Elpis hängt in der Luft. Schlimm ist das nicht, denn sie hängt dort an einer Luftwurzel. Alles lesen...

 

 Jeder ist einzigartig

Die Seite zur Verteidigung der Menschenrechtsidee 

*für individuelle Besonderheit unter der Prämisse einer Verantwortungskultur*  


Wegen eines dreimonatigen Auslandsprojekts und benötigter Vorbereitungszeit erscheint hier bis Mitte August kein neuer Beitrag. Weitergeführt werden: das Corona-Doku-Archiv sowie Einpflegen von Nachträgen.

 Eine gute Zeit allerseits und: Bleiben Sie individuell!


Corona-Doku           ---           Impfung           ---           Maske           ---           Übersicht




24.4.2021

Sterben? Die Politik hilft nach. mit Nachträgen

 

Wenig bis keine Aufmerksamkeit bekam ja nach der Beschlussfindung zur „Bundes-Notbremse“ im Plenum des Bundestags die Orientierungsdebatte zur Suizidhilfe – sie fand am selben Tag, nur wenige Stunden später, statt. Der Kontrast könnte nicht größer sein:

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#allesdichtmachen: 33 der im Original über 50 satirischen Corona-Videos deutscher Schauspieler sind noch an dieser Stelle zu sehen. Favourite: dieses von SamiaNachtrag: Mit-Initiator: "Und dass jetzt Videos wieder verschwinden, muss nicht heißen, dass die Leute sich distanzieren." 

 

Nachtrag vom 25.4.: "Wie Bild erfuhr, hat 'Tatort'-Star Meret Becker (52) Morddrohungen erhalten ... 'Das ist doch ein Wahnsinn. In was für einer Zeit leben wir eigentlich? ... Was ist nur aus unserem Land geworden, dass man nicht mehr kritisch hinterfragen darf'?" Siehe auch: "Die typisch deutsche Lust am Sündenbock - Mediale Einschüchterungskampagne gegen Schauspieler: Die Empörung über "Alles dicht machen" zeigt, wie Corona Maßstäbe verschiebt und Meinungsfreiheit aushebelt ... Die Medien müssen ihr Verhalten ändern. Sie sollten das schnell tun. Medien sollten zweifeln, sie sollten zaudern, sie sollten Verständnis für den Zorn haben und zwar nicht nur den eigenen. Und sie sollten die eigenen Uniformen zerreißen."

 

Nachtrag vom 26.4.: "Dieter Nuhr über #allesdichtmachen: 'Kritik an den Videos größtenteils überzogen und hysterisch'." Ulf Poschardt: "Die bürgerliche Welt von Freiheit und Eigenverant-wortung hat den Kulturkampf verloren - In Schulen und Universitäten, Medien ... schwindet die Freiheit, der Anpassungsdruck wächst ... Dabei ist ausgerechnet die Linke zur Verklärerin des Konformismus geworden. Es ist aber auch ein Versäumnis der Bürgerlichen." Ulrike Guérot: "Es gibt keinen Raum mehr für legitime Kritik - Homogenisierte Medienlandschaft." Ulrich Tukur: "Meine Kollegen und ich wollten lediglich ein Fenster in diesem trägen Haus aufreißen und frische Luft hereinlassen. Und jetzt gehen sich alle gegenseitig an die Gurgel. Schade. Ich hätte mir eine offene Diskussion um diese erratische und kontraproduktive Corona-Politik gewünscht, die ohne Not so viele Existenzen ruiniert." Dietrich Brüggemann: "Ihr seid ein Lynchmob." Und die Bild: "So einseitig machen Journalisten bei ARD und ZDF Stimmung gegen die Aktion..."

Übrigens zur Erinnerung: Audio-Interview mit dem Schauspieler Volker Bruch Ende März 2021.

 

Nachtrag vom 27.4.: "#allesdichtmachen und das Selberdenken ... Als gebildeter Mensch muss man doch irgendwann einmal begreifen, dass Demokratie so nicht funktioniert: Man kann große Bevölkerungsgruppen nicht auf Dauer verhöhnen und ausgrenzen. Und das ausgerechnet von denen, die sich sonst gerne den Anschein der Meinungsvielfalt geben." Außerdem: Virologe Hendrik Streeck sowie Moderator Günter Jauch verteidigen die Aktion der Schauspieler. 

 

Nachtrag vom 28.4.: "Im Streit um die Social-Media-Satire #allesdichtmachen gerät ein Rundfunkrat des WDR völlig aus der demokratischen Bahn. Doch nicht nur seine Reaktion gibt zu denken ... ein Denken, das nicht nur nicht zum Auftrag der Öffentlich-Rechtlichen passt, für Meinungsvielfalt Sorge zu tragen. Es ist von genau jenem totalitären Zuschnitt, den Brüggemann beklagt. Da wird nicht argumentiert, sondern unterstellt und gekontaktschuldet ... Ein Rücktritt erscheint uns in diesem Zusammenhang freilich unumgänglich – der des Rundfunkrats." FAZ ! 

 

Nachtrag vom 30.4.: Nachdem es die Diffamierer der Schauspieler-Gruppe lauthals gefordert hatten nun das: "Schauspieler Jan Josef Liefers darf keine Schicht auf der Intensivstation des Essener Uni-Klinikums machen. Kranke sollten nicht in die Diskussion über #allesdichtmachen hineingezogen werden, so der Klinikchef." Siehe auch: "In Deutschland brennen die Sicherungen durch. Und das nur, weil sich 52 Schauspielerinnen und Schauspieler dazu entschlossen haben, in kleinen Videobotschaften teils satirisch, teils ironisch, teils zynisch die Arbeit der Bundesregierung und die Rolle der Leitmedien zu hinterfragen..." 

 

Nachtrag vom 5.5.: "Viele Medien berichten aktuell über die Künstler-Aktion, als würde ein Kriminalfall untersucht und alle Unterstützer seien Komplizen bei einer 'neurechten' Schandtat. Dabei wird die Umdeutung von Begriffen wie 'rechts' und 'links' weiter vorangetrieben und mit dem Vorwurf der 'Kontaktschuld' gearbeitet..." Außerdem: Rekord-Quote für Tatort. Und hier: Ein Interview mit Dietrich Brüggemann über seine Motivation zu #allesdichtmachen.

 

Nachtrag vom 7.5.: "Die Reaktionen auf #allesdichtmachen waren teilweise unfassbar ... ich möchte festhalten, dass die Gegner der #allesdichtmachen-Kampagne keineswegs für alle Mitarbeiter des Gesundheitssystems sprechen! ... Der harten Abwehrhaltung gegenüber dieser Kampagne liegt eine ideologisierte Dynamik zugrunde, die höchst bedenklich ist für eine freiheitlich-demokratische Gesellschaft ... Um dieses Zerrbild etwas aufzuhellen, möchte ich Eckpunkte einer sachlichen Grundsatzkritik an der Corona-Strategie umreißen..." !

 

Nachtrag vom 11.5.: "Mediziner: Rauswurf wegen Gesinnung? ... Üble Nachrede: Brandenburg hat Strafanzeige erstattet" - Bericht über die widerliche Hetzaktion einer SPD-Referentin.

 

Nachtrag vom 12.5.: "Eine Lehrstunde in Sachen Tunnelblick - Der „Tagesspiegel“ hat sich für Fehler in seiner Berichterstattung über die Aktion #allesdichtmachen entschuldigt. Als Wiedergutmachung lud er jetzt zu einer Diskussion mit Redakteuren und dem corona-kritischen Arzt Paul Brandenburg. Am Ende aber verpasste man den Kritikern einen Maulkorb."

Siehe dazu: "Der 'Tagesspiegel' entschuldigt sich für 'handwerkliche Fehler'." Und im Video: "So rechtfertigt TV-Regisseur Dietrich Brüggemann das umstrittene Corona-Video."


23.4.2021

Bundestagswahl in Vorbereitung

 

Die Vorbereitungen zur Bundestagswahl im September nehmen an Fahrt auf. Man darf sich gewiss sein, dass der Vorgang ebenso banal-populistisch ablaufen wird wie die Corona-Politik.

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23.4.2021

Eine taz-Idee aus dem Archiv

 

Kürzlich gefunden: Eine alte Seite der tageszeitung (taz) aus 2009 – der Kommentar steht sogar noch im Netz: „Deutschland im Schweinegrippen-Fieber: Nachdem wochenlang jedes Hüsteln eines Flugreisenden in der ‚Tagesschau‘ gemeldet wurde...

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Weil sie jetzt, über ein Jahr nach Corona-Beginn, plötzlich alle mit der Gurgel-Idee kommen: Man vergleiche gerne: "Verschmähtes Salzwasser" vom 5.3.2020 auf dieser Seite (unten).


Der Bundesrat hat das Gesetz durchgewunken - mehr dazu: hier. Ob diese Billigung "sichtlich zähneknirschend" zustande kam oder nicht ist vom Ergebnis her gesehen vollkommen irrelevant.

 

Die Debatte zum vierten Bevölkerungsschutzgesetz ("Bundesnotbremse") kann hier im Video nachgeschaut werden. Mehr zur Sache: steht an dieser Stelle und aus LTO-Sicht: dort.


Aus Gründen der Ausgewogenheit - insbesondere zum Ausgleich einseitiger TV-Berichte - gibt es nun eine Dokumentation mit alternativen Stimmen zur Auslastung der Intensivstationen


Plötzlich alles irrelevant? Marktcheck SWR brachte vor einigen Jahren eine Sendung mit dem Titel: "Im Land der Lügen: Wie uns Politik und Wirtschaft mit Zahlen manipulieren" - eine journalistische Recherche zum Geschäft mit der Gesundheit, die ihren Namen noch verdient.  


16.4.2021

Wehret den Anfängen.

 

Was man von folgenden Vorkommnissen zu halten hat ist dann wohl klar: In Hamburg ließ die Polizei das Jubiläum des 40. Wilhelmsburger Insellaufs vorzeitig abbrechen...

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Freie Fahrt für jede noch so plumpe Radikalinskis: Während Facebook ein Zitat des Dichters Heinrich Heine als Hassrede verunglimpft, versucht die linke "Kontext" den Grundrechtsverteidiger Heribert Prantl mit einer "fatalen Nähe zu Querdenkern" zu diffamieren. 


Angesichts dieser sowie jener Meldung wird die massive Bevorteilung der Impfstoffentwicklung zu Ungunsten der Medikamentenfreigabe zunehmend brisant. Auf dieser Homepage schon im Dezember thematisiert und später im Beitrag "Prioritäten hinter der Kulisse" vom 9.1.2021. 


Strafverteidiger Gerhard Strate über: "die Zumutungen eines übermächtigen Kollektivs."


Wie geht man mit Risiken um? Wie trifft man gute Entscheidungen? Ein interessanter Vortrag (2017) von Gerd  Gigerenzer, Professor für Risikokompetenz. Es gebe nämlich „einfache Regeln für komplexe Entscheidungen“. In diesem Video äußerte er sich im September 2020 zu Corona. These: Die Gesellschaft müsse lernen, mit Ungewissheit zu leben und sie zu ertragen.


9.4.2021

Differenzierte Kritik

 

Hier mal ein dänischer Mediziner, der die Ansicht vertritt, dass es Impfstoffe gegen Corona brauche, der aber gleichzeitig hoch kritisch gegenüber der Pharmaindustrie bleibt...

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9.4.2021

EGMR-Urteil zur Impfpflicht

 

Flugs ist man zur Stelle und will ein aktuelles Urteil des Europäischen Gerichtshofs für Menschenrechte (EGMR) für die Corona-Politik instrumentalisieren. 

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26.3.2021

Kurzsichtige Impfpolitik mit Nachtrag 

 

Besonnenen Leuten hat es vor der aktionistischen Impfkampagne schon von Anfang an gegraust.

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20.3.2021

Tragische Bigotterie

 

Während im Rahmen der sogenannten Pandemie-Bekämpfung hurtig, munter entgegen parlamentarischer Regeln geherrscht wird, entfaltet sich ganz ungestört ein ideologischer Unterbau, der letztlich in einen neuen (ungeschriebenen) Gesellschaftsvertrag münden könnte.

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19.3.2021

Freiheit ist universell

 

Im Nachgang zum Internationalen Frauentag am 8. März: Drei Fragen an Hourvash Pourkian, Initiatorin der Initiative „International Women in Power“ (IWP):

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5.3.2021

Probleme lösen mit Corona

 

Mancherlei Probleme betreffend Infrastruktur haben sich – Corona hin oder her – in wesentlichen Bereichen gar nicht verändert. Aus einem Blick zurück erschließt sich das.

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Zum neuen Corona-Kontrollgremium im Bundestag: siehe Eintrag vom 3.3.2021.


Mannomann: Complimenti für dieses grandiose Essay eines Pädagogik-Studenten !

 

Hinweis: Das Leben quasi in Filterblasen, wie es bei der kritisierten No-Covid-Strategie die Folge wäre, bewirbt schon seit längerem ein weltweites Netzwerk aus Wissenschaftlern. Man vergleiche gerne: "Filterblasen sind jetzt die Lösung" vom 8.8.2020.

 

Nachtrag: Wer die beiden Initiativen "No Covid" und "Zero Covid" unterschieden wissen will: bei Galileo steht was dazu.


Zwei komplett konträre Meldungen bei Web.de: Bitte erst diese hier lesen und dann jene dort.


"Spenden-Dinner während Corona!" - Der Bundesgesundheitsminister ist längst nicht der Einzige. Man vergleiche gerne den Beitrag "Politiker: Catering im Lockdown" vom 9.2.2021.


26.2.2021

Politischer Druck auf Gesundheitsämter

 

Im Grunde genommen eine politische Radikalisierung: „Der Vorsitzende der Bundestagsfraktion von CDU/CSU ... verlangt ..., das deutsche Staatswesen umfassend zu reformieren...

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Hans Herbert von Arnim: "Die im Herbst 2020 von der Regierungskoalition beschlossene Änderung des Wahlgesetzes führt zu keiner wesentlichen Verkleinerung des Bundestags; es kann sogar zu einer weiteren Vergrößerung kommen. Das eigene Hemd ist vielen Abgeordneten offenbar näher ist als der Gemeinwohlrock." Neue Petition dazu sowie Doku zur Sache


Semantischer Widersinn: Die Bundeskanzlerin "warnte vor 'falschen Hoffnungen': 'Ich sehe ein leichtes Licht am Ende des Tunnels'." Das ist gepflegte Verunsicherung der Bevölkerung.


Heribert Prantl: "...Ich hoffe, dass die Gesellschaft aufwacht..."


23.1.2021

Altenheime: Faktische Sabotage mit Nachträgen

 

Die allgemeine Ahnungslosigkeit in Bezug auf die Pflege zeigt sich nicht zuletzt bei Anhörungen

im Menschenrechtsausschuss im Bundestag.

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Virtuelle Gesprächsreihe bei Loccum: "Europas Rolle in der kommenden Weltordnung."


Diese futuristische Vision aus dem Jahr 1962 trifft es schon ganz gut, aber an die abgefahrene Idee der "intelligenten Maske" mit wechselbarem Luftfilter und Mikro-Lautsprecher-Kombo, damit man den Maskenträger überhaupt versteht, reicht wohl keine Dystopie heran. Mehr dazu


Zu skandalträchtigen Vorgängen rund um die Erhöhung der Rundfunkgebühr: siehe dort.

 

Ein Kommentar vom 8.12.2019 mit Aktualitätswert? "Der öffentlich-rechtliche Rundfunk hat nur eine Zukunft, wenn er breite gesellschaftliche Akzeptanz findet ... Wenn sich die Anstalten jedoch weiterhin als voll­kommen reform­unfähig zeigen, bleibt letzt­endlich nur noch die Kündi­gung der Rund­funk­staats­verträge über mindes­tens eine Landes­regie­rung. Es ist sehr wahrscheinlich, dass dieser politische Weg früher oder später als Ultima Ratio beschritten wird."


4.12.2020

Ominöse „Faktenchecks“ mit Ergänzung

 

Wie im Netz schon verschiedentlich erwähnt: Die „Faktenchecks“ von Tagesschau bis Spiegel agieren oftmals im luftleeren Raum – wenn sie etwa scheinbar Behauptungen widerlegen, die gar nicht respektive maximal in irrelevanten Mini-Blasen kursieren.

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Die international aktive Körber Stiftung veranstaltet öfters Diskussionsforen, die via Livestream verfolgt werden können. Eine Programmübersicht steht hier, die Mediathek findet sich dort.


23.11.2020

ARD lässt wieder Tod spielen mit Nachträgen

 

Von wegen Leben schützen: Trotz steigender Suizidzahlen in der Corona-Krise bringt die ARD heute Abend schon wieder ein „Mitmachstück“: diesmal zum Thema Selbstmord.

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Die ARD war mal komplett anders aufgestellt. Man staune über das gehaltvolle Format der „Nachtgedanken“, die Hans-Joachim Kulenkampff zwischen 1985 und 1990 dort präsentierte. 



18.7.2020

Polizei-Mobbing und die Folgen 

 

Um eines vorweg zu schicken: Es ist gut möglich, dass sich rechtsextreme Netzwerke forcieren. Bemerkenswert dabei bleibt, dass kein Journalist der staatlich bezuschussten Presse jemals danach fragt, warum diese Gefahr explizit unter Angela Merkels Kanzlerschaft virulent wird.

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9.6.2020

Desinfos auch von TV und Rundfunk

 

Das soll mal leicht lobenswert erwähnt sein: Die Bundesregierung schreibt in ihrer Antwort zum Thema „Desinformation in der Coronakrise“ deutlich differenzierter als in den letzten Jahren gewohnt: „Insgesamt werden im Zusammenhang mit der Pandemie neben seriösen Informa-tionen auch Halbwahrheiten, Verschwörungstheorien und gezielte Desinformation verbreitet. Zu den Kanälen zählen unter anderem Printmedien, TV und Rundfunk sowie vordringlich das Internet.“ Ob das „vordringlich“ dort richtig sitzt: dahin gestellt. Aber immerhin. 


25.4.2020

Das Spiel mit dem Tod

 

Wie ernst muss man es nehmen, dass sich europäische Staatschefs in der Corona-Krise als Beschützer der älteren Generation aufspielen? Das Grundsatzurteil zur Ausweitung der aktiven Sterbehilfe bei Demenzkranken (!) in den Niederlanden spricht eine andere Sprache. 

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Abgeordnetenwatch erklärt: "Notstandsgesetze: Wie der Staat in Krisenzeiten funktioniert."


29.2.2020

BVerfG: Patient tot, Ehrfurcht begraben. 

 

Tja, wo soll man da anfangen? Vielleicht mit einer Beschreibung der BNN, die vor Ort war:

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22.2.2020

Gedicht der Woche


20.12.2019

Anregender Satz des Tages

 

„Es ist empirisch nicht belegt, dass Desinformationen und Hassrede eine Gefahr für ‚die Demokratie‘ darstellen. Gefährlicher sind die Verschiebungen von gesellschaftlichen Referenz-rahmen, die Desensibilisierung der politischen Kultur, die Attraktivität antiaufklärerischen Verhaltens und die Nutzung menschenverachtender Terminologie durch Politiker_innen.“

 

Matthias C. Kettemann, „Rechtswissenschaftler und Spezialist für die normative Ordnung des Internets“, auf Seite 26 in der FES-Broschüre „Wer regiert das Internet?“ 


28.11.2019

E-Mail an die Israelische Botschaft in Berlin

 

Sehr geehrter Herr Issacharoff, zum wiederholten Male wird hierzulande von Seiten derer, die Seenotretter im Mittelmeer aktiv beim Transport von Migranten nach Europa unterstützen, der Holocaust bemüht. Aktuell ging damit wieder ein Vertreter der Evangelischen Kirche an die Öffentlichkeit: „Die Seenotretter im Mittelmeer stehen in der Tradition von Menschen, die in der Nazi-Zeit Juden vor dem Tod in Vernichtungslagern bewahrten.“ Es wäre für mich von großem Interesse zu erfahren, was Sie als Botschafter des Staates Israel von diesem Vergleich halten. Ich erhoffe mir damit auch eine Argumentationshilfe zu den Fragen: Sollte man die Shoah überhaupt für Vergleiche jedweder Art bemühen? Oder geht damit eine Verharmlosung des Holocaust einher? Falls ja: Sollten entsprechende Äußerungen strafrechtliche Relevanz haben? Falls Sie sich öffentlich dazu äußern können, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.

 

Die flotte Antwort

 

Shalom, jede Art von Vergleichen mit der Shoa sind grundsätzlich abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen בברכה Ihre Abt. Öffentlichkeitsarbeit

 

Siehe auch: "Bilanz der Schande": "Kein Land wird in Gremien der Vereinten Nationen so oft verurteilt wie Israel ... Menschenrechtsrat, Unesco, WHO, Frauenrechtskommission, General-versammlung" warten regelmäßig mit immer gleichen Verurteilungen des jüdischen Staates auf.


26.4.2019

Ungeklärte Legitimitäten

 

Legitimitäten tauchen immer öfter plötzlich wie aus dem Nichts auf, ohne jemals diskursiv fest-gestellt worden zu sein. Die „Stiftung Neue Verantwortung“ sucht gerade eine „Studentische Hilfskraft im Themenfeld Algorithmen und Künstliche Intelligenz“. In der Ausschreibung heißt es zu den algorithmischen Entscheidungssystemen, welche die Gesellschaft vor rechtliche und ethische Fragen stellt: „Umso wichtiger ist es, … Kontrolle von algorithmischen Entscheidungs-systemen sicherzustellen.“ Ob nun diese Stiftung oder der Staat die Kontrolle von Algorithmen übernimmt: In einer demokratischen Gesellschaft gehörte vorerst erörtert, wer für eine solch weitreichende Kontrollmacht legitimiert sein soll. Letztlich geht es dabei nämlich auch um die Lenkung sozialer und zwischenmenschlicher Kontexte, wie etwa dieses Video verdeutlicht. 

 

Nachtrag vom 10.7.: "Die Bundesregierung hat im Herbst 2018 eine Datenethikkommission eingesetzt, die binnen eines Jahres ethische Maßstäbe entwickeln sowie konkrete Regulierungs-optionen in den Bereichen Umgang mit Daten, Algorithmen-basierte Entscheidungen und Künstliche Intelligenz vorschlagen soll..." (und zu Aussagen der Bundesjustizministerin)

 

Nachtrag vom 22.1.2020: AlgorithmWatch wird jetzt auch in der Schweiz etabliert.


5.12.2018

Gewissenlose Problemverschiebung

 

Momentan bin ich sprachlos ob der fahrlässigen Verschiebung tatsächlicher Gefahrenlagen mit dem einzigen Ziel, die Westen der Verantwortlichen in Medien und Politik täglich reinzuwaschen und gleichzeitig jetzt schon ein Sündenbockprofil für zu erwartende Unruhen in die Köpfe der Bevölkerung zu hämmern. Menschen mit der Fähigkeit, so was zu betreiben, sei es als Initiatoren oder als Mitläufer, erschrecken in ihrer eiskalten Funktionalität. Es sind weder Gutmenschen noch Ideologen, sondern Karrieristen von jener Sorte, wie sie sich regelmäßig diktatorischen Episoden andienten und zwar ganz gleich welchen Labels. Das Verhältnis entspricht der „politischen drift“, die der Schweizer Pfarrer Kurt Marti (†2017) in seinem Gedicht festhielt: „meistens weiß die linke was die rechte und die rechte was die linke tut – weil die linke immer rechter und die rechte immer linker – bis die linke schließlich rechter als die rechte links.“ 


9.2.2018

Verspätete Einsicht der Woche

 

"So langsam kommen uns in der Redaktion die Gewissheiten abhanden. Hat Merkel damals die richtige Entscheidung getroffen?" Eine Lokalredakteurin gegenüber der NZZ