Stets am 7. April wird seit 1954 der Weltgesundheitstag begangen. Die jeweiligen Mottos stehen dort.


26.3.2021

Kurzsichtige Impfpolitik  

 

Besonnenen Leuten hat es vor der aktionistischen Impfkampagne schon von Anfang an gegraust. Nicht zuletzt waren es auch historische Gründe, die zu den wohlaustarierten Standards bei der Impfstoffentwicklung führten – die jetzt mir nichts, dir nichts über den Haufen geschmissen werden, indem man einfach via Notfallzulassung drauf los impft und im Rausch der Tabubrüche selbst Kinder einbeziehen will! Vorsicht anmahnende Appelle wie etwa der von MEZIS oder Stimmen einzelner Kritiker hatten bislang äußerst ungleiche Chancen, Gehör zu finden.   

 

Jetzt scheinen allerdings ungemütliche Zeiten anzubrechen für jene maßlosen Impf-Aktivisten. Die Physikerin Viola Priesemann vom Max-Planck-Institut ist nämlich – jedenfalls bis dato – gern zitierte und für Talkshows häufig eingeladene Bestätigerin der Corona-Politik. Aktuell warnt sie vor neuen Coronavirus-Varianten, „die Impfungen hinfällig machen oder ihre Wirkung reduzieren könnten … Escape-Varianten entwickelten sich dort, wo viele Menschen schon geimpft seien, erklärte Priesemann. Es handle sich um Viren, die es schafften den Immunschutz der Impfung zu umgehen … Wenn viele geimpft seien und es gleichzeitig eine hohe Inzidenz gebe, ‚dann züchten wir uns hier in Deutschland diese Escape-Varianten‘.“ Was das in der Praxis bedeutet und welche Konsequenzen vernünftigerweise – schon längst – daraus hätten gezogen werden sollen, formuliert ein Arzt unmissverständlich in diesem Beitrag. Man darf gespannt sein, welche hirnakrobatischen Wendungen Printmedien und Fernsehen nun unternehmen, um ihren verantwortungslosen Aktivismus in Sachen Corona-Impfung nicht zugeben zu müssen.

 

Bezeichnend im Kontext ist auch das: Im März ging eine Anfrage an das Portal „Frag den Staat“ ein, die mit Frist zum 20. April beantwortet werden müsste. Nur zwei Tage nach Eingang war die Anfrage nur noch im Google-Cache einsehbar, sie wurde also quasi entsorgt. Es ging darin um die Warnung des international anerkannten Impfstoffentwicklers Geert Vanden Bossche (hier im Video), zu dessen Aussage es dort eine Übersetzung zu lesen gibt. Der Text der Anfrage bei „Frag den Staat“: „Was sagt das Bundesministerium für Gesundheit zum eindringlichen Appell von Geert Vanden Bossche - ehemaliger Bill and Melinda Gates Foundation Senior Program Officer für Vakzin-Entdeckung und ehemaliger Leiter der Impfstoffentwicklungsabteilung, also einem Experten der Impfstoffforschung vom 16.03.21: ‚Covid-19-Impfstoffe sollten niemals während einer Pandemie für Massenimpfungen verwendet werden.‘ Er sagt u.a. ‚Was wir jetzt tun ist, dass wir tatsächlich diesem Virus nachjagen und das Virus wird zunehmend ansteckender. … dies ist eine Situation, die völlig, völlig, völlig außer Kontrolle ist‘.“ Ein Screenshot vom Cache ist erstellt, für den Fall, dass der Text auch dort verschwindet. Der Ursprungslink: https://fragdenstaat.de/anfrage/corona-impfung-in-der-pandemie/ 

 

Dokumentation zur Corona-Impfpolitik: an dieser Stelle

 

Nachtrag vom 27.3.: Eine Gegenmeinung zur Theorie der Immunflucht steht zum Beispiel hier.

Eine Rezension eines Buchs des Wissenschaftspublizisten ist beim Freitag zu lesen.


6.2.2021

Undurchsichtiges Konglomerat

 

Das ist kurios: Im Artikel „Corona-Tote: Blick hinter die Kulissen“ ist auf einen Beitrag der Tagesschau vom 18. November 2019 über „Mehr Tote durch resistente Keime“ verwiesen, der bereits nur noch im Google-Cache erreichbar war. Aber zumindest vollständig. Nunmehr fehlt die EU-Länder vergleichende Tabelle zu den „Infektionen und Todesfällen durch antibiotikaresistente Bakterien 2015“. Der Rest vom Beitrag steht bis dato noch, inklusive der Quellenangabe unter der (jetzt entfernten) Tabelle. Zitat aus dem Artikel zu den Corona-Toten bezüglich der Tabelle: „Was sofort ins Auge sticht ist die weit abgeschlagene Spitzenposition von Italien: Infiziert waren allein 2015 laut Quelle 201.584 Personen, 10.762 starben daran. Im sechsstelligen Bereich befand sich im selben Jahr nur noch Frankreich … Auf Platz 3 kommt Deutschland mit 54.509 Infektionen und 2.363 Toten, kurz dahinter Großbritannien … Sehr merkwürdig, was die Tagesschau im Anschluss dann folgert: ‚Mit Abstand am stärksten betroffen sind Italien und Griechenland.‘ Zum Vergleich: Griechenland steht in der Tabelle mit nur 18.472 Infektionen und 1.626 Toten. (!)“ Die komplett falsche Schlussfolgerung zu Griechenland – man fragt sich was das soll – steht immer noch im Text, ohne Tabelle ist das jetzt nur nicht mehr falsifizierbar. Vorsorglich erstellte Screenshots der Tabelle stehen am Ende dieses Textes. 

 

Die seltsame Aktion der ARD spornt dazu an, sich nochmals mit den resistenten Keimen zu befassen. Die FDP im Bundestag hat gerade einen Antrag eingebracht zur Bekämpfung von multiresistenten Keimen in Entwicklungsländern. Die Keime sind inzwischen vielfach antibiotikaresistent. Die Welternährungsorganisation warnte bereits: Antibiotikaresistenz von Bakterien könnte für die Menschheit potentiell noch gefährlicher sein, als Covid-19. „Die Corona- Pandemie begünstigt die Entstehung und Ausbreitung antimikrobiellen Resistenzen zusätzlich, da an Covid-19 Erkrankte häufig Antibiotika erhalten, um parallel ablaufende Infektionen zu vermeiden.“ An den Folgen resistenter Keime sterben weltweit, unter anderem durch unbehandelbar gewordene Atemwegserkrankungen, jährlich etwa 700.000 Menschen. Bis 2050 könne sich die Sterblichkeit auf bis zu 10 Millionen Menschen pro Jahr steigern. Zum Vergleich: Die Zahl der Todesopfer in Zusammenhang (!) mit dem Coronavirus stieg bis 5. Februar 2021 auf rund 2,28 Millionen Fälle. Ein italienischer Bericht vom letzten Dezember ergänzt: Beim Kongresses der Italienischen Gesellschaft für Infektions- und Tropenkrankheiten (Simit) stellte man fest, dass Covid, etwa durch Überfüllung der Krankenhäuser und dort insbesondere auf Intensivstationen, zur zunehmenden Verbreitung resistenter Krankenhauskeime geführt hat. Der Präsident des Simit-Kongresses: „Diese Zunahme bringt uns zurück zum dringlichsten Thema der Infektiologie vor der Pandemie, den multiresistenten Bakterien.“ In Europa belaufe sich die Zahl der Todesfälle infolge von Infektionen mit multiresistenten Keimen auf jährlich über 33.000: „Ein signifikanter Anteil, etwa 10-11 Tausend Fälle, treten in Italien auf. Italien gehört zu den Ländern, in denen das Phänomen am stärksten ausgeprägt ist.“ 

 

Es gibt übrigens nicht nur multiresistente, sondern auch extrem resistente Keime. „Die am schnellsten wachsende Infektionsgefahr in Europa heißt Klebsiella pneumoniae. Die Bakterienart ist sogar gegen Reserveantibiotika resistent“, schrieb im Juli 2019 der Tagesspiegel. Es sind Bakterien, die in Krankenhäusern grassieren und etwa Lungenentzündungen auslösen. Von 2007 bis 2015 stieg die Zahl der Todesfälle um das Sechsfache. „Besonders häufig treten solche Erreger in Südeuropa auf, wo besonders oft Reserveantibiotika verordnet werden.“ Das Helmholtz Zentrum für Infektionsforschung dazu: „Besonders erschreckend: Die Mediziner entdeckten den Erreger auch in Beatmungsgeräten, die mehrmals desinfiziert worden waren. Offensichtlich nicht gründlich genug, für das extrem robuste Bakterium. Seine Widerstands-fähigkeit, schnelle Vermehrungsfähigkeit und Resistenz gegenüber Antibiotika machen Klebsiella pneumoniae zum Albtraum aller Mediziner in Krankenhäusern … Auch Blutver-giftungen und Wundinfektionen können ihren Ursprung in einer Klebsiellen-Infektion haben.“ 

 

Pilze gehören ebenfalls zu den Krankenhauskeimen. Interessant, was Spektrum im Mai 2019 dazu berichtete: „Einer der gefährlichsten Pilze - Wie aus dem Nichts ist vor wenigen Jahren der Krankenhauskeim Candida auris aufgetaucht. Seitdem sorgt er weltweit für Beunruhigung: Er lässt sich kaum entfernen, gängige Medikamente gegen ihn schlagen oft nicht an. In manchen Fällen kann man den Erreger sogar überhaupt nicht mehr bekämpfen.“ Bei einem Ausbruch kann es notwendig werden, Intensivstationen für mehrere Tage lang abzuriegeln. Candida auris ist ein mikroskopisch winziger Hefepilz, der auch eine Blutvergiftung bewirken kann. Gelangt der Pilz in die Blutbahn, dann kann das multiples Organversagen zur Folge haben. „Weltweit taucht der Pilz seit ein paar Jahren in immer mehr Krankenhäusern auf … Bislang ist nicht bekannt, woher der Pilz eigentlich stammt … Dass er so lange im Verborgenen blieb, ist nicht verwunderlich: Lange Zeit wurde Candida auris im Labor mit anderen Candida-Arten verwechselt. Auch heute noch wird er nur mit modernen Analysegeräten eindeutig identifiziert.“ Der zähe Pilz kann bis zu sieben Monate auf Oberflächen überdauern. „Normale Reinigungsmittel machen ihm nichts aus … Gesunde Menschen sind durch Candida auris nicht gefährdet. Sitzt der Pilz nur auf der Haut oder der Schleimhaut, zeigen sich ebenfalls keine Symptome, doch können ihn die Betroffenen so weitergeben.“ Fatal aber bei älteren und immunschwachen Patienten. „Verschiedene Berichte aus Krankenhäusern legen nahe, dass ein Drittel bis 72 Prozent aller infizierten Patienten innerhalb eines Monats sterben – ob der Pilz den Tod direkt verursacht, ist jedoch nicht klar.“ 

 

In einem Apotheken-Portal hieß es kurz zuvor: „Candidas auris verbreitete sich in den vergangenen zehn Jahren weltweit rasant … Vor allem in Krankenhäusern und Pflegeeinrichtungen kann sich der Pilz rasend verbreiten – und ist kaum auszumerzen.“ Fast die Hälfte der Infizierten stürbe innerhalb von 90 Tagen. Der „Killerpilz“ befalle hauptsächlich Schwerkranke und Menschen mit schwachem Immunsystem. Eine Erfahrung im Mount Sinai Hospital in New York, wo ein Patient am Pilzbefall starb: „Daraufhin untersuchte man das Zimmer, in dem der Patient lag. ‚Alles wurde positiv getestet – die Wände, das Bett, die Türen, die Vorhänge, die Telefone, das Waschbecken, die Matratze, das Bettgestell, die Lüftungsschächte, die Jalousien, die Decke, einfach alles in dem Raum war positiv‘, erinnert sich der Leiter des Krankenhauses. Am Ende mussten die Decke und der Boden des Zimmers herausgerissen werden, um den Pilzbefall zu stoppen.“ (!) Das Portal warnt: „Die Fälle aus den USA und Großbritannien geben eine Vorahnung, was auch deutsche Kliniken und Praxen erwarten könnte. Dabei mahnen Experten, jetzt schon Maßnahmen zu ergreifen, um der Ausbreitung von Candidas auris zu gebieten, bevor es zu spät ist.“  

 

Wir haben also resistente Keime, die Atemwegserkrankungen provozieren, Bakterien, die schon mal Lungenentzündung oder Blutvergiftung auslösen und gerne hartnäckig auf Beatmungsgeräten verweilen. Und wir haben schwer identifizierbare Pilze, die Blutvergiftung und multiples Organversagen bewirken können. Warum jetzt die Sepsis-Stiftung einen unbedingten Zusammenhang zwischen Covid-19 und einer Blutvergiftung (Sepsis) belegt wissen will ist im Rahmen dieser Hintergrundinformationen ebenso fragwürdig wie die behauptete „Klarheit“ einer Studie am Regensburger Uniklinikum: „Wir haben acht Patienten obduziert. Sieben davon sind sicher an Corona verstorben und eine Patientin ist mit Corona verstorben“, sagt die Pathologin. Die häufigste Todesursache sei ein multiples Organversagen. „Alle waren zuvor lange am Uniklinikum beatmet worden.“ Überrascht ist die Oberärztin vor allem deswegen: „Neben schweren Lungenveränderungen konnte sie bei der Hälfte der Gestorbenen eine Pilzinfektion als Auslöser des Organversagens ausmachen, die in Folge der Corona-Infektion aufgetreten sei. Das gehäufte Auftreten dieses Befundes habe am Uniklinikum bereits Auswirkungen auf die Behandlung von Corona-Patienten.“ Pilz-Infektion in Folge von Corona? Warum nicht Organversagen in Folge einer Pilz-Infektion? Soll hier was vertuscht werden?

 

Nachtrag vom 6.2.: "In bayerischer Klinik mit Corona infiziert? Wohl mehrere Tote: Angehörige mit schweren Vorwürfen ... Die 80-Jährige war Anfang Januar ins Friedberger Krankenhaus gekommen - mit Herzproblemen wie sich später herausstellte. Der Corona-Schnelltest in der Notaufnahme war negativ ... Wie der BR berichtet, erholte sie sich rasch und wurde am 19. Januar entlassen - vier Tage später war sie tot." Anschließend war der Corona-Test positiv. (?)

 

Es folgt die von der Tagesschau aus ihrem Beitrag heraus gelöschte Tabelle:


9.1.2021

Prioritäten hinter der Kulisse

 

Nach einer gefühlten Ewigkeit hat die Bundesregierung endlich ein Förderprogramm zur Entwicklung von Medikamenten gegen Covid-19 vorgestellt. „Es hat einen Umfang von 50 Millionen Euro.“ Geradezu niedlich angesichts der 750 Millionen, die man zum Beispiel in das Sonderprogramm zur Erforschung und Herstellung eines Impfstoffes gegen Covid-19 in Deutschland „auf der Basis einer Meilensteinplanung“ – deshalb nicht rückzahlbar – investierte. Und nur ein konkretes Beispiel: Das Biotechnologie-Unternehmen Curevac bekam von der Regierung im Juni 2020 rund 300 Millionen Euro – nur dieses eine Unternehmen und nur in diesem Zeitraum. Hernach flossen noch viele weitere hundert Millionen in die Impfstoffentwicklung. Schon einen Monat später hieß es: „Bundesregierung verdreifacht Fördermittel für Corona-Forschung.“ Inwiefern die Erwartung neuer Medikamente gegen Covid-19 für 2021 zutreffend ist wird sich zeigen. Es wäre nebenbei sicherlich interessant zu erfahren, welcher Anteil der 6,15 Milliarden Euro beim internationalen Spendenmarathon, der offiziell sowohl für Impfstoffe als auch für Behandlungen gegen Covid-19 stattfand, der Entwicklung von Medikamenten zuteilwurde. Übrigens: Knapp 5,3 Milliarden Euro der zusammengeworbenen Mittel steuerten allein die EU-Kommission und Deutschland bei. 

 

Der Jahrzehnte andauernde Pflegenotstand wäre unter Zuhilfenahme solch schwindelerregender Summen längst behoben. Ein nicht weg zu argumentierender Beweis für die eher gleichgültige Haltung gegenüber den Anliegen der Betroffenen. Aktuell bestätigt das auch der Vorsitzende der Deutschen Gesellschaft für Fachkrankenpflege: „Wir haben nicht genügend Personal, und der Beruf wird immer unattraktiver. Wir weisen schon seit Jahren auf diesen desolaten Zustand hin, aber bisher hat die Politik das ignoriert.“ Der Personalratsvorsitzende des Klinkums Passau hat gar einem Stadtrat dessen geschenkte Weihnachtsplätzchen zurückgegeben. Er sagt, er habe die Nase von Symbolpolitik voll ... 'Plätzchen helfen den überlasteten Pflegekräften nicht'. Die hätten ohnehin keine Zeit, Plätzchen während der Schicht zu essen

 

Es sollen hier nicht mutwillig zwei Themen miteinander vermischt werden, Heimbetreiber sollten dennoch im Bewusstsein wach halten, dass die politisch hochideologisch betriebene Marginalisierung stationärer Altenheime bis hin zu ihrer Abschaffung weiterhin virulent ist. Das als stets unumstößlich präsentierte Dogma „ambulant vor stationär“ steht dafür ebenso Pate wie der explodierende Eigenanteil von inzwischen vielfach monatlichen 2.000 Euro und die fragwürdige Stigmatisierung der Einrichtungen als angebliche Pandemietreiber (obwohl diese wesentlich besser geschützt sind als etwa Supermärkte) in Kombination mit immer noch weiter ausufernden Anordnungen, die Pflegeheime zunehmend an ihre Belastungsgrenze bringen. Die durch öffentlichen und sozialen Druck entstehende faktische Impfpflicht für Pflegekräfte, die sich in weiten Teilen kein nicht langzeituntersuchtes Serum spritzen lassen möchten, wird Heim-betreiber durch weiter zu erwartenden Personalmangel zusätzlich ins Schwitzen bringen. Alles in allem wären es jedenfalls geeignete Methoden, um Heimen letztlich den Todesstoß zu versetzen.

 

Zu den gefährlichen Folgen der Alten-Stigmatisierung siehe ergänzend gerne "Sozialer Sprengstoff?" vom 21.11.2020. Zum Thema Medikamente steht noch was auf dieser Seite. Was finanziell bisher in die Impfstoffentwicklung floss, ergibt sich aus der Doku hier und auch dort.

 

Nachtrag: "Bioinformatiker entdecken eine neue Schwachstelle des Virus" mit Potenzial für die Entwicklung eines antiviralen Wirkstoffs: "In einem Computermodell identifizierte der DZIF-Wissenschaftler Andreas Dräger und sein Team ein menschliches Enzym, das für das Virus entscheidend ist. Wurde es im Modell ausgeschaltet, konnte sich das Virus nicht mehr vermehren." Außerdem beim Fraunhofer Institut: "Leipziger Forschern ist es in einem Labor-experiment gelungen, Corona-Viren zu stoppen – mit einem handelsüblichen Lutsch-Bonbon." Politik und Medien wird das ihre propagierte Impf-Alternativlosigkeit zusätzlich erschweren.  Und eine "Kuriose Studie aus dem Ruhrgebiet – mit Lakritz gegen den Krankheitserreger." 

 

Nachtrag vom 17.1.: "Metformin könnte Sterblichkeit von Diabetikern an Covid-19 senken." Corona austricksen: "Wissenschaftler aus Franken entwickeln neuen Therapieansatz gegen Covid-19 ... Ziel sei es, dem menschlichen Immunsystem beizubringen, 'die Viruspartikel eigenständig zu erkennen und zu beseitigen'."

 

Nachtrag vom 20.1.: "Behandlungsstart der GeloMyrtol® forte-Studie: Erster Covid-19-Patient erhält Medikation ... Atemwegsinfekte, ausgelöst von den bisher bekannten Coronaviren, sind mit etablierten Medikamenten nachweislich sehr gut therapierbar." Siehe außerdem: "In Deutschland werden schwer erkrankte Corona-Patienten regelmäßig mit dem Virustatikum Remdesivir behandelt ... verfügt Deutschland über rund 90.000 sogenannte Durchstechflaschen mit dem Arzneimittel Veklury. Unter diesem Markennamen wird Remdesivir vertrieben."

 

Nachtrag vom 22.1.: "Laut einer Studie hat jetzt ein Antikörper-Medikament das Risiko einer Erkrankung bei Pflegeheimbewohnern um 80 Prozent gesenkt ... Eli Lilly strebt nur eine Notfallgenehmigung für das Mittel für ungeimpfte Bewohner von Pflegeheimen an, in denen es Corona-Ausbrüche gibt. 'Ich sehe das nicht als Alternative zu Impfungen', sagte Eli Lilly-Forschungschef Daniel Skovronsky." (?) 

 

Nachtrag vom 23.1.: "Die Suche nach einem wirkungsvollen Medikament gegen das Corona-virus. An einem Fraunhofer Institut in Hamburg untersuchen Forscher rund 6.000 Wirkstoffe." 

 

Nachtrag vom 24.1."Bundesregierung kauft neues Corona-Medikament" auf Antikörper-Basis.

 

Nachtrag vom 28.1.: "Gesundheitsministerium kauft für 400 Millionen Euro Antikörper-Medikamente gegen Corona – und ignoriert den deutlich günstigeren Wirkstoff 'Ivermectin'." Außerdem: "Antikörper-Medikamente bei Covid - 'Eine Dosis und man ist sofort geschützt'."

 

Nachtrag vom 30.1.: "Ermutigende Ergebnisse: Plitidepsin hilft gegen Covid-19."

 

Nachtrag vom 11.2.: "Studie: Roche-Mittel senkt Covid-Sterberisiko." (Tocilizumab)

 

Nachtrag vom 13.2.: "Forscher der Uni Oxford haben ein Corona-Medikament erforscht, das bereits bei anderen Erkrankungen zum Einsatz kommt. Ihrer Studie nach kann Budesonid dabei helfen Krankenhausaufenthalte nach einer Infektion zu verhindern." Ärzteblatt: "Covid-19: Tocilizumab senkt Sterberisiko in Recovery-Studie." Außerdem: "Der israelische Krebsspezialist Nadir Arber hat gemeinsam mit dem Sourasky-Medizinzentrum in Tel Aviv ein Medikament für die Behandlung der ... Covid-19 entwickelt, das bereits als 'Wundermittel' bezeichnet wird." 

 

Nachtrag vom 14.2.: Nanobodies: "Für 400 Millionen Euro hat Deutschland ein neues Corona-Medikament gekauft, das auf monoklonalen Antikörpern basiert. Diese könnten Risikopatienten in der Frühphase von Covid-19 vor einem schweren Krankheitsverlauf schützen und wie eine passive Impfung wirken. Allerdings ist dieses Medikament in Europa noch nicht zugelassen und die Produktion von Antikörpern mit hohen Kosten verbunden." Bundesregierung: zur Entwicklung von Covid-19-Therapeutika und das Antiparasitikum Ivermectin.

 

Nachtrag vom 18.2.: Forscher Rolf Hilgenfeld: "Ohne Medikamente werden wir Corona nicht los ... geht aber davon aus, dass die Entwicklung des fertigen Medikaments noch mindestens fünf Jahre dauern und mehrere hundert Millionen Euro kosten wird. Aktuell laufen in Deutschland rund 100 Studien zu neuen Covid-Medikamenten. Zum Vergleich: In Frankreich sind es doppelt so viele." Mediziner drängen: "auf Einsatz von 'Ivermectin' ... In Südamerika gibt es eine regel-rechte Hysterie um das Arzneimittel." Wissenschaftler: mehr Geld für Medikamentenforschung. 

 

Nachtrag vom 23.2.: "Marburger Antikörper-Medikament sorgt für Zuversicht im Kampf gegen Corona." Außerdem: "Das antiviral wirksame Remdesivir war zuletzt in der Therapie für Covid-19 aufs Abstellgleis geraten – womöglich, weil es zu spät im Krankheitsverlauf eingesetzt wurde. Nun prüft die Europäische Arzneimittelagentur eine Zulassungserweiterung für Patienten, die noch nicht auf eine Sauerstoffzufuhr angewiesen sind" (siehe dazu auch diesen Beitrag).

 

Nachtrag vom 1.3.: Bundesregierung zu: "Förderung von Forschung und Entwicklung dringend benötigter Therapeutika gegen Sars-CoV-2."

 

Nachtrag vom 3.3.: "Covid-19: Welche Medikamente es gibt - und wie gut sie wirken..."

 

Nachtrag vom 7.3.: "Braunschweiger Unternehmen Corat Therapeutics steht kurz vor dem Start der ersten klinischen Testphase seines Antikörper-Medikaments zur Behandlung von Covid-19."

 

Nachtrag vom 8.3.: "Bringt Corona-Medikament aus Bayern den Durchbruch? Es soll Virus überlisten ... Der Hoffnungsträger heißt 'FYB207'. "

 

Nachtrag vom 11.3.: "Chinesen wollen Braunschweiger Covid-Medikament - Ein Staatsfonds aus China möchte große Teile von Corat Therapeutics übernehmen. Die Firma aus Braunschweig entwickelt derzeit ein Antikörper-Medikament zur Behandlung von Covid-19-Erkrankungen." Außerdem: "Auf der Suche nach einer Behandlung von Covid-19 gelingt Glaxosmithkline und Vir Biotechnology ein Erfolg: Ihr Antikörper-Mittel VIR-7831 hilft gegen schwere Verläufe - auch bei Erkrankungen durch Virusmutanten. Eingesetzt wird es aber noch nicht."

 

Nachtrag vom 12.3.: "EU-Behörde prüft Antikörper-Therapie gegen Covid-19 - Zwei Präparate des US-Konzerns Eli Lilly werden im beschleunigten Verfahren begutachtet. Zusammen sollen sie einen „Kombi-Angriff“ auf das Virus ermöglichen."

 

Nachtrag vom 19.3.: "Forscher ... Nasenspray Azelastin könnte Covid-19 besiegen helfen."

 

Nachtrag vom 24.3.: "Werden Medikamente für Corona-Bekämpfung umfunktioniert? Protein mit Anti-Covid-Wirkung gefunden - Forschende der Uni Ulm haben die antivirale Wirkung eines Proteins nachgewiesen, das bereits in Medikamenten eingesetzt wird. Nun könnten diese Präparate auch bei der Corona-Behandlung zum Einsatz kommen."

 

Nachtrag vom 31.3.: "Deutschland hat einseitig auf Impfungen gegen Corona gesetzt und die Entwicklung von Medikamenten gegen Corona nicht unterstützt. Das könnte sich als fatale Fehlentscheidung herausstellen." Siehe auch: "Ein Medikamenten-Mix zeigt sich laut einer Studie wirksam gegen Covid-19. Krankenhausaufenthalte und Todesfälle konnten um 70 Prozent reduziert werden."

 

Nachtrag vom 3.4.: Gerade genehmigte die Europäische Arzneimittelbehörde den Einsatz eines Medikaments für die Antikörper-Therapie gegen Covid-19: "Nach Einschätzung der Arzneimittelbehörde eignen sie sich zur Behandlung von Corona-Patienten, die noch keine Sauerstoffzufuhr benötigen, aber ein hohes Risiko haben, dass sich ihr Zustand ernsthaft verschlechtert ... Die Bundesregierung hatte im Januar bereits 200.000 Dosen Antikörper-Mittel für 400 Millionen Euro gekauft. Laut Bundesgesundheitsministerium handelt es sich dabei neben dem Regeneron-Medikament REGN-COV2 auch um das Mittel Bamlavinimab." Nur einen Tag später titelt die Tagesschau: "Forscher dämpfen Hoffnung auf Medikament ... Auch Bundesforschungsministerin Anja Karliczek dämpfte Erwartungen an eine rasche Entwicklung neuer Covid-19-Medikamente." Sodann werden Bamlanivimab und REGN-COV2 im Artikel mies geredet: "Trotz bisher schlechter Studienlage und mangelnder Empfehlung dafür hatte sich die Bundesregierung von beiden Medikamenten 200.000 Dosen ... gesichert. Sie liegen nun im Schrank, wie Mediziner berichten. Von 100 therapeutischen Bamlanivimab-Einheiten sei an der München Klinik bis Anfang März nur eine Einzige verwendet worden, in anderen Kliniken gebe es ähnliche Erfahrungen, sagte der Infektiologe Clemens Wendtner" - gern gesehener Interviewpartner bei den ÖR. Man sollte sich das gut merken, dass hilfreiche Medikamente hierzulande nicht zum Einsatz kommen. 

 

Nachtrag vom 6.4.: "XFEL-Forscher aus Schenefeld finden Substanzen gegen Corona-Ausbreitung - Mehr als 100 Forscher sind an dem Projekt beteiligt. Sieben der untersuchten Proben bremsen die Vermehrung des Virus." Siehe auch: "Pfizer hat eine Phase-I-Studie mit einem oral verfügbaren Protease-Inhibitor gestartet, der antiviral gegen Sars-CoV-2-Viren wirkt – ein Hoffnungsschimmer für die frühzeitige medikamentöse Therapie von Covid-19." Außerdem: Eine Ärztin für Venenheilkunde im Video über "ASS und Heparin bei Corona".   

 

Nachtrag vom 11.4.: "Corona: Medikament gegen Covid-19? Mehrere Kandidaten bereits zugelassen." Vor diesem Hintergrund grenzt die Meldung der Tagesschau an Fake-New: "Forscher dämpfen Hoffnung auf Medikament." Was treibt die Redakteure an? Asthmaspray gegen Covid-19: Lauterbach begeistert von Studie: "Meines Erachtens ein Game Changer!" 

 

Nachtrag vom 14.4.: "Potenzielles Coronamedikament - Antikörpermittel senkt laut Hersteller Risiko für Covid-19 um 81 Prozent." FDP-Antrag: "Klinische Forschung von Anticorona-Medikation mit Lichtgeschwindigkeit vorantreiben." Nach monatelanger Kritik: "will die Bundesregierung die Förderung für die Forschung an Medikamenten gegen Covid-19 deutlich ausbauen. Das Bundesgesundheits- und das Bundesforschungsministerium planen, gemeinsam ein Förderprogramm im Umfang von 300 Millionen Euro aufzulegen." (Anm.: immer noch lächerlich im Vergleich zur milliardenschweren Impfstoffförderung) "Impfstoffe, aber keine Medikamente? - Hätten tausende Tote weniger: Kann Anti-Wurmmittel gegen Corona helfen? Immunologe prangert fehlende Freigabe an ... Für den Münchner Immunologen Dr. Peter Schleicher ist es unverständlich, warum bislang kein Medikament gegen das Coronavirus zugelassen wurde. Er sieht Chancen in dem Medikament Ivermectin, das herkömmlich als Anti-Wurmmittel eingesetzt wird ... 'Der Mechanismus ist erforscht. Der Wirkstoff blockiert das Andocken der Viren an die Zielzelle sowie die Vermehrung der Viren. Er kann sogar prophylaktisch eingesetzt werden', meint auch Prof. Dr. Abdulgabar Salama, Internist und Immunhämatologe, im Gespräch mit der Bild. 'Bei einer Infektion mit Corona wird das Virus sofort blockiert. Am sichersten wirkt es, wenn es frühzeitig bei ersten Symptomen eingenommen wird. Wenn man Menschenleben retten will, muss man dieses Mittel sofort einsetzen.' Ein Vorteil des Medikaments sei zudem das niedrige Risiko von Nebenwirkungen."

 

Nachtrag vom 15.4.: "Ärztin informiert vor Monaten über wirksames Corona-Medikament und fühlt sich ignoriert - Eine im April veröffentlichte Studie zeigt: Das synthetische Glukokortikoid Budesonid ist wirksam gegen Coronaviren. Britische Forscher der University of Oxford hatten in einer Untersuchung gezeigt, dass das Inhalieren des Arzneistoffes die Häufigkeit von schweren Verläufen um 90 Prozent gesenkt hatte ... Patienten, die wir recht frühzeitig damit behandelt haben wurden rasch besser, riefen nur selten in den nächsten Tagen noch mal an und wurden kaum spitalspflichtig ... Astrazenca wandte sich sogar an die Ärztin mit dem Hinweis, dass sie Budenosid-Präparate nicht ohne Weiteres empfehlen dürfe, da es keine offizielle Zulassung, keine Studien und keine Empfehlungen von Fachgesellschaften gäbe ... Was sie stutzig macht: Erst als Karl Lauterbach über die Effekte berichtete und eine Studie mit geringer Teilnehmeranzahl veröffentlicht wurde, berichteten die Medien im großen Stil." Siehe auch: "Die EMA beginnt mit der Prüfung für eine Zulassung eines weiteren Corona-Medikaments des britischen Herstellers Glaxo Smith Kline." Außerdem: "Die Forscher von Corat Therapeutics erhalten für ihr Corona-Medikament nun doch einen größeren Millionen-Betrag vom Bund." Nun läuft noch mehr: "Bund fördert acht Forschungsprojekte für Covid-Medikamente." Impflobbyistin Tagesschau muss die positiven Entwicklungen sofort wieder in Abrede stellen, indem sie titelt: "Ministerin Karliczek - Keine 'Wunder-Pille' gegen Covid-19." Man bekommt fast den Eindruck, der Sender stehe - wie die Regierung - in der Schuld von Impfstofffirmen.