Eine kleine Geschichte über die Hoffnung                                                    

Elpis hängt in der Luft. Schlimm ist das nicht, denn sie hängt dort an einer Wurzel. An der Luftwurzel. Alles lesen...

 Jeder ist einzigartig

Die Seite zur Verteidigung der Menschenrechtsidee 

 für individuelle Besonderheit unter der Prämisse einer Verantwortungskultur

  gegen kollektivistische Deutungshoheit unter Perversion der Strafrechtskultur

  

Aktuelle Beiträge



18.11.2017

„Eine Reise wie keine andere“

 

Wer am Wochenende eineinhalb Stunden Zeit hat und schweren Gedanken entfliehen will, kann sich in diese Arte-Doku vertiefen. Es geht um ein Jahr im Leben unseres Planeten aus Sicht der Vögel in Interaktion mit anderen Tieren; das Ganze mit fantastischen Aufnahmen. 


17.11.2017

Rotkehlchen schlimmer als islamistische Propaganda 

 

Durchgeknallt, vorauseilend gehorsam oder heimlich gewaltaffin? Facebook sperrt ein Posting von Weihnachtskarten mit Rotkehlchen, während ein Islamist aus einem deutschen Gefängnis heraus ungestört Propaganda verbreiten darf. Wie konnte es so weit kommen?


17.11.2017

Fußfesselträger fliegt nach Athen

 

„Hamburger Flughafen, 11. Oktober. Hussein Z.  läuft mit einem Verband durch die Sicherheitskontrolle. Es piepst, immer wieder....

Alles lesen... 


16.11.2017

"Wer ist der Sokrates der Gegenwart?"

 

Einen anregenden Text zum Nachdenken über die heutige Bedeutung des gedanklichen Widerstands im Rahmen einer Gegenüberstellung der Philosophen Peter Sloterdijk und Jürgen Habermas bietet die Neue Zürcher Zeitung.


15.11.2017

Schutz der Bürger nicht prioritär

 

Das ist deutlich: Eine Gemeinde ist „im Rahmen des verwaltungsgerichtlichen Rechtsschutzes nicht befugt, das Gemeinwohl ihrer Bürger geltend zu machen“. 

Alles lesen...


10.11.2017

Intersexuelle: Die stille Mehrheit ist nicht maßlos

 

Im Grunde ist es schon richtig, dass sich das Bundesverfassungsgericht der Individualrechte von intersexuellen Menschen angenommen hat. Was nun folgt, ist kritisch zu beobachten:

Alles lesen...


9.11.2017

Die Niedertracht der unbesorgten Medienmacher

 

Ein Schmierenstück der Extraklasse: Kaveh Kooroshy schreibt für „Das Erste“, Panorama: „Besorgte Bürger unterwandern Polizei.“ 

Alles lesen...


7.11.2017

Abbau von Steuervergünstigung statt Steuererhöhung

 

Im Nachgang zum politischen Mantra „Niemandem wird etwas weggenommen“ mahnt nun der Bundesrechnungshof (BRH) den „Abbau von Steuervergünstigungen“ an, um die Tragfähigkeit des Haushalts langfristig abzusichern. 

Alles lesen...


2.11.2017

Späte Erkenntnis des Tages

 

„Ich habe in Russland erlebt, was es bedeutet, wenn eine Rechtsordnung zusammenbricht. Es ist die Hölle. Wir sollten den Anfängen wehren.“ Boris Reitschuster in der Bild

 

Siehe auch: „Der Rechtsstaat ist nicht mehr funktionsfähig!“

Oberstaatsanwalt Ralph Knispel, Vorsitzender der Vereinigung Berliner Staatsanwälte


2.11.2017

Internationale Clique konstruiert ihre Wahrheit 

 

„Im Kampf gegen Fake News kooperiert Google jetzt auch mit dem International Fact-Checking Network (IFCN)“, berichtet SEO Südwest. Das IFCN ist eine Initiative des Poynter-Instituts, einer renommierten Adresse für Journalistenausbildung in den USA.

Alles lesen... 


23.10.2017

Politischer Lichtblick

 

Das ist ja die reinste Tragödie vor allem mit solchen Politikern hierzulande, die seit gefühlten und tatsächlichen Jahrzehnten auf Steuerzahlerkosten den Bundestag besetzen und sich eine geradezu asoziale Gleichgültigkeit gegenüber der Erwartungshaltung der Bürger und ihren Aufgaben leisten. Zu den Aufgaben gehörte die Gegensteuerung nach gravieren-den Fehlentscheidungen. Wenn sich schon ein 14-Jähriger mit vier Identitäten versorgen kann, dann ist das beschämend für den Staat. Und auch solche Leute werden sich ungezügelt vermehren, solange die Verantwortlichen die Hilferufe der Polizei und die Warnung ihrer Gewerkschaft (GdP), vernachlässigte Grenzen zu schützen, dreisterweise nicht ernst nehmen. Bei Belgien und Frankreich etwa „reiht sich Loch an Loch“, so GdP-Vizechef Jörg Radek. „Ausgerechnet diese Nachbarländer seien aber Hochburgen von islamistischen Terroristen in Europa.“ Es sei unverantwortlich, dort nicht zu kontrollieren. „Auch im Osten sind die deutschen Grenzen offen wie ein Scheunentor.“ Und das, obwohl das Maß illegaler Migration laut Bundesinnenminister „immer noch beträchtlich“ ist. Ein politischer Lichtblick, zumindest für die Flüchtlingskrise, wäre Boris Palmer, der auch mehr könnte als Oberbürgermeister in Tübingen. Von dessen sachlich-souveränen Auftreten wird zum Beispiel in diesem Video abgelenkt, durch Einblendung größerformatiger Flüchtlingsbilder. Man kann sich fragen, was das soll. Es ist hilfreich, das gut vierminütige Video zweimal anzusehen, damit man sich beim zweiten Mal nur auf das konzentrieren kann, was er sagt. 


13.10.2017

Rhetorische Frage des Tages

 

"Es stellt sich die Frage, ob ein beträchtlicher Teil der Bevölkerung überhaupt realisiert, dass sich hier etwas ganz Entscheidendes schleichend verändert und dadurch die freiheitlichen Errungenschaften unserer westlichen Zivilisation langsam aber sicher flöten gehen. Der Auf-schrei müsste viel grösser sein, doch sorgen gewisse politische Kreise vehement dafür, dass die negativen Auswirkungen der Flüchtlingsströme um jeden Preis verschwiegen werden."

Markus Melzl, ehemaliger Kriminalkommissär, bei der Basler Zeitung 

Außerdem zum Thema Zuwanderung und Sicherheit: "Europa braucht verantwortliche Politik und keine Gesinnungsethik" von Bassam Tibi beim Cicero.


9.10.2017

Inklusion: Auf das Wie und Wo kommt es an

 

Wie so oft in diesen Tagen neigt die Bevölkerung zur Pflege des Alles-oder-Nichts-Prinzips. Was keinesfalls Ziel meines letzten Beitrags gewesen sein sollte: dem Inklusionsgedanken pauschal seine Berechtigung abzusprechen. 

Alles lesen...


5.10.2017

Erkenntnis des Tages

 

"Das moralische Dilemma der Flüchtlingspolitik ist nicht auflösbar." Boris Palmer: hier.


5.10.2017

Emigration als Politikum

 

Eben erfahren: Wolfgang Mayer hat am 2. Oktober seine letzte Reise angetreten. Einen Nachruf gibt es hier zu lesen. Der engagierte DDR-Bürgerrechtler betrieb die Homepage „Flucht und Ausreise“ unter dem Motto: „Muss die Ausreisebewegung nicht auch als Bürgerrechtsbewegung gewertet werden?“ In Bezug auf Hitlerdeutschland hatte Sebastian Haffner (†1999) einen ähnlichen Blick auf jene, die einer Diktatur ihre Anwesenheit verweigern. Unter dem Titel „Wir Emigranten“ sagte er später dem Stern: „Wir haben, immerhin, das bessere politische Urteil bewiesen, wir haben Weltkenntnis erworben; wir haben ein unbefangenes Verhältnis zur Außenwelt bewahrt; wir haben nichts zu verbergen oder zu bereuen; wir haben gelernt, wie Deutschland von außen aussieht, und können besser erkennen, wann es wieder zu entgleisen anfängt, und rechtzeitiger die Bremse ziehen.“

 

Im Februar 2017 stand im Manager Magazin: Nach Angaben der Beratungsgesellschaft New World Wealth haben 2016 rund 4.000 Millionäre Deutschland den Rücken gekehrt. Die Anzahl sei binnen Kurzem sprunghaft gestiegen: 2015 wanderten etwa 1.000 Millionäre aus Deutschland aus, in den Jahren zuvor lag die Anzahl im niedrigen dreistelligen Bereich. „Nach Ansicht der Studienautoren ist die Abwanderung besonders reicher Menschen aus einem Land ein alarmierendes Zeichen.“ Der starke Anstieg der Auswanderung reicher Menschen aus Deutschland hänge mit zunehmenden Spannungen in der Gesellschaft zusammen, wie sie auch in anderen europäischen Ländern zu beobachten seien.


21.9.2017

Aufruf des Tages

 

„Investieren Sie in kritische Querköpfe, die uns manchmal nerven, die aber oft den Finger in die Wunde legen…Stützen Sie den, der in der Stadtverwaltung aneckt, weil er immer kritische Fragen stellt…Und stützen Sie die Veröffentlichung eines Beitrags, den ein großer Anzeigenkunde mit Anzeigenboykott bestrafen könnte oder wird. Wir haben keinen Spielraum zum bangen Kompromiss. Die Zeiten sind zu ernst. Es geht um zu viel.“

Mathias Döpfner, Axel Springer SE, beim Verbandstreffen der Zeitungsverleger          Quelle


15.9.2017

Frage auf Abgeordnetenwatch an den sächsischen Innenminister

 

Sehr geehrter Herr Ulbig,

eine Großfamilie von 40 Irakern ist gerade von Schleusern nach Polen gebracht worden. Dort wollten die Leute offenbar nicht bleiben, sie machten sich nämlich auf den Fußweg nach Sachsen. Im weiteren Bericht der Welt unter dem Titel „Polizei greift 40 Iraker an deutsch-polnischer Grenze auf“ heißt es: „Nun klärt die Polizei ihre Identität.“ Daraufhin stellten einige Leser berechtigte Fragen – auch unter dem Aspekt, falls es nicht gelingen sollte, die Identität der Personen zu klären. Ich zitiere die Leserfragen: „Nun wurden sie aufgegriffen. Und nun? Illegaler Grenzübertritt - nichts passiert. Ausgewiesen? Nein. Verhaftet? Nein. Wozu eigentlich die Kontrollen? Wozu Grenzen?“ Und noch eine rhetorisch-ironische Frage: „Fehlt im Artikel nicht noch: Nach Prüfung der Aussagen zu ihrem Transportweg wurden die Aufgegriffenen umgehend an die polnischen Grenzbehörden übergeben, da sie über ein sicheres Drittland einreisten.“ Auch mich interessieren entsprechende Erläuterungen respektive Antworten zur Angelegenheit und wäre dankbar, wenn Sie uns weiterhelfen würden.


12.9.2017

Gespenstische Ignoranz

 

Nach dem gestrigen „Wohlfühl-TV mit der Kanzlerin“ bin ich geplättet angesichts der sturen Ahnungslosigkeit der brav klatschenden Zuschauer, die sich um die zunehmend gewalttätige Realität nicht sorgen wollen oder können. Die „verstörenden Vorfälle“ im Zug nach „Essen Original“ oder die jüngsten Vergewaltigungen in Leipzig, in München, in Riedering, in Winsen, in Niebüll, in Iserlohn, in Dortmund oder in Großhansdorf müssten in jedem gesund regierten Land dazu führen, die innere Sicherheit ganz oben auf die politische und mediale Agenda zu setzen; so lange, bis eine wirksame Handlungsstrategie umgesetzt wird. Statt-dessen wird so getan, als handle es sich um Einzelfälle, die sich auf einem anderen Planeten abspielen. Die Gewaltspirale wird aber nicht aufhören sich weiter zu drehen. Ganz im Gegenteil: Die Lage wird sich, angestachelt von dieser Täter provozierenden gespenstischen Ignoranz, rasant verschärfen. Noch in der nächsten Wahlperiode wird es deshalb zu unerträglichen Verwerfungen im Lande kommen, wenn nicht sofort damit begonnen wird zu erörtern, wie die – für zivilisierte Europäer ungewohnte – Brutalität einzudämmen ist.

 

Nachtrag: Zur Vergewaltigung in Riedering: „Wir haben heute im Kabinett auch über diesen Vorfall gesprochen“, sagte die Kanzlerin: „Wir müssen alles dafür tun, dass solche Verbrechen nicht mehr stattfinden.“ Beruhigender wäre gewesen: Wir tun alles dafür... 

 

Nachtrag vom 13.9.: "Die Zahl der Vergewaltigungen in Bayern ist im ersten Halbjahr sprunghaft angestiegen. Politik und Sicherheitsbehörden zeigen sich alarmiert"... mit konkreteren Handlungsvorschlägen des Landesinnenministers. Und beim BR liest man: Merkels Regierung werde jetzt "alles, aber auch alles Machbare" tun, "um Menschen das Gefühl und die Realität der Sicherheit zu geben". Innenminister Herrmann ließ verlauten: "Es ist ganz eindeutig, dass die Mehrzahl der zusätzlichen Tatverdächtigen eindeutig auch deutsche Tatverdächtige sind." Wer die sexuellen Übergriffe seit Monaten verfolgt, wird das nicht glauben können. Auch die Medien basteln schon mal Deutsche aus Marokkanern: "Vergewaltigungsvorwurf - drei Deutsche in Spanien festgenommen" titelte etwa die Welt Mitte August. Nur durch die Leserkommentare erfährt man die Wahrheit: "In der Online-Ausgabe der spanischen Zeitung 'El Pais' steht dieser Satz (ich zitiere wortwörtlich): 'Se trata de tres jovenes de nacionalidad alemana y origen marroqui.' Meine Spanischkenntnisse nach 37 Jahren in Spanien reichen aus, um zu übersetzen, dass die drei Männer die deutsche Staatsangehörigkeit besitzen und marokkanischer Herkunft sind.“  

 

Nachtrag vom 17.9.: 16-Jährige wird von zwei Afghanen vergewaltigt, die Vergewaltigung durch einen Dritten wurde nur verhindert, weil sie ein Augenzeuge störte. Nähere Details: "Bewohner und Geschäftsleute aus dem Bahnhofsumfeld sind auch zwei Tage nach der Tat noch geschockt von dem brutalen Vorfall." Die verzweifelten Schreie der 16-Jährigen hörte auch ein Wirt im rund 200 Meter entfernten Restaurant. Der örtliche Helferkeis Asyl lässt verlauten: „Warten wir erst einmal ab, was wirklich Sache ist.“ Weitere sexuelle Nötigungen/Vergewaltigungen unter anderem auf Pellworm, in Echterdingen und Stuttgart. In Bad Wörishofen zeigt ein Mann einer 81-Jährigen sein erigiertes Glied und verfolgt sie nackt bis in ein angrenzendes Grundstück. Hochbetagte Frauen auch Opfer in München

 

Nachtrag vom 19.9.: In Hamburg wird eine Joggerin vergewaltigt und in der Gießener Innenstadt eine 28-Jährige: "Die Frau war zu Fuß in Richtung Ludwigstraße unterwegs, als die männliche Person sie von hinten plötzlich packte und auf die andere Straßenseite zog. Vor einer Garage im Bereich der Hausnummer 18 forderte der Unbekannte von der Frau, sexuelle Handlungen an ihm vorzunehmen. Noch bevor es dazu kam, gelang es der 28-Jährigen, sich loszureißen. Der Täter konnte die Frau aber wieder einholen, schlug sie und zerrte sie an den Haaren in eine Einfahrt. Dort kam es dann zu einem sexuellen Übergriff."

 

Nachtrag vom 21.9.: Eine 23-Jährige aus Hamburg zeigt an, am Bramfelder See von fünf Männern umringt, zu Boden geworfen und sexuell genötigt worden zu sein (Abendblatt: "Opfer ist schwer traumatisiert"). In Mannheim wird eine 21-Jährige gepackt, in eine dunkle Ecke gezogen und vergewaltigt. In Cochem wird eine junge Niederländerin auf dem Campingplatz brutal überfallen und vergewaltigt.

 

Nachtrag vom 25.9.: Zwei Festnahmen nach sexuellem Missbrauch in Hamburg, in Hannover wird eine Frau auf einer öffentlichen Toilette vergewaltigt, in Tübingen zeigt eine 20-Jährige eine Vergewaltigung im Botanischen Garten an und in Goslar soll eine ehrenamtliche Flüchtlingshelferin vergewaltigt worden sein. Sexuelle Belästigungen unter anderem in Unna, in Lörrach, in Aulendorf, in Tholey und in Sillenbuch

 

Nachtrag vom 13.10.: Zivilfahnder bemerkten, wie drei Jugendliche zwei Mädchen bedrängten und in eine Straßenbahn verfolgten. „Als der 18-jährige Iraker sowie der 19-jährige Afghane und der 19-jährige Syrer die deutschen Mädchen weiter bedrängten und gegen ihren Willen anfassten, gingen die Polizisten dazwischen…Daraufhin bespuckten die Männer die Polizisten. Einer habe mit einem Gürtel auf einen der Beamten eingeschlagen und ihn mit einem Schlüsselbund beworfen.“ Der Polizist wurde im Krankenhaus versorgt. Nach dem Busausstieg trat einer der 19-Jährigen auf die Polizisten ein, „sodass sich diese in einen haltenden Linienbus zurückziehen mussten“. Die 19-Jährigen bewarfen dann den Bus mit Steinen, mindestens eine Scheibe der Haltestelle ging zu Bruch. Nach Ingewahrsamnahme und Rücksprache mit der Staatsanwaltschaft kamen die Männer wieder frei. „Gegen sie wird nun wegen des Verdachts der Körperverletzung, Sachbeschädigung, des Widerstandes gegen Vollstreckungsbeamte und Beleidigung mit Hochdruck ermittelt.“

 

Nachtrag vom 27.10.: In Enzweihingen muss eine 14-Jährige Folgendes erleben: "Plötzlich griff einer der Täter ihren Arm und hielt sie fest. Gleichzeitig deckte er mit seiner anderen Hand ihren Mund zu. Der zweite Täter begrapschte das Mädchen währenddessen."

 

Nachtrag vom 3.11.: Mann findet die Leiche seiner Frau mit entblößtem Unterkörper in der Feldmark, Kreis Segeberg, nachdem sie vom Spaziergang mit dem Hund nicht zurückkam.

Nachtrag: Der Ehemann soll jetzt der Täter sein. Der Fall wird nach merkwürdigen Widersprüchen und plötzlich gelöschten Medienberichten weiter beobachtet.  

Außerdem: In Hamburg-Harburg wird eine 27-jährige Joggerin von hinten gepackt und ins Gebüsch gezogen. Ein zweiter Mann kam hinzu. Auf Rufe eines Unbekannten ließen sie ab.


31.5.2017

Wer ist hier verfassungsfeindlich?

 

Bei einer Anhörung zu den Gesetzesinitiativen der Koalitionsfraktionen und des Bundesrates zum Ausschluss verfassungsfeindlicher Parteien von der staatlichen Finanzierung – auch das Grundgesetz soll dafür geändert werden – gab es hinreichend Kritik, am deutlichsten vom Dresdner Rechtsanwalt Johannes Lichdi: „Sollte der Gesetzgeber die vorgeschlagenen Verfassungsänderungen beschließen, würde er zudem ‚der Urteilskraft der Bürger und der Offenheit des politischen Willensbildungsprozesses sein Misstrauen erklären‘. Dies würde der Glaubwürdigkeit der Demokratie schweren Schaden zufügen“, zitieren ihn die Bundestagsnachrichten: „Eine von Staats wegen gelenkte Demokratie, in der bestimmte Ansichten bevorzugt oder benachteiligt werden, widerspricht fundamental dem freiheitlichen Geist des Grundgesetzes.“ Demnach müssten ja die Initiatoren dieser Gesetzesinitiativen selbst von der staatlichen Finanzierung ausgeschlossen werden.

 

Die Begleitgesetze zu den Gesetzentwürfen sind hier und dort einsehbar. 

 

Nachtrag vom 22.6.: Das Gesetz wurde heute mit den Stimmen von CDU/CSU und SPD sowie von Teilen der Linken beschlossen. Die Grünen stimmten dagegen.


15.3.2017

Journalistisches Glanzstück…

 

…in der Basler Zeitung, die lieber gar nicht sein will, als staatlich subventioniert. „Denn die Krise der Medien ist sicher um nichts größer als die Krise der Linken – Wer ist da wirklich in der Defensive?“ Ohnehin ist es einfacher, die Güte von Würsten zu kontrollieren als die Ausgewogenheit eines Journalisten und klar ist außerdem: „Wer miserabel schreibt, falsch berichtet, einseitig kommentiert“, der geht verdient unter. Nicht staatliche Kommissionen, sondern selbst entscheidende Leser schützen die Qualität der Presse. „Deshalb muss uns Journalisten, Chefredaktoren und Verlegern nichts mehr bedeuten als die Freiheit, uns abzubestellen.“ Eine reife Leistung, Chapeau!


22.2.2017

Motiv des Sexualverbrechers? 

 

Nun steht also fest, dass der dringend Tatverdächtige im Fall der getöteten Freiburger Studentin zur Tatzeit nicht 17, sondern mindestens 22 Jahre alt war. Im Dezember hat die Polizei Hussein K. öffentlich darum gebeten, sein Schweigen zu brechen: „Es wäre eine Entlastung für die Eltern der Getöteten“, da bis heute unklar ist, was wirklich geschah, in der Nacht auf den 16. Oktober. „Und vor allem, welches Motiv der Täter hatte.“ Und wenn es nun rein aus bösartigem, frauenverachtendem Sadismus heraus geschah? Dürfte das hierzu-lande in Betracht gezogen werden? Was wäre seine Aussage überhaupt wert, wo er die Behörden bereits schamlos in Bezug auf sein wahres Alter angelogen hat? Hussein K. jedenfalls schweigt weiterhin, die Bitte der Polizei scheint ihm sonst wo vorbei zu gehen. „Wegen Suizid-Gefahr ist er seit Dezember im Gefängniskrankenhaus Hohenasperg bei Ludwigsburg untergebracht“: Eine geschichtsträchtige „Festung mit prominenten Insassen“.

 

Nachtrag vom 30.3.: Hussein K. wird nach Jugendstrafrecht angeklagt trotz zweier von der Staatsanwaltschaft beauftragter Gutachten, die ein Alter von mindestens 22 bescheinigen. 

 

Nachtrag vom 17.7.: Der Prozess beginnt am 5. September vor der Jugendkammer des LG.

 

Nachtrag vom 5.9.: Als "einer der größten Prozesse der Nachkriegszeit in Freiburg" sieht die Badische Zeitung (BZ) den Prozessauftakt, bei dem Hussein K. seine Lüge bezüglich seines Alters zugab. Er war demnach bei seiner Einreise nach Deutschland 2015 nicht 16, sondern bereits 18 Jahre alt. Laut BZ-Gerichtsreporter ist der teilweise Ausschluss der Öffentlichkeit vom Gerichtsverfahren nicht plausibel.  

 

Nachtrag vom 11.9.: Der Täter gesteht die Tat detailliert vor Gericht. Bei der Welt heißt es: "Nach Aussage eines Kriminalbeamten…war die Vergewaltigung von Maria L. nicht das erste schwere Sexualdelikt von Hussein K. Einem Mitgefangenen in der JVA Freiburg soll K. gesagt haben, dass er im Iran ein zwölfjähriges Mädchen vergewaltigt habe…Diesem Mitgefangenen soll K. auch gesagt haben, dass er eigentlich schon 27 Jahre alt sei."

 

Nachtrag vom 26.10.: Die FAZ schrieb am 17.10.: "Etwa 2.800 Euro pro Flüchtling pro Monat bekamen die Pflegeeltern für die Pflege. 400 Euro Taschengeld zahlten sie Hussein aus." Am 26.10. schrieb die FAZ: "Für die Unterbringung von Hussein K. bei einer aus Afghanistan stammenden wohlhabenden Arztfamilie gab es gar keine Genehmigung." Im Fall Hussein K. könnten sogar 4.200 Euro pro Monat gezahlt worden sein, das Landratsamt Breisgau-Hochschwarzwald bestreitet das. Es habe zudem Abrechnungsfehler gegeben... 

 

Nachtrag vom 7.11.: Die Analyse eines Eckzahns hat ergeben, dass Hussein K. 25 Jahre alt ist. "Folgt das Gericht dieser Einschätzung, würde für den vor der Jugendkammer Angeklagten das Erwachsenenstrafrecht gelten. Ihm droht dann eine lebenslange Haft." Ein Leserkommentar dazu: "Ist derjenige, der die Einstufung als Jugendlicher vorgenommen hat, noch im Amt? Wenn ja, mit welchen beruflichen Konsequenzen hat er zu rechnen?"

 

Nachtrag vom 16.11.Ist Hussein K. gar nicht in Afghanistan geboren? Und war er bereits in Griechenland 26 Jahre alt? Siehe auch: "Für den Freiburger Sozialträger Wiese GmbH etwa, der die Unterbringung des vermeintlich minderjährigen Afghanen bei der 'Pflegefamilie' in die Wege geleitet hatte, könnte es bald unbequem werden. Die Staatsanwaltschaft ermittelt inzwischen wegen Betrugsverdachts gegen das Unternehmen."