#allesdichtmachen: 33 der im Original über 50 satirischen Corona-Videos deutscher Schauspieler sind noch an dieser Stelle zu sehen. Favourite: dieses von SamiaNachtrag: Mit-Initiator: "Und dass jetzt Videos wieder verschwinden, muss nicht heißen, dass die Leute sich distanzieren." 

 

Nachtrag vom 25.4.: "Wie Bild erfuhr, hat 'Tatort'-Star Meret Becker (52) Morddrohungen erhalten ... 'Das ist doch ein Wahnsinn. In was für einer Zeit leben wir eigentlich? ... Was ist nur aus unserem Land geworden, dass man nicht mehr kritisch hinterfragen darf'?" Siehe auch: "Die typisch deutsche Lust am Sündenbock - Mediale Einschüchterungskampagne gegen Schauspieler: Die Empörung über "Alles dicht machen" zeigt, wie Corona Maßstäbe verschiebt und Meinungsfreiheit aushebelt ... Die Medien müssen ihr Verhalten ändern. Sie sollten das schnell tun. Medien sollten zweifeln, sie sollten zaudern, sie sollten Verständnis für den Zorn haben und zwar nicht nur den eigenen. Und sie sollten die eigenen Uniformen zerreißen."

 

Nachtrag vom 26.4.: "Dieter Nuhr über #allesdichtmachen: 'Kritik an den Videos größtenteils überzogen und hysterisch'." Ulf Poschardt: "Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverant-wortung hat den Kulturkampf verloren - In Schulen und Universitäten, Medien ... schwindet die Freiheit, der Anpassungsdruck wächst ... Dabei ist ausgerechnet die Linke zur Verklärerin des Konformismus geworden. Es ist aber auch ein Versäumnis der Bürgerlichen." Ulrike Guérot: "Es gibt keinen Raum mehr für legitime Kritik - Homogenisierte Medienlandschaft." Ulrich Tukur: "Meine Kollegen und ich wollten lediglich ein Fenster in diesem trägen Haus aufreißen und frische Luft hereinlassen. Und jetzt gehen sich alle gegenseitig an die Gurgel. Schade. Ich hätte mir eine offene Diskussion um diese erratische und kontraproduktive Corona-Politik gewünscht, die ohne Not so viele Existenzen ruiniert." Dietrich Brüggemann: "Ihr seid ein Lynchmob." Und die Bild: "So einseitig machen Journalisten bei ARD und ZDF Stimmung gegen die Aktion..."

Übrigens zur Erinnerung: Audio-Interview mit dem Schauspieler Volker Bruch Ende März 2021.

 

Nachtrag vom 27.4.: "#allesdichtmachen und das Selberdenken ... Als gebildeter Mensch muss man doch irgendwann einmal begreifen, dass Demokratie so nicht funktioniert: Man kann große Bevölkerungsgruppen nicht auf Dauer verhöhnen und ausgrenzen. Und das ausgerechnet von denen, die sich sonst gerne den Anschein der Meinungsvielfalt geben." Außerdem: Virologe Hendrik Streeck sowie Moderator Günter Jauch verteidigen die Aktion der Schauspieler. 

 

Nachtrag vom 28.4.: "Im Streit um die Social-Media-Satire #allesdichtmachen gerät ein Rundfunkrat des WDR völlig aus der demokratischen Bahn. Doch nicht nur seine Reaktion gibt zu denken ... ein Denken, das nicht nur nicht zum Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen passt, für Meinungsvielfalt Sorge zu tragen. Es ist von genau jenem totalitären Zuschnitt, den Brüggemann beklagt. Da wird nicht argumentiert, sondern unterstellt und gekontaktschuldet ... Ein Rücktritt erscheint uns in diesem Zusammenhang freilich unumgänglich – der des Rundfunkrats." FAZ ! 

 

Nachtrag vom 30.4.: Nachdem es die Diffamierer der Schauspieler-Gruppe lauthals gefordert hatten nun das: "Schauspieler Jan Josef Liefers darf keine Schicht auf der Intensivstation des Essener Uni-Klinikums machen. Kranke sollten nicht in die Diskussion über #allesdichtmachen hineingezogen werden, so der Klinikchef." Siehe auch: "In Deutschland brennen die Sicherungen durch. Und das nur, weil sich 52 Schauspielerinnen und Schauspieler dazu entschlossen haben, in kleinen Videobotschaften teils satirisch, teils ironisch, teils zynisch die Arbeit der Bundesregierung und die Rolle der Leitmedien zu hinterfragen..." 

 

Nachtrag vom 5.5.: "Viele Medien berichten aktuell über die Künstler-Aktion, als würde ein Kriminalfall untersucht und alle Unterstützer seien Komplizen bei einer 'neurechten' Schandtat. Dabei wird die Umdeutung von Begriffen wie 'rechts' und 'links' weiter vorangetrieben und mit dem Vorwurf der 'Kontaktschuld' gearbeitet..." Außerdem: Rekord-Quote für Tatort. Und hier: Ein Interview mit Dietrich Brüggemann über seine Motivation zu #allesdichtmachen.

 

Nachtrag vom 7.5.: "Die Reaktionen auf #allesdichtmachen waren teilweise unfassbar ... ich möchte festhalten, dass die Gegner der #allesdichtmachen-Kampagne keineswegs für alle Mitarbeiter des Gesundheitssystems sprechen! ... Der harten Abwehrhaltung gegenüber dieser Kampagne liegt eine ideologisierte Dynamik zugrunde, die höchst bedenklich ist für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ... Um dieses Zerrbild etwas aufzuhellen, möchte ich Eckpunkte einer sachlichen Grundsatzkritik an der Corona-Strategie umreißen..." !

 

Nachtrag vom 11.5.: "Mediziner: Rauswurf wegen Gesinnung? ... Üble Nachrede: Brandenburg hat Strafanzeige erstattet" - Bericht über die widerliche Hetzaktion einer SPD-Referentin.

 

Nachtrag vom 12.5.: "Eine Lehrstunde in Sachen Tunnelblick - Der „Tagesspiegel“ hat sich für Fehler in seiner Berichterstattung über die Aktion #allesdichtmachen entschuldigt. Als Wiedergutmachung lud er jetzt zu einer Diskussion mit Redakteuren und dem corona-kritischen Arzt Paul Brandenburg. Am Ende aber verpasste man den Kritikern einen Maulkorb."

Siehe dazu: "Der 'Tagesspiegel' entschuldigt sich für 'handwerkliche Fehler'." Und im Video: "So rechtfertigt TV-Regisseur Dietrich Brüggemann das umstrittene Corona-Video."

 

Nachtrag vom 20.5.: Paul Brandenburg im Interview: "Versagen der verfassten Ärzteschaft..."

 

Nachtrag vom 21.5.: Dietrich Brüggemann: "Es geht an die Essenz unseres Menschseins. Menschen sterben, ohne von der Familie Abschied nehmen zu können. Kinder und Jugendliche verlieren essenzielle Teile ihrer Entwicklung. Ganze Branchen stehen vor dem Aus. Und was macht die Regierung? Sie kommt her und sagt: '...die Ärmel hochkrempeln, aber alles halb so wild.' Und diesen Tonfall haben wir in unseren Videos aufgenommen und ins Absurde übersteigert. Damit haben wir eine schwarze Wahrheit ausgesprochen: Ihr lügt uns an." 

 

Nachtrag vom 12.6.: Gastbeitrag von Dietrich Brüggemann im Tagesspiegel: "Ein langer Bericht über kurze Videos, lange Lockdowns und Journalisten am Rande des Nervenzusammenbruchs..."