Elpis hängt in der Luft. Schlimm ist das nicht, denn sie hängt dort an einer Luftwurzel. Alles lesen...

 

 Jeder ist einzigartig

Die Seite zur Verteidigung der Menschenrechtsidee 

*für individuelle Besonderheit unter der Prämisse einer Verantwortungskultur*  


14.12.2019

Geistliche Nahrung zum 3. Advent


13.12.2019

Merkwürdige Weihnachtsfeiern überall

 

In München organisiert der Kinderbeauftragte der Freien Wähler und Vorstand des Matrosen-chors eine Stripperin, die sich auf der Bühne komplett auszieht. "Selbst ihren 'Mini-Tanga' behielt sie nicht an ... Mehrere Chormitglieder hätten schließlich schockiert den Saal verlassen." Und ganz woanders, nämlich nördlich von Ramallah, lässt der palästinensische Ministerpräsident für eine Vorweihnachtszeremonie übermitteln: "Weihnachten ist ein palästinensischer Nationalfeiertag und Jesus war ein palästinensischer Guerillakämpfer ... Heute feiern wir in Birzeit und morgen in Jerusalem, der Hauptstadt des Staates Palästina nach seiner Befreiung von der Besatzung." Advent also als Kriegserklärung gegen die Besinnlichkeit, hier wie dort? 

 

Eine Klarstellung: "Adventszeit ist eh und je eine Zeit der Umkehr und der Buße. Dieser christliche Sinn des Advent wird heute häufig zugedeckt durch hektische Betriebsamkeit, durch das Vorverlagern weihnachtlicher Idylle in die Adventszeit, die biblisch keine Legitimation besitzt, durch Weihnachtsfeiern im Advent" oder durch wahnsinnigen Kaufrausch.



13.12.2019

Begrenzte Lebenserfahrung

 

Die Staatsanwaltschaft stufte den gewaltsamen Tod eines achtjährigen Jungen am Frankfurter Hauptbahnhof im Juli 2019 als Totschlag ein. Der „entsetzte“ Rechtsanwalt, der die Eltern vertritt, spricht klar von „heimtückischem Mord“. Die Verharmlosung geht in Augsburg weiter.

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12.12.2019

„Hybride Kriegsführung“ 

 

Nach „Fake News“ machen nun offenbar die Begriffe „Deep Fakes“ und „hybride Kriegsführung“ Karriere. 

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11.12.2019

Historiker im Dienst der Politik

 

Die NZZ befasste sich kürzlich mit politischer Instrumentalisierung von Historikern. „Verstehen“ sei früher die Maxime der Geschichtswissenschaftler gewesen. Und heute: „Seit geraumer Zeit beansprucht der Staat bei der moralischen und rechtlichen Beurteilung der Vergangenheit zunehmend die Dienste der Geschichtswissenschaft … und zwar mit klaren Positionsbezügen.“ Es würden gar „bestimmte Deutungen der Vergangenheit in Strafnormen festgeschrieben“. Diese Vermischung der Aufgabenfelder von Historikern, Politikern und Juristen passe zum Zeitgeist. Erfahrungsgemäß – das ist historisch gemeint – kommt dabei ganz und gar nichts Gutes heraus.


10.12.2019

Tag der Menschenrechte

 

Zum heutigen Internationalen Tag der Menschenrechte gibt es vor allem zu sagen: Wer erwachsenen Menschen von vornherein nicht zutraut Verantwortungssubjekt zu sein und ihnen in der Folge alles abnimmt, wer sie nicht als „Subjekte … möglicher Verbindlichkeiten respektiert“ oder wer menschenrechtswidriges Verhalten via Vergabe von Etiketten zu entschuldigen sucht, der hat auch vor dem grundlegenden Wesenszug der Menschenrechtserklärung keine Achtung.  


9.12.2019

1979 als Schlüsseljahr

 

Zum ausgehenden Jahr 2019 lohnt sich ein Rückblick darauf, was vor 40 Jahren geschah. 

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7.12.2019

Geistliche Nahrung zum 2. Advent…

 

…heute vor allem für jene, die es nicht gut getroffen haben, entweder mit ihrem originären Umfeld oder auch später im Leben;...

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6.12.2019

Linke Selbstbeschäftigung

 

Jetzt hat man akademischerseits sogar ein „Promotionskolleg rechtspopulistische Sozialpolitik und exkludierende Solidarität“ aus dem Boden gestampft, um auf der Frage herumzureiten, warum dem Linkspopulismus seine Wählerklientel davon läuft. Wer braucht so was?


5.12.2019

Zum „Recht auf Vergessen“ 

 

Rein aus Intuition heraus habe ich die Links zur aktuellen Causa „Recht auf Vergessen“ gesammelt. Es geht um folgende Beschlüsse des Bundesverfassungsgerichts (BVerfG): Recht auf Vergessen I: „Online-Pressearchive können zu Schutzvorkehrungen gegen die zeitlich unbegrenzte Verbreitung personenbezogener Berichte durch Suchmaschinen verpflichtet sein.“ 

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3.12.2019

Meinungstarif: Polizeiliches Großaufgebot

 

Bekanntlich gibt es hierzulande Ulknudeln, die behaupten, die Meinungsfreiheit sei überhaupt nicht gefährdet. Hierzu zwei aktuelle Beispiele: Alice Schwarzer sollte einen Vortrag an einer österreichischen Uni halten. „Studentinnen versuchten dies wegen angeblicher rassistischer Aussagen zu verhindern.“ Höhnisches Gelächter sei in eine minutenlange Schreitirade ausgeartet. Schwarzer dazu: „Auch in Berlin, Paris, London oder New York werden freiere Denker und Denkerinnen wie ich, die sich nicht im Rahmen einer sogenannten ‚politischen Korrektheit‘ bewegen, … von einer fanatisierten Minderheit niedergeschrien.“ Der zweite Fall: Thomas de Maizière holte in Göttingen einen Auftritt nach, den linke Aktivisten im Oktober verhindert hatten. „Um die Lesung des CDU-Politikers aus seinem Buch ‚Regieren‘ zu gewährleisten, zog die Polizei rund um das historische Rathaus ein Großaufgebot zusammen.“


2.12.2019

Söder: Wandel oder Taktik?

 

Bilder fürs Geschichtsarchiv: Ende November 2015 hat Markus Söder als berufenes Mitglied der bayerischen evangelischen Landessynode: so dort hospitiert

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28.11.2019

E-Mail an die Israelische Botschaft in Berlin

 

Sehr geehrter Herr Issacharoff, zum wiederholten Male wird hierzulande von Seiten derer, die Seenotretter im Mittelmeer aktiv beim Transport von Migranten nach Europa unterstützen, der Holocaust bemüht. Aktuell ging damit wieder ein Vertreter der Evangelischen Kirche an die Öffentlichkeit: „Die Seenotretter im Mittelmeer stehen in der Tradition von Menschen, die in der Nazi-Zeit Juden vor dem Tod in Vernichtungslagern bewahrten.“ Es wäre für mich von großem Interesse zu erfahren, was Sie als Botschafter des Staates Israel von diesem Vergleich halten. Ich erhoffe mir damit auch eine Argumentationshilfe zu den Fragen: Sollte man die Shoah überhaupt für Vergleiche jedweder Art bemühen? Oder geht damit eine Verharmlosung des Holocaust einher? Falls ja: Sollten entsprechende Äußerungen strafrechtliche Relevanz haben? Falls Sie sich öffentlich dazu äußern können, würde ich mich über eine Antwort sehr freuen.

 

Die flotte Antwort

 

Shalom, 

jede Art von Vergleichen mit der Shoa sind grundsätzlich abzulehnen.

Mit freundlichen Grüßen בברכה Ihre Abt. Öffentlichkeitsarbeit


25.11.2019

Sollen Bürger ZDF-Haushaltslöcher stopfen?

 

Die Sache verdient nochmal eine eigene Betrachtung: Die Singvögel beim öffentlich-rechtlichen Rundfunk stecken sich das zwangseingetriebene Geld der Bürger in einem Ausmaß in die Tasche, dass nun selbst die Finanzkommission die Gelder für den Personalaufwand kürzen will. 

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23.11.2019

Mensch-Computer-Interaktion

 

In Hamburg gibt es seit wenigen Jahren den Studiengang „Mensch-Computer-Interaktion“. Das neue Forschungs- und Berufsfeld bringt Perspektiven von Informatik, Psychologie, Pädagogik, Linguistik und Design zusammen. Es gibt einen interessanten Vortrag dazu.

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22.11.2019

Wer macht die Politik?

 

Die Mixtur aus Medien & Politik ist virulent. Im Zuge der Verschiebung von Legitimitäten sollten neu entstehende Netzwerke im Bereich Medien & Dritter Sektor klarer im Fokus stehen. 

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21.11.2019

Schmankerl des Tages

 

"Wäre er nicht Außenminister, sondern Frühstücks-Ei, würde man ihn wohl der Güteklasse B zuordnen: Dutzendware aus der Legebatterie der Parteipolitik." Gabor Steingart zu Heiko Maas


12.11.2019

Kritik am nautischen EKD-Aktivismus

 

Auch bei der diesjährigen EKD-Synode geht es dem Ratsvorsitzenden Heinrich Bedford-Strohm um die geplante Versteigerung der „Poseidon“, das zu einem Rettungsschiff umgebaut und von der Organisation „Sea Watch“ betrieben werden soll. Die FAZ outet jetzt: 

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12.11.2019

Zur Hierarchie geschützter Lebensräume

 

Wieder mal eine Warnung, die verpuffen wird wie etliche andere auch: „Der CDU-Bundestags-abgeordnete Christoph de Vries sagte, um das ‚Versprechen von der Begrenzung der Migration dauerhaft einzulösen‘, müsse die Bundesregierung ‚frühzeitig auf Alarmsignale reagieren‘.“

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9.11.2019

„Kein gemeinsames Narrativ“

 

Westeuropa steht an der Spitze der Entwicklung: Das ist kein gemeinsames Narrativ, konstatierte kürzlich das Psychologie Magazin. Welche Kriterien können überhaupt dafür herangezogen werden? Wie passt es zusammen, dass die Marke „Made in Germany“ einen Imageverlust erlitt, Deutschland als immer ungerechteres Land empfunden wird und das Land dennoch in der Liste der glücklichsten Länder nach oben kam? Wer sich differenziert mit Kulturalisierungsformen und der „eigenen sozialen Logik der Singularitäten“ befassen will, findet den Text hier.


7.11.2019

Feststellung des Tages

 

„Ein souveräner Staat müsse in der Lage sein, seine Grenzen zu schützen.“ 

Jan Hamacek, sozialdemokratischer Innenminister im tschechischen Parlament     Quelle: DWN


6.11.2019

Meinungsfreiheit gesichert!

 

Nach einer Zeit der Irrung und Wirrung ist endlich wieder Besonnenheit eingekehrt. „Ich ermuntere jeden, seine oder ihre Meinung zu sagen“, kann man sich jetzt auf die Bundes-kanzlerin berufen. Bestehende Gesetze und Anordnungen, die Sorge bezüglich einer Einengung des Meinungskorridors begründeten, dürfen ergo mit dem Label „Symbolpolitik“ versehen und frohgemut ad acta gelegt werden. Sollten trotzdem noch sinnverdrehende Unterstellungen auf eine Meinungsäußerung hin erfolgen, dann kann auch die Argumentation von Ferda Ataman von den „Neuen deutschen Medienmacher*innen“ dienlich sein: „Der Absender bestimmt“, wie die Wortwahl gemeint ist. „So handhaben wir das in Deutschland immer.“ 


25.10.2019

Verengte Meinungskorridore

 

ARD-Moderatoren wie Georg Restle halten es für „aberwitzig, in diesem Land von Meinungskorridoren zu reden“ – trotz der jüngsten Ausschreitungen an der Hamburger Uni...

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10.10.2019

„Sind wir noch brauchbar?“

 

Mit dem schlimmen, tödlichen Anschlag eines Neonazis in Halle kommt also nun ein weiteres Täterspektrum zur ohnehin schon fragilen Sicherheitslage hinzu. Der Trauer über die arglosen Opfer und ihrer Angehörigen sowie der Aufarbeitung der Tat wird öffentlich gebührend Raum geboten werden. Es sollen an dieser Stelle lediglich ein paar Aspekte beleuchtet sein.

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9.10.2019

Aussteiger Macron?

 

Europapolitik könnte endlich interessant werden. Der autoritäre, alles erstickende deutsch-französische Dominanzblock scheint nämlich auseinanderzubröseln. 

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30.9.2019

Österreich: Historischer Sieg

 

Sebastian Kurz hat mit der ÖVP bei der Nationalratswahl einen triumphalen Sieg eingefahren: 

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18.7.2019

Internet: Überarbeitung der Haftungsregeln

 

Das deutsche Bundesjustizministerium beginnt mit der Umsetzung der EU-Urheberrichtlinie...

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10.7.2019

Susannas Mörder legt Revision ein: Dokumentation


14.6.2019

Ausstellung zur Vollverschleierung

 

Über den „Feldzug gegen Terre des Femmes“ nach deren Kritik an der „Kopftuch-Konferenz“ an der Goethe-Uni findet sich auf dieser Seite eine Dokumentation. Unter dem Motto „Munaqabba – über Frauen mit Vollverschleierung in Deutschland“ startet nun eine Ausstellung in Köln. 

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6.6.2019

Unterrichtung zur Vielehe 

 

Ausländer, die mit mehr als einer Person verheiratet sind, sollen nach dem Willen des Bundesrates vom Erwerb der deutschen Staatsbürgerschaft ausgeschlossen werden. 

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26.4.2019

Ungeklärte Legitimitäten

 

Legitimitäten tauchen immer öfter plötzlich wie aus dem Nichts auf, ohne jemals diskursiv fest-gestellt worden zu sein. Die „Stiftung Neue Verantwortung“ sucht gerade eine „Studentische Hilfskraft im Themenfeld Algorithmen und Künstliche Intelligenz“. In der Ausschreibung heißt es zu den algorithmischen Entscheidungssystemen, welche die Gesellschaft vor rechtliche und ethische Fragen stellt: „Umso wichtiger ist es, … Kontrolle von algorithmischen Entscheidungs-systemen sicherzustellen.“ Ob nun diese Stiftung oder der Staat die Kontrolle von Algorithmen übernimmt: In einer demokratischen Gesellschaft gehörte vorerst erörtert, wer für eine solch weitreichende Kontrollmacht legitimiert sein soll. Letztlich geht es dabei nämlich auch um die Lenkung sozialer und zwischenmenschlicher Kontexte, wie etwa dieses Video verdeutlicht. 

 

Nachtrag vom 10.7.: "Die Bundesregierung hat im Herbst 2018 eine Datenethikkommission eingesetzt, die binnen eines Jahres ethische Maßstäbe entwickeln sowie konkrete Regulierungs-optionen in den Bereichen Umgang mit Daten, Algorithmen-basierte Entscheidungen und Künstliche Intelligenz vorschlagen soll..." (und zu Aussagen der Bundesjustizministerin)


21.1.2019

Späte Einsicht des Tages

 

Die deutsche Flüchtlingspolitik war "im Nachhinein nicht klug". Sie sei der Hauptgrund für die politische Spaltung Europas. "Vor allem in der Flüchtlingspolitik ist es uns nicht rechtzeitig gelungen, in der weltweiten Kommunikation die Balance zwischen Hilfsbereitschaft und der Begrenztheit unserer Mittel herzustellen." Bundestagspräsident Wolfgang Schäuble

 

Nachtrag vom 15.5.Siehe auch Historiker Heinrich August Winkler: "Wie Merkels Flüchtlingspolitik gegen ein fundamentales Demokratiegebot verstieß."


5.12.2018

Gewissenlose Problemverschiebung

 

Momentan bin ich sprachlos ob der fahrlässigen Verschiebung tatsächlicher Gefahrenlagen mit dem einzigen Ziel, die Westen der Verantwortlichen in Medien und Politik täglich reinzuwaschen und gleichzeitig jetzt schon ein Sündenbockprofil für zu erwartende Unruhen in die Köpfe der Bevölkerung zu hämmern. Menschen mit der Fähigkeit, so was zu betreiben, sei es als Initiatoren oder als Mitläufer, erschrecken in ihrer eiskalten Funktionalität. Es sind weder Gutmenschen noch Ideologen, sondern Karrieristen von jener Sorte, wie sie sich regelmäßig diktatorischen Episoden andienten und zwar ganz gleich welchen Labels. Das Verhältnis entspricht der „politischen drift“, die der Schweizer Pfarrer Kurt Marti (†2017) in seinem Gedicht festhielt: „meistens weiß die linke was die rechte und die rechte was die linke tut – weil die linke immer rechter und die rechte immer linker – bis die linke schließlich rechter als die rechte links.“ 


31.8.2018

Leserkommentar des Tages

 

"Bis vor wenigen Jahren gab es in unseren Städten eine lebendige, unterm Strich positive multikulturelle Mischung. Nun ist die Zusammensetzung der Bevölkerung gekippt durch zu viel Immigration von oft problematischen Personengruppen. Die Atmosphäre der Städte hat sich zum Düsteren verändert, so viel ist kaputt gegangen." Meinung zu diesem ausgewogenen Beitrag 


9.2.2018

Verspätete Einsicht der Woche

 

"So langsam kommen uns in der Redaktion die Gewissheiten abhanden. Hat Merkel damals die richtige Entscheidung getroffen?" Eine Lokalredakteurin gegenüber der NZZ