf der abgeschwächten Version eines Erkältungsvirus von Schimpansen und soll das Immunsystem auf Trab bringen, damit es Sars-CoV-2 im Falle einer Infektion unschädlich machen kann ... AstraZeneca und acht weitere Pharma- und Biotech-Unternehmen hatten erst am Dienstag versichert, dass sie bei der Entwicklung eines Corona-Impfstoffs keine Kompromisse bei der Sicherheit machen werden." Zwei Leserkommentare dazu: "Dann klären Sie uns bitte auf, warum ein Impfstoff innerhalb von ca. 12 Monaten einsatzfähig sein soll, während die normale Entwicklungszeit wohl bei 5 - 8 Jahren liegt? Und ein mRNA-Impfstoff ist m. W. noch nie zugelassen worden, obwohl CureVac seit 12 Jahren daran forscht." - "Astra Zeneca ist genau die Firma, bei der die Bundesregierung sich schon Millionen Impfdosen gesichert hat. Es ist genau die Firma, die Erbgut-Schnitzel von Sars CoV-2 in den menschlichen Körper spritzen möchte. Der emeritierte Professor Bhakdi warnt schon seit Wochen vor diesem Menschen-Experiment. Noch nie wurde ein Impfstoff mit Gen-Material verwendet. Warum sich die Bundesregierung genau für diesen Hersteller entschieden hat, ist mehr als rätselhaft." Zur Verifizierung siehe Frankfurter Rundschau: AstraZeneca und der Oxford University ... "Bei dieser Art von Impfstoffen wird das Genmaterial in harmlose Trägerviren eingebaut, die als Impfstoff injiziert werden." 

 

8.9.2020: "BioNTech und Pfizer starten Corona-Impfstoffstudie in Deutschland." Außerdem:  "Pharmaunternehmen will in Illertissen russischen Impfstoff produzieren - Kommt ein Impfstoff gegen das Coronavirus womöglich bald aus Illertissen? Und bekommt Deutschland am Ende nichts davon ab? Der russische Pharmakonzern R-Pharm investiert Millionen" in neue Anlage.

 

3.9.2020: WEF-Umfrage: "Jeder dritte Deutsche momentan gegen eine Covid-19-Impfung." Außerdem: "Washington gegen WHO-Initiative - USA lehnen weltweites Impfstoff-Projekt ab."  "Ärztepräsident fordert Grippeimpfung für alle Pädagogen - Das für Impfstoffe zuständige Paul-Ehrlich-Institut und Gesundheitspolitiker schlossen sich dieser Empfehlung an ... Jede Impfung sei 'ein Trainingsprogramm für das Immunsystem'." (?) Siehe Focus 2015: "Tatsächlich hängt die Wirksamkeit der Impfung von der individuellen Immunantwort ab ... Grundsätzlich bezweifeln die Kritiker die wissenschaftliche Seriosität der gängigen Impfempfehlungen und sehen die Nähe zur Industrie als Widerspruch zu objektiven Aussagen. Sie berufen sich dabei gern auf Studien von Tom Jefferson. Der Wissenschaftler der hoch angesehenen Cochrane Collaboration hat schon 2006 Studien zur Grippeimpfungen ein vernichtendes Zeugnis ausgestellt: Die fast ausschließlich von Pharmaherstellern finanzierten Untersuchungen entsprachen keinem wissenschaftlichen Standard und konnten den Nutzen von Grippeimpfungen nicht belegen."  Kinderärzte: "gegen Grippeimpfung bei den Jüngsten."

 

1.9.2020: "Seqirus beginnt mit der Auslieferung der ersten Grippeimpfstoffe für die kommende Influenzasaison 2020/21. Der Grippeimpfstoffhersteller verzeichnet weltweite eine 'Rekordnach-frage' nach Influenzavakzinen, treibender Grund für die Grippeimpf-Motivation dürfte die Covid-19-Pandemie sein." Außerdem: "Die Europäische Union will die Impfstoff-Allianz unter Führung der Weltgesundheitsorganisation (WHO) mit 400 Millionen Euro unterstützen."

 

30.8.2020: "Erste Ergebnisse von Corona-Antikörper-Studien unterstreichen nach Auffassung des Münchner Infektiologen Clemens Wendtner die Notwendigkeit einer Impfung zur Eindämmung der Pandemie. 'Die Durchseuchung in der Bevölkerung ist so gering, dass wir uns nicht auf Herdenimmunität verlassen können', sagte der Chefarzt der Klinik für Infektiologie in der München Klinik Schwabing'." Bezüglich dieses Mediziners erinnere man sich an seine Aussagen von Anfang Februar: "Corona auf keinen Fall gefährlicher als Influenza", "Die Sterblichkeit werde zwar in China mit zwei bis drei Prozent angegeben, sagte Wendtner. Aber: 'Das halten wir für überschätzt. Wir gehen davon aus, dass die Sterblichkeit deutlich unter einem Prozent liegt, eher sogar im Promillebereich' ... Die Überbewertung bei dem Coronavirus rühre daher, dass in China wegen der Kapazitätsengpässe nur die schweren Fälle in Krankenhäuser aufgenommen würden; die Dunkelziffer sei hoch ... Grundsätzlich sei das Coronavirus ähnlich ansteckend wie das Influenzavirus - aber deutlich weniger infektiös als die Masern. Abstand halten und regelmäßiges Händewaschen reduziere das Risiko erheblich. Niemand müsse im Alltag Mundschutz tragen. 'Das bringt gar nichts' ... Die Wahrscheinlichkeit, sich hierzulande mit Corona zu infizieren, sei anders als bei der Grippe, die alljährlich mehrere Hunderttausend Menschen trifft, sehr gering ... Er gehe nicht davon aus, dass sich das Virus in Deutschland und Europa ähnlich epidemieartig ausbreiten werde wie in China." Bereits im März räumte er dann eine "Unterschätzung" des Virus ein und wird fortan von etablierten Medien mit komplett gegenteiligen Aussagen herangezogen, etwa: "Wendtner, warnt davor, die Einschränkungen im öffentlichen Leben wegen des Coronavirus zu früh zurückzunehmen." Bei der OVB erfährt man auch: Der Mediziner berät auch die Staatsregierung. Merkwürdig: Bei einem Expertengespräch sagte Wendtner über einen Patienten: "Bei diesem Fall mit Lopinavir und dem Ritonavir als feste Kombination. Und auch hier kann ich eine gute Nachricht verkünden: Dieser Patient befindet sich auf dem Wege der Besserung, ist also absolut stabil." Anfang August schrieb dann das Robert Koch Institut (RKI) in seiner Stellungnahme: "In einer Datenauswertung des Therapie-Armes Lopinavir/Ritonavir im Vergleich zu standardof-care der Recovery-Studie und der WHO Solidarity Studie konnte kein klinischer Benefit in der Gruppe der Patienten mit Lopinavir/-Ritonavir-Therapie gezeigt werden. Bei bisher fehlendem Wirksamkeitsnachweis halten die Autoren eine Verwendung von Lopinavir/Ritonavir zur Therapie oder Prophylaxe von Sars-CoV-2-Infektionen außerhalb von kontrollierten Studien für nicht gerechtfertigt." (?)  

 

26.8.2020: "Oxford - Zulassungsantrag für Corona-Impfstoff vielleicht noch 2020 ... Es handelt sich um ein Mittel des britisch-schwedischen Pharmakonzerns AstraZeneca und der Universität Oxford ... Spahn hat für Deutschland 54 Millionen Dosen gesichert ... Der britisch-schwedische Impfstoff werde in Großbritannien, Brasilien und Südafrika an 20.000 Menschen getestet." Außerdem: "Staaten wetten auf Corona-Impfstoff - Für Pharmakonzerne geht es bei den Corona-Impfstoffen um viel Geld, wie der Vertrag von Biontech zeigt ... ist der Zeitplan für Zulassungen bis Anfang 2021 ehrgeizig. Noch vor wenigen Jahren wurden für Impfstoff-Entwicklungen 15 bis 20 Jahre veranschlagt." Siehe auch: "Die Pharmaindustrie will keine Haftung für mögliche unerwünschte Folgen der Corona-Impfung übernehmen. Bezahlen sollen die europäischen Steuerzahler." Grüner Fisher Investments: "Ein Covid-Impfstoff würde eine Menge Aufmerksamkeit auf sich ziehen, aber er würde die Pipeline des Unternehmens nicht mit neuen Behandlungen für Krebs, Hepatitis, Demenz, Alzheimer und zahlreichen anderen infektiösen und chronischen Krankheiten füllen - diese stellen letztendlich die nachhaltigen und langfristig entscheidenden Treiber für die Umsatz- und Gewinnentwicklung dar."

 

24.8.2020: "Enorme Nachfrage: Allein erste Impfwelle verspricht 20 Milliarden Dollar Umsatz."

 

19.8.2020: "...begrüßt der Rat der Europäischen Union die Absicht der Kommission, Leitlinien zu entwickeln, um die rechtlichen und technischen Hindernisse für die Interoperabilität nationaler Impfinformationssysteme zu beseitigen, und zwar unter Einhaltung der Vorschriften zum Schutz personenbezogener Daten. Die Bundesregierung wird diese Leitlinien anschließend sorgfältig auf Umsetzbarkeit prüfen. a) Worum handelt es sich aus Sicht der Bundesregierung bei den vom Rat genannten 'große[n] Datenbankbestände[n]', die mit dem 'umfassenden' elektronischen Informationssystem geschaffen werden sollen? Die Bundesregierung geht davon aus, dass es sich hierbei um zugangsgesicherte, computergestützte Datenbankbestände handelt, mit deren Hilfe sowohl individuelle als auch bevölkerungsbezogene Informationen über durchgeführte Schutzimpfungen gesammelt und gespeichert werden können." Außerdem: "Trotz Millionenförderungen: Impfstoffhersteller wollen Preise selber festlegen" beim Verkauf. SPD-Gesundheitsexperte: "Karl Lauterbach rechnet erst 2022 mit ausreichend Impfstoffdosen für die gesamte Bevölkerung in Deutschland ... Die ganze Bevölkerung dürfte erst im Laufe 2022 durchgeimpft sein." Außerdem: "Der australische Premierminister Scott Morrison will eine Corona-Impfpflicht für alle Bürger, sobald es einen Wirkstoff gibt ... Ausnahmen seien nur aus medizinischen Gründen möglich." Siehe auch: Die Beteiligung des Bundes an dem Biopharma-Unternehmen CureVac ist von herausragendem strategischen Interesse. Weitere Antwort der Bundesregierung: Der Beteiligung des Bundes an CureVac ist eine Investment-Anfrage des Biopharma-Unternehmens vorausgegangen. Neben CureVac beteiligten sich weitere deutsche Unternehmen an der Entwicklung von Impfstoffen, etwa BioNTech und IDT-Biologika. Zahlreiche andere Pharma- und Biotechfirmen seien in die Impfstoffentwicklung eingebunden.