Homepage

 

Meine Homepage dient dazu, die gesellschaftspolitische Entwicklung deutlich zu machen – durch „Übersetzung“ der veröffentlichten Meinung, Richtigstellungen und Aufzeigen weiter gedachter Konsequenzen. Ein Hauptaugenmerk liegt unter anderem auf dem veröffentlichten Umgang mit der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte (AEMR) von 1948, die meiner Beobachtung nach zunehmend ausgehöhlt wird. Die AEMR statuiert in 30 Artikeln bürgerliche, politische und soziale Rechte, die Menschen um ihrer Würde willen zukommen sollen. Sie ist kein juristisch verbindliches Dokument, hat aber politisch und moralisch großes Gewicht; Völkerrechtler sprechen ihr daher gewohnheitsrechtlichen Charakter zu. Bei der Bundeszentrale für politische Bildung ist zu lesen, dass heute die „Klarheit des Programms der Allgemeinen Erklärung von 1948“ einer „eher diffusen normativen Gemengelage gewichen“ sei und nicht immer neue Rechte proklamiert werden sollten.

 

In der Kommission, die nach dem Schock des Weltkriegs und des Holocaust zwischen 1946 und 1948 heftig um die Formulierungen in der AEMR diskutierten, waren Vertreter unterschiedlichster politischer Positionen. Später und erst recht heute sind es vor allem Vertreter linkspolitischer Positionen, die sich mit Konkretisierungen der AEMR-Artikel und mit immer weiteren rein sozialen (letztlich: finanziellen) Forderungen vom Charakter der AEMR zunehmend weg bewegen: denn eigentlich durchzieht der liberale Gedanke die AEMR, der den Menschen als Verantwortungssubjekt wahrnimmt, anstatt ihn zum staatlich abhängigen Fürsorgefall zu degradieren. Kritische Beobachter dieser Entwicklung monieren diesbezüglich auch den immensen Einfluss von Nichtregierungsorganisationen (NGOs).

 

Ein ähnliches Schicksal wie die AEMR erleidet die Antidiskriminierungspolitik: Ursprünglich dazu angelegt, durch Überzeugungsarbeit Wertschätzung für Anderslebende wie etwa behinderte Menschen zu wecken, ist sie heute unter Strafandrohung zu einem Knüppel-aus-dem-Sack instrumentalisiert, um unbequeme Tatsachen einer Debatte erst gar nicht zugänglich zu machen. Vielleicht aber auch, um der Herausforderung – Überzeugungsarbeit im direkten Kontakt mit den Menschen zu leisten – aus dem Weg zu gehen. Jedenfalls ist man in der Antidiskriminierungspolitik dazu übergegangen, zwischenmenschlich zu leistende Arbeit von der Jurisprudenz erledigen zu lassen. Der Preis dafür ist die europaweite Pervertierung der Strafrechtskultur, die unbescholtene Bürger für ihre frei gewählten Weltanschauungen bestraft.

 

Beispielhaft zeigt sich dies in Fällen der Rechtsprechung, in denen etwa Gewerbetreibende zu Schadenersatzzahlungen wegen antidiskriminierungsrechtlicher Verstöße verpflichtet wurden. Breit bekannt wurde ein britisches, christliches Betreiber-Ehepaar einer Pension, das Doppelzimmer traditionell nur an verheiratete Paare vermietete. Nachdem die Eheleute einem homosexuellen Paar eine Reservierungsabsage gaben, wurden sie wegen Diskriminierung zur Zahlung von rund 4.300 Euro verurteilt. Nach Bekanntwerden des Rechtsstreits sahen sie sich durch persönliche Anfeindungen bis hin zu Todesdrohungen gezwungen, die Pension zu verkaufen. Hier zeigt sich, wes Geistes Kind heutige Antidiskriminierungs-Aktivisten vielfach sind: Mitnichten geht es ihnen darum zu überzeugen, dass es nicht richtig ist, Menschen aufgrund ihrer sexuellen Identität auszuschließen. Der Schadenfreude zu-folge, die sich im Netz regelmäßig über Verurteilte ergießt, geht es solchen Aktivisten ausschließlich um Sieg – wie in einem Spiel oder einer Sportart. Mit Menschen umzugehen wie mit Spielfiguren oder Fußbällen: das ist es, wogegen ich anschreibe.  

 

Nachtrag: Da seit September 2015 aufgrund der sogenannten Flüchtlingskrise sowie aufgrund der Weigerung politischer Verantwortlicher realitätsnah Probleme wahrzunehmen und anzugehen gesellschaftliche Verwerfungen zu befürchten sind, hat sich der Schwerpunkt dieser Homepage auf die Folgen der Zuwanderung fokussiert. 


Zwischenpositionierung

 

29.8.2019

Es geht doch wieder weiter

 

Sorry für das Hin und Her, aber ich muss jetzt meine Homepage doch wieder weiterführen. Mir begegnen ständig Nachrichten, die bei einschlägigen alternativen Online-Medien unerwähnt bleiben und die nur in Form von Nachträgen auf meiner Seite untergehen. Gemeint ist zum Beispiel diese Info: „EU tatenlos: Tausende Afghanen und Pakistaner auf der Balkan-Route gestrandet - In Bosnien versuchen tausende Männer aus Afghanistan und Pakistan nach Mitteleuropa zu kommen. Die besonders betroffene Grenzstadt Bihac wird von der EU im Stich gelassen. Schleuser und Taxifahrer bringen die Männer nach Kroatien und damit in die EU. Es herrschen chaotische Zustände.“ Konkreteres zur Lage in Bihac findet sich dort. Es bleibt mir nur festzustellen, dass meine Homepage als alternatives Nachrichtentool doch noch größeren Sinn macht, als ich gedacht habe. Wie mir einige geschrieben haben, besteht auch Bedarf dafür. 

 

Während meiner vierwöchigen Schreibabstinenz hat sich meine Einstellung dahingehend verfestigt, dass ich im Hinblick auf den diametralen Kampf über die Deutungshoheit die eine Gruppierung inzwischen noch schlimmer finde als die andere und umgekehrt. Fast überall pflegt man im Rahmen von elitären Zirkeln arroganten Hochmut, idealisiert bestimmte Personen – hier aus Machtkalkül, dort aufgrund von Äußerlichkeiten – oder spielt sich als Scharfrichter respektive als Witzereißer über persönliche Lebensumstände und Dispositionen anderer Leute auf, die in einer politischen Debatte überhaupt nichts zu suchen haben. Meine Welten sind das nicht; ich bin sensibel und fühle mich in solchen Gefilden nur unwohl, weiter nichts. 

 

Als Einzelkämpferin kann ich trotzdem weitermachen. Allerdings insofern etwas abgespeckt, als dass zwar wie gewohnt in der Regel täglich, aber nur noch selten längere Texte erscheinen. Denn solange mein vorrangiges Projekt der Fremdsprachenoptimierung gilt, gehört ein Teil meiner abendlichen Aufmerksamkeit der hervorragenden Derrick-Serie auf Italienisch. Man vergleiche den psychologisch wie kameratechnisch feinsinnig gestalteten Krimi (hier auf Deutsch oder dort auf Französisch), der fast gänzlich ohne Gewaltdarstellung auskommt, mit der heutigen Brutalo-Tatort-Pädagogik – Welten tun sich auf, auch dort. Man fragt sich, wie es dazu kommen konnte.

 

Derrick Theme Song 

 

29.7.2019

Wünsche schon mal guten Rutsch.

 

So, ich habe jetzt die ganze Woche eingehend reflektiert und bin zu der Entscheidung gelangt, die Berichterstattung auf meiner Homepage vorerst bis Ende des Jahres einzustellen. Es ist mir bis hierher ein starkes Anliegen gewesen andere Wahrnehmungsperspektiven aufzuzeigen, um den öffentlich-rechtlichen  und sonstigen politmedialen Vernebelungskerzen was entgegenzu-setzen; zum Beispiel an dieser Stelle. Das war auch sinnvoll. Die Homepage mitsamt Archiv steht im Netz als jederzeit abrufbare kritische Dokumentation der Geschehnisse seit 2015. 

 

Das Gros der Bevölkerung wird es nicht lesen, sondern jeden Tag andächtig Tagesschau gucken und nicht zu denken wagen, dass hier auch Täuscher am Werk sind. Man kennt ähnliche Mechanismen von früher. Der Zeitzeuge Sebastian Haffner hat es 1940 in seiner Analyse „Germany: Jekyll & Hyde“ in diese Worte gefasst: „…das groteske Totschweigen dessen, was allgemein bekannt ist … Die Nazipropaganda verschmäht es, an die Vernunft zu appellieren: Sie richtet sich an das Gefühl und die Phantasie. Ihre Manipulatoren wissen, daß die Deutschen nicht in Ermangelung von Verstand, sondern durch das Übermaß an Gefühlen dumm sind, und sie schüren diese Emotionen.“ Erfolgreich war das, weil sowohl das „Hausmädchen“ wie der „Universitätsprofessor“ eine überzeugend vorgetragene Behauptung eher glauben, „als ihren fünf Sinnen und ihrem Urteilsvermögen zu trauen“. Das X ist ein U. Genauso wird es weitererzählt.   

 

Geschlossene Weltbilder sind inzwischen überall anzutreffen. Vornehmlich dort, wo man ständig das Wort „offen“ im Munde führt und tatsächlich Exklusion betreibt. Die Schwenker der sinnbefreiten Zeitgeistparolen an den Schalthebeln der Macht sind weder willig noch kompetent genug, das Land wieder in halbwegs geordnete Bahnen zu regieren. Sie wollen nur mitspielen. Das ist angesichts der bedrohlichen Sicherheitslage für die Bevölkerung schockierend. Ich verzichte an dieser Stelle auf die unzähligen Verweise aktueller Übergriffe mit teils tödlichem Ausgang. Jeder kann die Sachlage durch Eingabe entsprechender Begriffe in Google News selbst recherchieren. Es geht genauso weiter wie in den Jahren zuvor; man vergleiche, wer starke Nerven hat, die Seiten zum Punkt „Sicherheit“ mit seinen Unterseiten an dieser Stelle sowie auch dort. Das Bundeskanzleramt wird über die Vorgänge auf Straßen und öffentlichen Plätzen informiert sein. Schwer vorstellbar, dass die Bürger eines anderen Landes die fulminante Verachtung der Staatsoberhäupter* gegenüber dem Schicksal von brutalster Gewalt betroffener „biodeutscher“ Bürger einfach so hinnehmen würden, während den Opfern anderweitiger Herkunft und neuerdings verstärkt Kommunalpolitikern regelmäßig deren besorgte Aufmerksamkeit zuteil wird. Bedrohliche E-Mails, die stets dann auftauchen, wenn es in die politische Agenda passt, kann übrigens jeder schreiben. Um weitere schreckliche Morde an Politikern aus rechtsextremer Ecke zu verhindern, tragen Spekulationen rein gar nichts bei.

 

Hilfreich wäre es gewesen, im Oktober 2015 die Warnung der hochrangigen Sicherheitsbeamten ernst zu nehmen und entsprechend zu handeln: „Der hohe Zuzug von Menschen aus anderen Weltteilen wird zur Instabilität unseres Landes führen … Die deutschen  Sicherheitsbehörden sind und werden nicht in der Lage sein, die importierten Sicherheitsprobleme“ und entstehende Reaktionen aufseiten der deutschen Bevölkerung zu lösen. Passiert ist: nichts. Der Forcierung dieser gefährlichen Zustände ist angesichts der Masse bedenkenloser Migrationskarrieristen auch schwerlich beizukommen. Neben Hunderten von Vereinen, entrückten Kirchenvertretern und der breiten uninformierten Bevölkerung springen – trotz bereits überforderter Infrastruktur, in solcher Menschenrechte absehbar für gar niemanden mehr verwirklicht werden können – wieder verstärkt Kommunalpolitiker auf den irrsinnigen Zug auf. Ein Symbol der vernunftspezifischen Dekadenz mit ihrer willkürlichen Umdeutung sachpolitischer Aufgaben ist derzeit in Schwäbisch Gmünd zu betrachten: „Oberbürgermeister Richard Arnold (CDU) hat Anfang des Jahres dafür geworben, das Flüchtlingsboot auf der Remstal-Gartenschau aufzustellen, weil man ja keine ‚Schöne-Blümchen-Schau‘ wolle. Einen Ratsbeschluss brauchte Arnold hierfür gar nicht, auch weil die Transportkosten ein Gmünder Spediteur übernahm und ansonsten nur geringe Kosten“ anfielen. Wie hoch die waren, steht in der „journalistischen“ Lobeshymne nicht. 

 

Ohnehin ist man selbst an Sittenwidrigkeit grenzende Geldverschwendung längst gewöhnt. Die zivilethische Verwahrlosung ist auch dort zu bestaunen, wo etliche Milliarden (!) in sogenannte Flüchtlingshilfe mitsamt fragwürdiger Integrationsmaßnahmen investiert werden oder wo seit der Spendensammlung von Jan Böhmermann & Co. für die Kapitänin Carola Rackete mehr als 700.000 Euro herumliegen, während Altenheimbewohner jeden Cent zweimal umdrehen müssen. An gerechte Verteilung will hier kaum jemand denken. Es wäre politisch inkorrekt, die Unter-stellung „rechter“ Gesinnung folgte auf dem Fuß. Die Hierarchie der würdigen und weniger würdigen Hilfeempfänger ist gesetzt und zwar so konsequent, dass selbst schwerste Straftäter in den Genuss einer breiten Lobby kommen, während die traumatisierten Opfer auf verlorenem Posten stehen bleiben. Dieses politische Agieren auch von Seiten christlich-sozialer Institutionen wie Caritas und Diakonie ist absolut unverzeihlich. Ich werde das niemals vergessen.

 

Alles in allem betreibt die politmediale Klasse seit dem historischen Fehler im Spätsommer 2015 ungeheuerliche Provokationen. Die könnten aus deren Interesse heraus schon Sinn machen. Vorausgesetzt, man will eine Situation schaffen, die letztlich der Stabilisierung herrschender Machtverhältnisse dient. Man stelle nebeneinander: die ständige Polemik von Bundespräsident und Bundesaußenminister, die aktuelle Aufforderung der Bundesjustizministerin, die Warnung des strategisch gesetzten Verfassungsschutzchefs und die massiv drohende Zuarbeit eines gut vernetzten Journalisten. Müsste angesichts des dargestellten Bedrohungsszenarios nicht ein Agieren via Notstandsgesetze folgen?, ist die Bereitschaft der Bevölkerung sicher bald groß genug, auch das hinzunehmen. Die Mauer gegen den eventuell ausbrechenden Zorn ist ja bereits geplant. Man wird sie, mit journalistischem Segen, ihre Mauer bauen lassen. Wer die Tribute von Panem gesehen hat, kann sich den Reichstag als Kapitol schon mal bildlich vorstellen

 

Ein lebenswertes Land ist das für wache Bürger mit feinfühligen Antennen nicht mehr wirklich. Konservative oder rechts der Mitte stehende Kritiker der Lage mögen sich in Gruppierungen zusammenfinden und gegenseitig eine geistige Stütze sein. Allerdings liefert man inzwischen auch dort nur schwer verdauliche Kröten eines weitgehend geschlossenen Weltbildes mit. Als differenzierte Person hat man eher keine Lust auf dümmliche Stigmatisierungen: Wer sich etwa gerne in der Natur aufhält, lieber frische Luft als Autoabgase einatmet und Spaß an gesunder Ernährung hat, wird geradewegs in die Schublade „grüner Klimaaktivist“ einsortiert; auch wenn man mit diesem Thema überhaupt nicht befasst ist. Ausgebildete Sozialpädagogen sind per se schuld an der hiesigen ausufernden Migration, selbst wenn sie nie was damit zu tun oder sogar dagegen angeschrieben hatten. Auch diverse Verhöhnung psychisch beeinträchtigter oder suchtkranker Menschen zeugt eher von zynischer Geschmacklosigkeit und maximaler inhaltlicher Distanz, als von aufgeklärtem Liberalismus.   

  

Fröhliche Urständ feiert insbesondere das Stigma der kinderlosen Frau. Es wird arrogant verurteilt und gerichtet, ohne sich auch nur ansatzweise zum individuellen Hintergrund zu interessieren. Bis vor fünf Jahren ist mir das nie begegnet. Ich habe immer Respekt vor Familien gehabt, die vernünftig ihre Kinder erziehen. Ebenso wurde mir als Alleinreisende Respekt gezollt; zuletzt auf einer Flugreise bei einem interessanten wohlwollenden Gespräch mit einem älteren (Familien-) Ehepaar. Man hat sich halt füreinander interessiert, war neugierig auf die jeweils andere Art zu reisen und hat sich am Schluss alles Gute gewünscht. Es liegen hier Welten zwischen dem aggressiven Gekeife in rechten Netzwerken. In punkto Übernahme von Verantwortung wird völlig ausgeblendet, dass es zahlreiche Mütter und Väter gibt, die ihrer Verantwortung in keiner Weise gerecht werden mit teils dramatischen Folgen für die Kinder. Die wiederum, etwa Kinder aus suchtkrankem Elternhaus, übernehmen unter Verzicht ihrer Kindheit schon ganz früh erhebliche Verantwortung für Geschwister und Haushalt und im späteren Leben häufig in Form diverser Engagements. Wenn Menschen mit solcher Familienerfahrung kinderlos bleiben, muss das niemanden wundern. Auch anderweitige Motivationen sind zu respektieren. 

 

Armselig wird es dort, wo Ankläger der kinderlosen Frau neben Lebensunerfahrenheit außerdem erhebliche Organisationsmängel bezeugen mit ihrer hämischen Schadenfreude über die angeblich zu erwartende Strafe im Alter. Die miesepetrigen Scherzkekse sollten mal in Altersheime gehen und nachzählen, wie viele Mütter dort liegen, die trotz Erziehung von Kindern keinen Besuch von diesen bekommen. Organisatorisch erfahrene Alleinstehende werden sich schon in passende Wohngruppen unterzubringen wissen. Es sind jedenfalls sicher nicht die schlechten Wünsche von Miesmachern, die sie davon abhalten; eher noch ist es eine zusammengebrochene Infrastruktur. Die sachfremde Verknüpfung des privaten Lebensumstands Kinderlosigkeit mit schlechten Charaktermerkmalen, also die Schaffung eines stigmatisierten Feindbildes, erfüllt schon diverse Funktionen. Manche sonnen sich im bequemen Schein eitler Selbstgerechtigkeit und erhöhen sich durch Abwertung Anderer.  Einige haben vielleicht besonders große Angst vor dem Alleinsein und hegen einen Neid gegenüber eigenständigen Frauen. Aus politischer Motivation heraus kann die Rekrutierung einer Klientel für das rechtsextreme Milieu durchaus eine Rolle spielen und man fragt sich an dieser Stelle, inwiefern die oben genannten Protagonisten mit ihren Warnungen teilweise recht haben – aber: die Verhältnisse mittels Provokation in Form von Totschweigen zugewanderter Gewalt und Unterlassung dringender politischer Maßnahmen, Diffamierung von Kritikern und maßlosen Zumutungen an die Bürger selbst erzeugt haben. Die Schuldfrage, einmal mehr. 

 

Mir wird es hier jedenfalls insgesamt ideell zu stickig. Die frei werdende Zeit und Energie werde ich dafür verwenden, meine Fremdsprachenkenntnisse zu verbessern und mich ein wenig um körperliche Fitness zu bemühen. Tatsächlich gibt es keinerlei Anlass anzunehmen, dass ich vor Eintritt des Rentenalters hier wegkomme. Ich mach’s halt wie immer: die Chancen nutzen, die ich nicht habe. Bis dahin wird die Nachrichtenlage weiterhin verfolgt und Relevantes in Form von Nachträgen eingepflegt, damit der dokumentarische Charakter der Homepage gewahrt bleibt. Wenn sich bis Jahresende rein gar nichts an machbaren Veränderungen andeutet, dann nehme ich die Berichterstattung wieder auf. Es hat mich immer gefreut, dass mir einige Leser regelmäßig gefolgt sind und wünsche bis auf Weiteres eine bestmöglich angenehme Zeit. 

 

*Nach dem heutigen Mord an einem Achtjährigen, der mit seiner Mutter vor einen Zug gestoßen wurde, kommen sie jetzt doch nicht darum herum zu handeln: Seehofer bricht Urlaub ab.