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Autorin

 

Einstellung

 

Ankommen muss ich jedenfalls nirgendwo; ich habe auch nie verstanden wozu. Auf dem Weg zu sein bedeutet in der Konsequenz, dass ich eine Gruppenzugehörigkeit gleich welcher Richtung nicht entwickeln kann. Demzufolge habe ich weder ein geschlossenes Weltbild noch eine abgeschlossene Meinung zu allen Sachverhalten. Letzteres betrifft vor allem schwierige Themen, bei denen etwa Grundrechte konkurrierend gegenüber stehen. Solche Situationen erfordern Abwägungsprozesse, die eigentlich unter Einbeziehung aller Meinungen erfolgen sollten. Das könnte eine intellektuell wie emotional spannende Herausforderung sein. Deshalb bin ich auch für Vielfalt in der Gesellschaft. Diese kann natürlich nur sein, wenn sich Eigenes, im breiteren Umfang von mir aus auch Leitkultur genannt, entfalten darf, um als Reibungssujet zu fungieren.

 

Offenbar ist es aber unerwünscht, Eigenes zu entwickeln – so jedenfalls suggerieren es etliche Medien. Von „Wir“ ist ständig die Rede und wer heute eine unpopuläre Ansicht äußert, kann sich vor einer Rufschädigung nicht sicher sein. Es brauchte zuallererst einen gesellschaftlichen Widerstand gegen diese Unterstellungskultur, damit Dialoge wieder möglich werden. Der schlechte Witz in der heutigen Zeit ist, dass dort, wo am lautesten nach bunter Vielfalt gerufen alles dafür getan wird, damit sie nicht zustande kommt. Denn natürlich sind auch konservative und andere derzeit öffentlich geschmähte Einstellungen Teile der bunten Vielfalt einer Bevölkerung. Wer das nicht akzeptieren kann, ist einfältig.

Ein häufig anzutreffender Widerspruch der gängigen Vielfaltrhetorik manifestiert sich im Überstülpen von Charaktereigenschaften auf alle Personen einer bestimmten Gruppe, Denkrichtung oder Bewegung - dabei ist es ein typisches Merkmal von Diskriminierung, Menschen ausschließlich über eine Gruppenzugehörigkeit zu beurteilen, anstatt ihre individuellen Eigenschaften zu sehen. Letztlich ist das eine Missachtung des Würdeverständnisses in der Allgemeinen Erklärung der Menschenrechte.

 

Insgesamt bin ich ganzheitlich orientiert und nehme mir daher die Freiheit heraus, mich auch der Religion in ihrem eigentlichen Sinne – Rückbesinnung auf Ungreifbares – zu widmen. Das bereichert ungemein, ist nur leider in den Kirchen kaum noch anzutreffen. Aber das letzte Wort ist ja noch nicht gesprochen. Ansonsten glaube ich: Jeder Mensch hat eine Aufgabe, die nur er mit seiner individuellen Ausrüstung erfüllen kann. Diese gilt es herauszufinden. Würde dies jeder tun, dann wäre das Fazit: Niemand ist ersetzbar.

 

Berufliches

 

Berufserfahrung habe ich in den Bereichen Sozialpädagogik (Studium in Siegen), Redaktion (Volontariat in Karlsruhe), Politik (Referentin für Behindertenpolitik in Berlin) und Dienstleistung (im In- und Ausland). Außerdem nahm ich ein Jahr lang an einem Studium zur Menschenrechtspolitik in Berlin teil, wo ich mich für das Thema erwärmte. Ich bereue es keine Sekunde, mit dem Wechsel der dortigen Studienleitung und dem damit verbundenen Einzug ideologischer Bevormundung vorzeitig ausgestiegen zu sein.  Derzeit bin ich wieder in der Sozialpädagogik unterwegs im schönen Hamburg und Umgebung. 

Nachtrag: Meine Einstellung zu zwei umstrittenen Themen:

 

Mein Zugang zu Religion ist undogmatisch, trotzdem schätzte ich bis vor einiger Zeit die Kirchen als Gegengewicht zum Zeitgeist. Meiner Beobachtung nach wird diese wesentliche Funktion der Kirchen bald obsolet: durch unkritische Anpassung an den Zeitgeist. Das hindert mich nicht daran, der Diffamierung von (christlicher) Religion zu widersprechen. Warum? Weil der offensive Versuch, die Bevölkerung vom Christentum zu distanzieren, Merkmal sowohl der DDR- als auch der Nazidiktatur gewesen ist. Da die Ernennung eines Bischofs von der Zustimmung der Landesregierung abhängt (bestehen politische Bedenken?) und dieser auch noch einen Treueeid vor dem Ministerpräsidium leisten muss, bin ich für eine konsequente Trennung von Kirche und Staat. 

 

Und: Sexualaufklärung ist natürlich richtig und wichtig. Die Autorin ist aber nicht der Ansicht, schon im Kindergarten müssten sexuelle Identitäten inklusive praktischer Umsetzung besprochen werden, wie in diversen Bildungsplänen beabsichtigt. Religion auf Teufel komm raus in die Privatsphäre zu verbannen und parallel Sexualität in breiter Öffentlichkeit als einzige Seligmachung zu glorifizieren ist eine gesetzte Vorgabe von Meinungsmachern, die nicht nur diktieren wollen, welchen Wichtigkeitsgrad die Sexualität im eigenen Leben zu haben hat, sondern auch außer Acht lassen oder aber beabsichtigen, dass pädophile Strukturen unterfüttert werden. Im Übrigen wurde der Fortschritt in punkto Aufklärung bereits im vergangenen Jahrhundert vollzogen. Der heutige Umgang damit ist rückschrittlich, wie eine Lobbygruppe selbst zugibt mit ihrem Motto: Wir Menschen seien nicht die Krone der Schöpfung, sondern die Neandertaler von morgen.

Beschränkte Aussichten...